ABBA - The Avatar Tour

  • Kann ich so nicht nachvollziehen, evtl. verstehe ich aber auch nur den Zusammenhang nicht, da ich mit solchen Begriffen nichts anzufangen weiß und mir evtl. nur die Hintergrundinformationen fehlen?

    Geht mir auch oft so! :/ ;)


    Bin immer noch geflasht von den Fotos die der chabba gepostet hat. Das sieht so real aus! Bin echt gespannt auf die ersten Fotos und Videos wenn es mit der Tour los geht! :saint:

    "...wer ABBA nicht mag, hat keine Ahnung von Musik!"

    Einmal editiert, zuletzt von Sven ()

  • Ich kenne sehr, sehr viele ABBA-Fans alleine in meinem Umkreis, aber auch in GB, SWE, KOR, die NICHT zu dieser "Queere Gemeinde" gehören, wie Du sie nennst.......Und ich denke, es gibt Millionen davon......


    Ich weiss zwar, auf was Du mit Deinem Satz hinauswillst und versteh Dich da auch........aber dass es kein Gold, Voyage oder gar keine große Fan-gemeinde von ABBA ohne diese Community geben würde, kann ich dann doch so nicht stehen lassen....

    Ohne die queere Gemeinde hätte es überhaupt kein großes ABBA Revival und somit ABBA Gold gegeben!


    Erasure, Priscilla, Muriels Wedding, alles queer! Björn Again sind auch erst groß geworden als sie durch die Gayclubs durch waren ...

    Abgesehen davon dass kaum ein männlicher Heterosexueller in den 80ern / 90ern öffentlich bekannt hätte ABBA zu mögen!

  • Scandinavian Vogue Podcast Interview mit B.Akerlund


    Auf jeden Fall werden die Kostüme noch für viel Gesprächsstoff sorgen.


    Hier ist ein Link zu einem sehr interessanten Interview mit Mrs. Åkerlund.


    Die Neon "Tron" Space Anzüge und die Metallgewebe Kostüme wurden von Bea Åkerlund entworfen.

    Es gibt noch mehr Kostüme von ihr, die sind aber noch geheim!

    B. Åkerlund ist die Frau von Jonas Åkerlund dem Kultvideoregisseur und sehr gefragte Designerin.

    IKEA macht mit ihr gerade eine große Aktion!


    Irgendwie hoffe ich sehr auf ein "Making off..." Special!

  • Abgesehen davon dass kaum ein männlicher Heterosexueller in den 80ern / 90ern öffentlich bekannt hätte ABBA zu mögen!

    ICH zum Beispiel, Harry.......


    .....und viele meiner damaligen (ebenfalls Hetero-) Kumpels......


    Wir sind in den 70ern mit unseren Mädels auf die Tanzfläche und haben auf LAY ALL YOUR LOVE ON ME abgetanzt........


    Ich hab nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich ABBA mag....weder in den 70ern, den 80er, den 90ern noch sonst irgendwann...


    ....und um ehrlich zu sein, ist mir auch deswegen niemals einer "blöd" gekommen.......


    (Hätt ja mal einer probieren können...... :lol: )

  • Ohne die queere Gemeinde hätte es überhaupt kein großes ABBA Revival und somit ABBA Gold gegeben!

    Also das kann man jetzt also sicher nicht behaupten. Natürlich hat die Abbaesque EP von Erasure dazu beigetragen, dass ABBA wieder vermehrt gefragt war. Aber das jetzt an der queeren Szene aufzuhängen ist abstrus.


    Abbaesque ist im Juni 1992 erschienen und ABBA Gold bereits 3 Monate später.

    Bereits 1990 ging Polar Music an Polygram über und Polygram wollte ein neues Best-Of Album herausbringen.


    Der Erfolg von ABBA wäre aber so oder so wieder zurückgekommen, weil es einfach wieder Zeit war. Und die Idee mit dem Mamma MIa Musical hätte es trotzdem gegeben.

    Und der Erfolg dieses Musicals hat letztendlich dazu beigetragen, dass ABBA Gold die ganze Zeit in den Charts ist.




    Abgesehen davon dass kaum ein männlicher Heterosexueller in den 80ern / 90ern öffentlich bekannt hätte ABBA zu mögen!

    Das ist auch so ein kompletter Unsinn.

    Ich bin durch und durch Hetero seit jeher und war schon in den 70er bekennender ABBA Fan. Das wussten in meinem Umfeld alle. Dass es Typen gab, die das belächelt haben, das war mir so etwas von egal.

    Warum hätte sich das in den 80er und 90er ändern sollen? Nein, nein, da bist du auf Holzweg, Harry

  • Also Björn findet das ganz und gar nicht abstrus:


    Björn Rede XQ Award


    OK, ich kam ja aus der Provinz, bei uns im Ort war jeder männliche ABBA Fan 1980 schwul oder Mädchen, meine Brüder haben nie zu ABBA getanzt...vermutlich bin ich auch von den ersten ABBA Fantreffen 1983 geprägt, da waren 4 Frauen und 4 Jungs (alle schwul, einer wusste es noch nicht ^^ )


    Aber es ist ja schön, dass Ihr die aufrechten Ausnahmen seid !


    Hat denn mal jemand in den Podcast reingehört? Also ich finde das Interview liefert interessante Informationen zu der ABBAtar Show.

  • Ohne die queere Gemeinde hätte es überhaupt kein großes ABBA Revival und somit ABBA Gold gegeben!


    Erasure, Priscilla, Muriels Wedding, alles queer! Björn Again sind auch erst groß geworden als sie durch die Gayclubs durch waren ...

    Abgesehen davon dass kaum ein männlicher Heterosexueller in den 80ern / 90ern öffentlich bekannt hätte ABBA zu mögen!

    Und damit hast du sehr recht!

    :-)

  • Aber es ist ja schön, dass Ihr die aufrechten Ausnahmen seid !


    Und damit hast du sehr recht!

    Ohne Euch zu nahe treten zu wollen bzw. OHNE Euch damit jetzt in Verbindung bringen zu wollen.....


    ....aber genau das ist auch so ein Phänomen, dass ich in den vielen Jahrzehnten meiner Begeisterung für ABBA oft festgestellt habe...


    ....nämlich die Tatsache, dass sich ein Teil der Gay-Community das "ABBA-Fan-Sein" gerne nur für sich in Anspruch nimmt und ABBA und deren Erfolg und deren Nachhaltigkeit ebenfalls gerne speziell für sich in Anspruch nimmt.....


    Ich habe da über die Jahre auch leider sehr viel Intoleranz aus dieser Richtung erlebt.....


    Um es deutlich zu machen: Ich finde es toll und großartig, dass ABBA sich in dieser Community einer so großen Beliebtheit erfreut und finde es großartig, dass die verschiedenen LGBT-Kreise über all die Jahrzehnte so loyal zu ABBA gestanden haben.........Die Fangemeinde für ABBA ist hier wirklich enorm und riesengroß..........und ABBA sind da auch dankbar dafür


    .......aber es ist nun wirklich völliger Unsinn, das nun für sich alleine zu beanspruchen und den Erfolg von ABBA sich nun sogar an das eigene Revers heften zu wollen, was ich schon oft in diesen Kreisen erlebt habe....


    ABBA's Fangemeinde in der LGBT-Szene ist riesengroß und sie ist vielleicht auch lauter als der Rest........


    ......aber sie ist sicherlich weder größer noch ist sie nachhaltiger für den Erfolg von ABBA verantwortlich

  • .......aber es ist nun wirklich völliger Unsinn, das nun für sich alleine zu beanspruchen und den Erfolg von ABBA sich nun sogar an das eigene Revers heften zu wollen, was ich schon oft in diesen Kreisen erlebt habe...

    Also es ging erstens nicht um den generellen Erfolg von ABBA sondern um das große Revival seit 1992 und offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der den hauptsächlichen Anteil bei der Queer Community sieht, wie Björn ja z.B. mehrfach betont hat...

  • Also um vielleicht diese Diskussion, wer welchen Anteil am Revival hat, mal wieder zu Ende zu bringen, nur noch das hier:


    Sogar Erasure ist 1992 auf den ABBA Popularitätszug aufgesprungen, indem sie nämlich auch gesehen haben, wie populär die Coverband Björn Again war. Björn Again war bereits 1988 gegründet worden und hatte da schon in Australien und USA grossen Erfolg. So kam es dazu, dass Erasure EP herausbrachten. Ehrlich gesagt, finde ich nicht einmal, dass diese EP so erfolgreich war.


    Auch U2 haben sich schon vorher zur Musik von ABBA bekannt. Bono hat noch bevor ABBA Gold herauskam, Benny + Björn ans Konzert in Stockholm eingeladen und sie gefragt, ob sie mit ihnen auf die Bühne kommen und Dancing Queen zu performen.


    Wie schon erwähnt, hatte Polygram schon 1990 Pläne für eine neue Best-Of und wollte eine 4-CD Box herausbringen, welche ja dann 1994 auch kam.


    Also wie gesagt, die Zeit für ein ABBA Revival war 1992 einfach gekommen und viele Putzleteile haben dazu beigetragen.

  • Sogar Erasure ist 1992 auf den ABBA Popularitätszug aufgesprungen, indem sie nämlich auch gesehen haben, wie populär die Coverband Björn Again war.war.

    Du irrst Dich leider, Erasure sind "auf keinen Zug aufgesprungen", sie haben schon 1986

    Gimme Gimme Gimme gecovert ( Nachdem es erfolgreich durch The Leather Nun gecovert wurde) und haben es auf ihrer Konzerttour gespielt, danach erwuchs die Überlegung, ein ABBA Cover Album zu produzieren, davon ist die EP übrig geblieben.

  • Ich möchte auf jeden Fall nochmal dieses tolle Interview in Erinnerung rufen!

  • Sogar Erasure ist 1992 auf den ABBA Popularitätszug aufgesprungen, indem sie nämlich auch gesehen haben, wie populär die Coverband Björn Again war. Björn Again war bereits 1988 gegründet worden und hatte da schon in Australien und USA grossen Erfolg. So kam es dazu, dass Erasure EP herausbrachten. Ehrlich gesagt, finde ich nicht einmal, dass diese EP so erfolgreich war.


    Nicht erfolgreich? Platz 1 in UK, Platz 2 in Deutschland, Platz1 in Österreich, Platz3 in der Schweiz. Ich würde sagen, das ist ganz schön erfolgreich.

  • Hier ist ein Link zu einem sehr interessanten Interview mit Mrs. Åkerlund.

    Ein sehr interessantes Interview.......Danke für den Link, Harry


    Also Björn findet das ganz und gar nicht abstrus:


    Björn Rede XQ Award

    Hierzu muss man natürlich auch sehen, WO Björn das gesagt hat..........Nämlich auf der XQ Gala, wo das natürlich auch ein bisschen "fishing for compliments" seitens Björn war


    Zweifellos hatte ABBA da immer eine sehr loyale Fan-Communuity, das hab ich ja vorher bereits geschrieben, aber das war trotzdem auch damals nur ein relativ kleinerer Teil derjenigen Menschen, die ABBA noch immer gut fanden und deren Musik gehört haben


    lso es ging erstens nicht um den generellen Erfolg von ABBA sondern um das große Revival seit 1992 und offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der den hauptsächlichen Anteil bei der Queer Community sieht, wie Björn ja z.B. mehrfach betont hat...


    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man es bei ABBA so sieht, dass der HAUPTSÄCHLICHE ANTEIL ihres Erfolges nach 1992 bei den Queer Community liegt......Dafür habe ich keine Anhaltspunkte............Diese Community wird bei ABBA sehr geschätzt, aber sie dominiert nicht in dieser Wahrnehmung, soweit ich es beurteilen kann


    Ja natürlich war diese Community ein "wichtiger Baustein" für ihre anhaltende Popularität, aber das war trotz allem nur ein Aspekt unter einer Reihe von Aspekten.


    Diese Community war aber oft die Lauteste, ganz wertfrei ausgedrückt, so unter anderem auch bei der Präsentation von Voyage, weswegen sie natürlich auch immer im Erscheinungsbild diverser ABBA-Revivals sehr im Fokus stand


    Auch die Rolle von ERASURE wird nach meiner Meinung hier überschätzt.......Ganz klar lösten sie damals kurzzeitig etwas aus, der Name ABBA war wieder in einem größeren Fokus in der Wahrnehmung der Szene.......Aber dieser sogenannte "Boom", wäre er nur auf ERASURE und evtl noch Priscilla, Muriels Weding etc. zurückzuführen, wäre nach spät. 12 Monaten auch wieder verschwunden gewesen, wäre da nicht die Strahlkraft und Komplexität der ABBA-Musik an sich gewesen.......Diese war für die Nachhaltigkeit ihrer Popularität verantwortlich und wäre auch ohne Erasure und Co, wieder in den Fokus getreten ......Ich würde sagen, dass Erasure die Reunion der ABBA-Popularität in den 90ern sicherlich etwas beschleunigt haben, aber sie waren nach meiner Meinung nicht nahhaltig dafür verantwortlich

  • Auch die Rolle von ERASURE wird nach meiner Meinung hier überschätzt.......Ganz klar lösten sie damals kurzzeitig etwas aus, der Name ABBA war wieder in einem größeren Fokus in der Wahrnehmung der Szene.......

    Die Rolle von Erasure war de facto folgende:

    Andersson/Ulvaeus standen als Songwriter damit 1992 an Top der britischen Charts (neben vielen anderen Hitparaden damals!).

    Was das für die beiden bedeutet hat, kann man sich wohl denken. Man könnte sagen, "Take a Chance on me" war zweimal Nummer 1. 1978 und dann 1992.


    Für ABBAs Herren als Songwriter war das anno 1992 ein enormer Erfolg!

    Im Endeffekt war es deren 11. Nummer-1-Hit in Großbritannien.


    Daher finde ich nicht wie Scotty, dass die Rolle von Erasure überschätzt wird. Im Gegenteil!

  • Zu Fanreaktionen: Also ich hatte in den letzten Jahren nicht den Eindruck dass die 4 öffentliche Auftritte grundsätzlich nicht genießen. Ich denke auch Agnetha sah sehr entspannt aus als sie " A " promotet hat und sogar live aufgetreten ist, die Zuneigung des Publikums hat ihr schon gefallen und ich denke dass Künstler:innen Ovationen auch als ihren berechtigten Lohn gern in Empfang nehmen.

    Aber diese ungefragten körperlichen Annäherungen haben damit wenig gemein und da muss die Grenze respektiert werden.

    Dazu möchte ich kurz noch etwas schreiben:


    Natürlich freut sich jeder der 4 über die Anerkennung und Wertschätzung ihrer musikalischen Arbeit und Karriere, das streite ich auch gar nicht ab. Genau den letzten Satz, den Du geschrieben hast, meinte ich maßgeblich. Ich habe das beim BAO-Konzert in Stockholm 2019 selbst erlebt, als ich in der Schlange stand, um mir eine LP von Benny signieren zu lassen. Ich war da 27 Jahre alt, würde aber sagen dass der Altersdruchschnitt der Fans dort bei um die 50 gelegen haben muss. Und ich kann nur sagen, dass es mich entsetzt hat, wie sich gestandene Menschen gegenseitig die Ellenbogen in die Rippen hauen, kreischen und sich verhalten, weil Benny in 3 Metern Entfernung steht und Autogramme verteilt. Ich habe selbst gesehen, wie 2 Frauen ihm um den Hals gefallen sind, ihn ungefragt umarmt haben und ihm auch noch einen Kuss auf die Wange gegeben haben. Nach sehr kurzer Zeit hatte Görel einen Security-Mann dazu geholt. Andere wiederum dachten, sie könnten 5 Minuten privat mit ihm reden, obwohl dahinter noch bestimmt 100 andere Leute auf ihre Chance auf ein Autogramm gewartet haben. Hinter mit stand ein ebenfalls etwas jüngeres Paar, dass sich vordrängelte und Görel gleich 7 oder 8 LPs reichte, die Benny alle signieren sollte.... ich kann schon verstehen, warum da der ein oder andere vielleicht genervt ist, wenn Pakete mit Dutzenden Artikeln geschickt werden, die doch bitte alle 4 unterschreiben sollen... und wenn es geht natürlich per Expresspost zurück.... Schau Dir doch mal Facebook an... es gibt Fans, die schicken alle 3 Monate einen neu erschienenen Artikel und wollen auch da wieder alle Unterschriften haben... es ist nie genug. Und hier war es Benny, der in Schweden ja wirklich häufig zu sehen ist und auch in seinem Tonstudio in doch recht exponierter Lage grundsätzlich wohl eher verfügbar ist. Schaut man sich Aufzeichnungen an, als Agnetha zur Premiere von Mamma Mia in Schweden kam... da wird mir wirklich schlecht. Und es tut mir auch wirklich leid, weil das Verhalten einiger weniger Bekloppter dann negativ auf viele andere abfärbt, die sich einfach nur eine Unterschrift wünschen, ein Lächeln oder vielleicht noch ein kurzes gemeinsames Foto (ohne unerlaubt und ungefragt den Körper zu berühren).


    Ich habe mir an diesem Abend bei BAO auf der einen Platte via Görel, die wirklich gesehen hat, dass ich dort nur ganz ruhig hinter diesem Zaun stand und mich nicht vorgedrängelt habe und nicht rumgeschrieben habe, ein Autogramm von Benny bekommen. Und ich konnte ihn für eine Minute aus etwas näherer Entfernung sehen und dann... habe ich mich sehr gefreut und Platz für den nächsten gemacht, der hinter mir stand und ebenfalls gerne eine Platte signiert haben wollte.


    Und ich finde, das muss man so sehen: Wir sind die auf der einen Seite des Zauns, auf der anderen Seite ist diese eine Person, die belagert wird. Und nicht weiß, ob sie sich der Situation entziehen kann, falls es unangenehm wird. Das meine ich damit. Und ich hoffe inständig, dass sich solche Szenen in London nicht ereignen, weil wir dann vielleicht eine Chance haben, dass wir sie künftig weiterhin noch in dieser Konstellation bei einem öffentlichen Anlass sehen könnten.


    Ergänzung des Beitrags zu den Meinungen bezüglich der unterschiedlichen Communitys und deren Verbindungen zu ABBA und deren Rollen beim ABBA Revival:


    Ich will mich da nicht auf Glatteis begeben, weil dieses ganze Thema viele Menschen verletzen könnte, die sich über ihre sexuelle Orientierung als entscheidendes Merkmal für eine Gruppenzugehörigkeit definieren oder den Fokus darauf legen. Ich glaube, dass diese Diskussion die Gefahr birgt, dass sie emotional verletzen könnte und am Ende nur einen Keil in eine Gruppe treibt, die eigentlich aufgrund der Wertschätzung der Musik und in vielen Fällen auf der Menschen hinter der Gruppe ABBA verbunden sind. Ich finde es daher etwas befremdlich, wenn auch die Musik stilistisch einer bestimmten Gruppe zugerechnet wird. Die Gruppe bestand ja selbst aus 2 zeitweise verheirateten Paaren und hat selbst sicher wenig zu der von einigen beschriebenen Wahrnehmung beigetragen, dort ging es einfach um qualitativ bestmöglich aufgenommene Musik und eingängige Melodien und die sind es, die uns Fans vereinen. Über 30 Millionen verkaufte Exemplare von ABBA Gold sprechen da Bände, alleine in Großbritannien über 5 Millionen in den letzten 30 Jahren. Vielleicht sollten wir dafür mal ein Extra-Thema aufmachen: 30 Jahre ABBA Revival und ABBA Gold.

  • Also ich glaube schon dass es in London entsprechende Schutzmaßnahmen geben wird und man sich auf eine große Ansammlung von Fans einstellen wird, sodass es gesittet abläuft, London ist ja große Premieren gewohnt...


    Ich war bei der Premiere von "Kristina" 1995 in Malmö dabei. Als Agnetha kam, spielten sich tumultartige Szenen ab! Was mich aber damals schon wunderte war, dass es überhaupt keine Security gab, nur 2 Mitarbeiter des Theaters die diese Situation gar nicht handeln konnten! Agnetha hat sich sogar bis zur Kasse durchgekämpft um dort ihre Karte abzuholen!!!


    Da stellen sich mir doch folgende Fragen:


    - Hat Agnetha gedacht, bei einer solchen Premiere tauchen keine ABBA Fans auf?

    - Wenn Agnetha wirklich Angst vor Fans hätte, hätte das alles ja anders geregelt werden können, sie hätte garantiert nicht ihr Ticket selbst abholen MÜSSEN, und jedes Theater hat einen Bühneneingang...


    Also ab und an so ein bisschen Fantumult scheint den Künstlern doch auch zu gefallen

    ...

    Damit meine ich aber natürlich nicht, dass dies dazu berechtigt über seinen Star herzufallen.

    Ja und wie Du sagst, es ist Manchem nichts genug.

    Sich z.B. die aktuelle oder letzte Platte signieren zu lassen, OK, einen ganzen Stapel anzuschleppen ist einfach unverschämt!

  • Das als "fishing for compliments" abzutun ist typische heteronormative Mehrheitsmeinungsbildung, nichts weiter.

    Das führst Du jetzt leider in eine völig falsche Richtung, Harry.....


    .......und ich denke, diese Diskussion führt uns hier auch nicht weiter..........Mir liegt das völlig fern


    Mein Kommentar mit "fishing vor compliments" hat weder etwas mit Gay, Hetero, LGBT oder sonst noch irgend etwas in dieser Richtung zu tun, und schon gar nicht mit einer sexuellen Ausrichtung, sondern damit, dass viele Menschen.......und nicht zuletzt auch Björn bei diversen Anlässen, von denen ich Dir jetzt einige nennen könnte, die null und nichts mit sexuellen Ausrichtungen zu tun haben.........wohlwollende Bemerkungen gegenüber einer Zuhörerschaft machen, die eine bestimmte Klientel vertritt........Das kann auch eine Nation sein, das kann die Automobilindustrie sein, dass kann eine bestimmte kulturelle Zuhörerschaft sein, das kann alles mögliche sein...


    Darauf.....und nur darauf.....hat sich mein Kommentar bezogen..............Eine "heteronormative Mehrheitsbildung" wie Du es bezeichnest, hat damit rein gar nichts zu tun und das weise ich auch sehr klar von mir


    Ich denke, es geht hier wirklich nicht um Weltanschauungen, Harry, denn da sind wir, so denke ich, beides sehr liberale und freie Menschen.........sondern einfach nur um eine unterschiedliche Meinung, auf was der Erfolg von ABBA nach 1992 basiert


    Daher finde ich nicht wie Scotty, dass die Rolle von Erasure überschätzt wird. Im Gegenteil!

    Ja, das sind wir dann durchaus unterschiedlicher Meinung, abba21........aber das ist ja auch gar kein Problem, Meinungsvielfalt ist ja grundsätzlich immer was Gutes

  • Ich finde es daher etwas befremdlich, wenn auch die Musik stilistisch einer bestimmten Gruppe zugerechnet wird. Die Gruppe bestand ja selbst aus 2 zeitweise verheirateten Paaren und hat selbst sicher wenig zu der von einigen beschriebenen Wahrnehmung beigetragen...

    Lieber Daniel,


    so funktioniert das ja auch nicht! "Gay Icons" , bzw. "Queer Icons" werden von der Community speziell in ihr Herz geschlossen, ohne dass sie dazu selbst beitragen müssten.

    Judy Garland und Zarah Leander z.B. sind nun keine lesbischen Schauspielerinen gewesen, aber absolute "Gay Icons".


    Ich meinte ja auch nicht dass der gesamte Erfolg nach 1992 nur dieser Community zu verdanken ist, aber der wichtigste Faktor des Revival Urknalls gewesen ist. (Meine Meinung, wir wissen es gibt hierzu andere Meinungen...)


    Natürlich beruhen 30 Millionen verkaufte ABBA Gold CDs nicht ausschließlich auf die queere Fanbase.


    Ich bestreite auch nicht dass der Appeal von ABBA einfach universell ist, sonst hätte es kaum ein Phänomen wie A-Teens gegeben!


    Und der Erfolg von Voyage beruht einfach auch auf der Qualität der Musik, denn sonst hätte sich das Album kaum so gut verkauft...


    Der Erfolg der Vinylversion beruht allerdings hauptsächlich m.M.n. auf der Verrücktheit aller Fans die das Album nun 8 fach zuhause stehen haben, denn an der Vinylqualität liegt es leider nicht :P

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