Phänomen BLACKPINK

  • Man vergleiche das mit den Passagen im Abbafilm, wo die Kamera nebenbei im Ankleidezimmer Frida dabei filmt, wie sie sich einsingt und dabei wie eine Opernsängerin klingt. Es wird offenbar, dass sie wirklich singen kann. Einfach so.

    Nunja, in Abba The Movie wurden die Live Aufnahmen auch im Studio nachgearbeitet und Agnetha und Frida haben einige Passagen "drübergesungen" . Als The Movie erschien wurde er als"90 minütiger Abba Werbefilm" bezeichnet...

  • Ich finde es etwas fragwürdig die "Künstlichkeit" der einen Produktion gegen eine vermeintliche "Natürlichkeit" der anderen auszuspielen. Zu ihrer Zeit haben Abba nur sehr selten außerhalb ihrer Konzerte live gesungen, Künstler wie Blackpink und , ja auch, Lady Gaga performen dagegen überwiegend live! Abba haben ihre Attraktivität meiner Meinung nach auch ihrer visuellen Künstlichkeit aus den Videoproduktionen zu verdanken.

  • Ich finde es etwas fragwürdig die "Künstlichkeit" der einen Produktion gegen eine vermeintliche "Natürlichkeit" der anderen auszuspielen. Zu ihrer Zeit haben Abba nur sehr selten außerhalb ihrer Konzerte live gesungen, Künstler wie Blackpink und , ja auch, Lady Gaga performen dagegen überwiegend live! Abba haben ihre Attraktivität meiner Meinung nach auch ihrer visuellen Künstlichkeit aus den Videoproduktionen zu verdanken.


    Obwohl ich schon seit Jahrzehnten großer ABBA-Fan bin, kann ich Harry auch in diesem Punkt komplett zustimmen....


    Dieses Ausspielen einer vermeintlichen Natürlichkeit im Jahre 1979 gegenüber einer vermeintlichen Künstlichkeit im Jahre 2020 habe ich ja indirekt auch schon angesprochen


    So ehrlich muss man sein, dass die Attraktivität von ABBA natürlich unter anderem auch aus dieser visuellen Künstlichkeit der damaligen Videoproduktionen zu verdanken ist....


    Und ABBA ist in Fernsehproduktionen außerhalb Großbritanniens so gut wie niemals live aufgetreten........


    Wo war denn dann hier Deine so propagierte Natürlichkeit, lieber Grönalund ???


    Warum dann alles playback ??


    Björn wollte in den späteren 70er-Jahren in Großbritannien möglichst nicht mehr so oft auftreten, weil dort alles live eingespielt werden musste.......Wo war hier die Natürlichkeit ?


    Für Gruppen wie BLACKPINK oder auch für eine LADY GAGA ist das alles kein Problem........


    Man sollte hier dann schon "mit den gleichen Waffen kämpfen", wenn man hier solche Vergleiche aufmacht, Grönalund

  • ....und um nach diesen vielen spannenden Diskussionen alles wieder in einen richtigen Kontext zu bringen....


    ....nämlich in jenen, dass es hier um Musik geht....


    ....einen launigen, groovigen und relativ spontanen LIVE-Gig ganz vom Beginn der Karriere der Vier...


    ....ein Cover des amerikanischen HipHoppers und R&B-Sängers MIGUEL mit dem Titel SURE THING..


    ..,.so ganz unverfälscht und "unplugged" in bester Tradition.... ;)


    Die Mädels hatten damals erst ihre ersten Songs aufgenommen und waren damals außerhalb Asiens noch relativ unbekannt.....


    https://www.youtube.com/watch?v=_7TMluHVx4Y


    So schön chillig....... :thumbsup: :thumbup: :thumbsup:
    .

  • Nun ja, ich wünsche der Truppe alles Gute für die Zukunft. Dennoch sollte man nie nie sagen. Hab das alles schon erlebt, wie ein Hyp plötzlich umschlagen kann.
    Grammy, 10fach Platin, heute kräht kein Mensch mehr danach.


    Nicht missverstehen, ich finde es toll, dass Scotty immer mal wieder weniger bekannte Sachen vorstellt, Trotzdem kann man natürlich über die Künstler und ihre Musik geteilter Meinung sein.

  • Ja, natürlich, Teleny, da hast Du ganz sicher Recht, über alle Künstler und ihre Musik kann man immer geteilter Meinung sein, das liegt ja auch in der Natur der Sache...


    Im Falle BLACKPINK kommt natürlich angesichts ihres unfassbaren Erfolges noch eine Sache dazu, mit denen natürlich fast alle erfolgreichen Menschen leben müssen :


    NEID


    Je größer der Erfolg, je größer der Neid.......und so gibt es natürlich jene "Hater", die mit diesem Erfolg der Gruppe nicht zurechtkommen


    Problematisch wird es natürlich immer dann, wenn in diesem Zusammenhang Unwahrheiten verbreitet werden, unwahre Berichte lanciert werden und alle diese Dinge. Gerade unter ABBA-Fans sollten diese Dinge ja auch bekannt sein. Wenn man überlegt, welche Unwahrheiten zum Beispiel Agnetha über den lauf der Jahre über sich ergehen lassen musste, von einer Schwangerschaft, die es nie gab bis Liebschaften, die es nie gab, dann weiss man, von was ich rede...


    Im Falle BLACKPINK ist es so, dass nun gerne von manchen Neidern restriktive Methoden einer Musikindustrie mit Berichten über sie in Verbindung gebracht werden, da man die 4 Frauen selbst als Personen nicht angreifen kann, da es über sie keine Skandale und keine negative Dinge zu berichten gibt.......Die Auswüchse hat man nun hier in diesem Thread mal gut nachvollziehen können, als hier nun ein Bericht über Vergewaltiger in Südkorea verlinkt wurde und die Überschrift "Ach ja, die schöne bunte Glitzerwelt mit diesen charismatischen Ladies" gewählt wurde...


    Ich finde so etwas unterirdisch, aber das sind leider diese Dinge, mit denen erfolgreiche Menschen leben müssen........Schlimm genug....


    Soweit ich das beurteilen kann, haben die Frauen von BLACKPINK Menschen um sich herum, die diese negativen Auswüchse so gut wie möglich von ihnen fernzuhalten zu versuchen, aber gänzlich gelingt das natürlich nicht....


    Tendenziöse Berichte wird es auch immer geben.......Als BLACKPINK in Deutschland weilten, gab es auch einen Bericht, ich glaube es war von RTL, der auch nur dazu auserkoren war, gegen die Mädchen zu hetzen.....In diesem Bericht wurde gesagt, dass Ji-Soo Kim und Lalisa Manoban unterdrückt seien, da sie im Interview kaum sprachen. Unerwähnt blieb dabei, dass damals Ji-Soo Kim praktisch noch überhaupt kein Englisch konnte und Lalisa nur wenig, weswegen die englischen Interviews in der Hauptsache von Rose und Jennie geführt wurden, während beipielsweise in koreanischen, japanischen und chinesischen Interviews Ji-Soo Kim die Wortführerin ist, die am meisten spricht, weil sie die japanische und chinesische Sprache am besten beherrscht......Das ist so ein klitzekleines Beispiel, wie einfach mit Unwahrheiten gearbeitet wird....


    Auch wenn die 4 Mädels in Südkorea ein Musik-Internat besucht haben, bevor ihre große Karriere begann, sind doch die südkoreanische Musikszene und die Gruppe BLACKPINK zwei ganz verschiedene paar Schuhe, die man tunlichst nicht miteinander vermischen sollte, genauso, wie man nicht jeden erfolgreichen westlichen Künstler mit den Auswüchsen unserer westlichen Musikszene verbinden sollte....


    Diese Vermischungen sind einfach unseriös und sie haben mit den tatsächlichen Begebenheiten nichts zu tun.........Die Auswüchse haben wir hier in diesem Thread mit dem Verlinken von Berichten über koreanische Vergewaltiger gut verfolgen können, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Thema dieses Threads und mit den Frauen von BLACKPINK zu tun haben......und solche Dinge wie diese gewählte Überschrift sind das eigentlich infame dabei, weil sie Verbindungen herstellen, die es nicht gibt.....So funktionieren eben vor allem auch die Mechanismen von nicht wohlgesonnenen Medien


    ich persönlich halte die Frauen von BLACKPINK aber für stark genug, dass sie mit den Schattenseiten dieses Geschäfts, sprich Neid und Missgunst, gut umgehen können.....Sie präsentieren sich nicht nur als eine Einheit, sondern sie leben das, so glaube ich, auch sehr authentisch......Ich habe hier ein unglaublich großes Zusammengehörigkeitsgefühl erlebt, Ji-Soo ist ihre "Unnie" und ich fnde das sehr beeindruckend...


    Auch das ist wohl eine Sache, von der viele Westeuropäer noch etwas lernen könnten, denke ich...
    .
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  • Vorweg, eure Diskussion, also Scotty und Groenalund, hat mich davon abgehalten letzte Nacht zu schlafen. Es war richtig spannend, auch wenn es manchmal sehr grenzwertig/sehr persönlich war und am Ende das Thema eigentlich ein anderes war, als zu Beginn. Ich hoffe, ihr könnt euch immer noch die Hand geben.


    Ich kann zum Teil eure beiden Standpunkte verstehen und möchte zu einigen Punten auch etwas sagen - nur meine Meinung, nicht die absolute Wahrheit.


    Wenn du Scotty sagst, das sind 4 selbstbewusste, charismatische, junge Frauen, dann schließt das doch nicht aus, was Groenalund sagt, dass sie ausgenutzt, ausgebeutet werden. Das was ich über das System K-Pop gelesen (ja, nur gelesen) habe geht allerdings in diese Richtung. Warum sollen die Vier das aber auch nicht zum Teil für sich genutzt, ihren Vorteil bei der ganzen Sache daraus gezogen haben? Nur weil ich ausgebeutet werde, heißt das nicht, dass ich mich auch so fühle oder nicht damit gut leben kann.
    Was ist aber mit den vielen Anderen, die es nicht zu Blackpink geschafft haben, die von dieser Industrie aussortiert werden? Mindestens bei denen hat Groenalund Recht.
    Vielleicht noch ein Wort zu deinem Beispiel Roy Black. Er ist auch ausgenutzt worden. Auch er hat nach außen sehr lange mitgespielt, hat damit, für Außenstehende, auch ganz gut leben können (was leider ein großer Irrtum war). Wie es in ihm drinnen ausgesehen hat, hat wohl Niemand geahnt. Bist du dir ganz sicher, dass dies bei Blackpink völlig ausgeschlossen ist?


    Zu der westlichen Überheblichkeit, ich würde es nicht Westlich nennen.
    Seit geraumer Zeit werden auch wir hier in Europa immer mehr amerikanisiert. Es sind schon einige Sachen bei uns verschwunden und werden auch noch verschwinden. Das ist nun einmal so und es wird sich auch nicht aufhalten lassen. Warum auch, es hat ja auch halt Vorteile, genau so wie Nachteile.
    Überheblich: Es ist unsere Sicht der Welt, ob gut oder richtig sei mal dahin gestellt, immerhin haben wir damit große Teile der Welt mal abgehangen/beherrscht (ich finde das nicht gut und bin auch der Meinung, darauf kann man nicht stolz sein). Über den eigenen Schatten springen ist immer schwer. Wir glauben halt, dass wir besser als der Rest der Welt sind, sie nicht auf Augenhöhe sehen, leider. In diesem Punkt muss ich dir vollkommen Recht geben Scotty. Ich würde diese Sichtweise aber Groenalund nicht unterstellen wollen, das hat er bestimmt nicht gemeint.


    Was Südkorea betrifft, natürlich hast du Recht, dass dort ganz andere Voraussetzungen/Traditionen/Beziehungen/Kultur herrschen. Und ich glaube dir auch, dass der Einzelne dort nicht wirklich verwestlicht werden möchte. Aber gibt es eine Alternative zu dieser, ich würde es einmal lieber Internationalisierung nenne? Dieser Kontinent wacht gerade auf (nachdem er uns schon einmal weit voraus war) und versucht jetzt leider mehr oder weniger uns nachzueifern.
    In der Musik zeigt sich das zum Beispiel in Blackpink. Ich bin der Meinung, diese Musik hätte auch in Italien, Frankreich oder Amerika produziert werden können. So unwestlich finde ich sie nämlich auch nicht. Gut, die Frauen würden ein wenig anders aussehen, die Stimmen vielleicht ein wenig anders klingen, die wären in einer Castingshow entstanden, aber sonst finde ich nicht, dass das typisch koreanisch ist. Sie eifern (ich sage das ganz bewusst und nicht kopieren) uns halt nach. Im Augenblick ist unsere Lebensweise auch irgendwie deren Vorbild (wieder leider), weil halt anscheinend erfolgreich.
    Ich glaube in der Zukunft werden wir noch deutlich mehr asiatische, erfolgreiche Künstler erleben. Und in 50 oder 60 Jahren vielleicht aus Afrika - wobei, ich werde das wohl nicht mehr erleben.


    Der Erfolg gibt Blackpink Recht. Und nur Marketing kann letztendlich auch nicht der Grund dafür sein. Ich finde allerdings auch, sie spielen ganz schön mit ihren Reizen (das machen allerdings Viele, Alle? mehr oder weniger), stimmlich finde ich sie auch nicht wirklich so herausragend - da gebe ich Groenalund auch Recht.
    Diese Musik ist halt nichts für mich, dafür hast du Scotty hier aber auch schon viele Interpreten vorgestellt, die ich als Bereicherung finde. Und das solltest du auch weiterhin tun.


    Musik ist letztendlich immer Geschmackssache, zum Glück. Wie grausam wäre es wohl, wenn wir alle nur das Gleiche hören würde.
    Aber trotz weltweitem Erfolg von Blackpink, ich würde ein Lied von Groenalund immer vorziehen.

  • Ich fühle mich hier gerade angegriffen und verstehe nicht warum? Darf man seinen Meinung nicht äußern?
    Ich habe nicht diskriminierend geschrieben und schreiben wollen. Aber ich hinterfrage einfach diese Mentalität.
    Und Groenalund schreibt genau das, was ich auch denke, meine und vermute.
    Ich habe mich auch eingelesen, ja, so wie Peter, aber nicht nur ins Blaue was geurteilt. Und ich muss sagen, es erschreckt mich wirklich. Und so wie Groenalund schreibt, wird Blackpink in einem halben, oder wegen mir einem Jahr nicht mehr existieren.
    Ein Bericht, den ich gefunden habe, hat mich zudem auch erschreckt und ich frage mich, warum glaubst du das nicht, Scotty? Du wirkst auf mich versessen darauf, deine Meinung ist die Wahrheit. Über den K-Pop gibt es leider keine positiven Berichte, was mich erschreckt, das so viele Jugendliche darauf anspringen oder es ihnen sogar egal ist. Wenn nicht sogar, das sie unwissend sind, was da so abgeht.
    Erschreckend ist auch, das die 4 Mädels anscheinend sehr aggressiv wären und die Fans eher wegstoßen...
    Ich weiß, es gibt viele Berichte und man soll nicht alles glauben. Aber ich stehe sehr kritisch und immer mehr dahinter. Ich glaube nicht alles was geschrieben wird und auch du, Scotty, hast nicht immer recht. Du scheinst aber nie zurückrudern zu können und wollen. Man hat nicht immer recht.
    Eigentlich wollte ich hier mich nur dazu äußern, das mir die Musik und die Stimmen von Blackpink nicht gefallen und werde so angeblafft, das es schon Angst macht, in einem eigentlich harmlosen Forum.
    Hier noch der Bericht, einer von vielen:
    https://www.berliner-zeitung.d…ix-kpop-kritik--li.111859



    Macht eure Augen auf!
    Es ist nicht alles Gold was glänzt.


    Noch was:
    Ich finde es nicht gut, das Groenalund so angegriffen wird. Er kennt sich in der Materie anscheinend gut aus, oder er hat sich durch Blackpink darin eingelesen. Und seine Ansichten sind schlüssig und ich glaube das deshalb.
    Auch Markus und Peter (zumindest im Zweifel), stimmen Groenalund zu. Und ich auch

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