Andrew LLoyd Webber, ein schlechter Verlierer??

  • Andrew LLoyd Webber: schlechter Verlierer ? 3

    1. Der ist doch nur neidisch!! (0) 0%
    2. Ist mir egal!! (1) 33%
    3. Die Äußerung ist eine Frecheit!! (2) 67%

    Hallo ich habe neulich im Radio gehört, dass Ex-Musicalkönig Andrew Lloyd Webber sich zu dem weltweiten Erfolg von "Mamma Mia" sehr negativ geäußert haben soll. Die Frage des Reportes war, ob es ihn (LLoyd Webber) nicht ärgern würde, dass seine letzten Musicalversuche doch eher als kapitaler Flop zu bezeichnen wären, und nun auch keines seiner Musicals, sondern das ABBA Musical "MAMMA MIA" das weltweit erfolgreichste Musical aller Zeiten ist.


    Er soll darauf geantwortet haben:"Es ist ja wohl keine Kunst, wenn man ein Musical produziert, in dem man einfach ein paar alte Kamellen von einer Band aneinander reiht, welche die Kritiker während der Zeit ihres Schaffen mit keinem Blick würdigten."


    Das finde ich schon echt heavy, oder??


    Ich meine ich habe Cats, Phantom, Sunset Blvd., Evita gesehen, fand sie alle echt klasse und hatte im großen Respekt vor dem Schaffen von ALW, aber das finde ich nun echt oberarrogant.


    Was meint Ihr???

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    Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt-
    verlange Salz und Tequila !!!

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    :giggles: :smile: :?

  • Aber die Frage des Reporters war ja auch ein bisschen provokant! Fieser Reporter! Was hättet ihr denn geantwortet? Der Reporter hat seinen Stolz verletzt! :lol:


    Jedenfalls ist die Äußerung eine Frechheit UND er ist nur neidisch UND eigentlich ist es mir ziemlich egal, also weiß ich nicht, was ich anklicken soll.




    P.S.: @ PeaceMaker: Umfragen machen ist lustig, oder? :D

  • Webber ist ein sehr ernsthafter Musical-Komponist, der der Welt wunderschöne Lieder geschrieben hat.
    Seine Arbeitsweise besteht darin, dass er Musik und Text gleichzeitig bearbeitet. Nie würde es ihm einfallen, z.B. Musik der Rolling Stones in seinen Arbeiten einzubringen. Er macht immer was ganz Frisches.
    Jedes Musical muss bei ihm was ganz Eigenes haben. Mit Cats feierte er doch einen weltweiten Erfolg. Also dürfte der verehrte Herr nicht allzu neidisch auf den großartigen Mamma-Mia-Erfolg sein.


    Ich denke, es lag an der provokanten Fragestellung des Reporters, dass Webber sich aus der Reserve seiner Vernunft locken ließ.
    Ich bin davon überzeugt, dass Webber sich mit unseren Vieren sehr verstehen würde, wenn er mit ihnen zusammenkäme.


    Die Erfolge Webbers und die Erfolge ABBAs sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Daher kann ich bei dieser Abstimmung nur "ist mir egal" voten.

  • Ich glaube, das was Erwin geschrieben hat, stimmt im Detail, dem stimme ich zu.
    Ich finde es schon bemerkenswert, wenn Musical-Schreiber wie Andrew Lloyd Webber oder Tim Rice ohne irgendwelche (musikalischen) Vorlagen Musicals auf die Beine bringen. Das halte ich schon für einen Unterschied, als wenn wie bei Musicals wie MAMMA MIA oder von Queen, Lieder als Vorlage dienen, wo man "nur" noch eine Geschichte vertonen bzw. verbildlichen muss.


    Ich würde nun die Antwort von ihm nicht allzusehr überbewerten. Er sieht die Dinge halt aus anderer Sicht, verständlich (vielleicht spielt auch einwenig Neid mit, mag sein). Der Erfolg des Musicals MAMMA MIA profitiert auf jeden Fall auch vom Bekanntheitsgrad der Gruppe ABBA.


    Im Übrigen zolle ich ebenso großen Respekt für Elton John (plus Tim Rice) und sein Musical AIDA, welches ich von der Idee und Ausstattung her toll finde und das auch sehr erfolgreich auf der Welt läuft. Er ist, glaub' ich, nach Björn und Benny der einzige Popmusiker, der dieses Terrar betritt. Lob!!!


    Ich enthalte mich der Stimme.


    Viele Grüße
    Ursula

  • Pet meint


    "Dass Björn und Benny nicht nur ABBA-Songs aneinanderreihen können, haben sie mit Chess und Kristina deutlich bewiesen."


    Erwin meint


    Stimmt schon! Aber hier geht es um das erfolgreichste Musical, das jemals geschrieben wurde. Und Webber bekritelte "Mamma Mia" und nicht
    "Kristina" und "Chess".


    Ich wäre aber schon neugierig, was Webber zu "Kristina" und "Chess" zu sagen hätte. Leider hat der patscherte Reporter da nicht nachgefragt.

  • Ich versuche diese Sache mal neutral zu betrachten:


    Sicher sind die Äusserungen von Herrn Webber aus dem Zusammenhang gerissen. (Halte Ihn für einen genialen Musical-Komponisten).


    1. Herr Webber konnte mit seinen letzten Musicals den Erfolg von Cats und Phantom nicht wiederholen.


    2. Ich glaube auch nicht dass Björn und Benny mit "Kristina" den Erfolg von Mamma Mia weltweit wiederholen können. Dafür ist das Thema des Musicals einfach zu schwer bzw. die Menschen haben einfach keinen Bezug zu diesem Thema. Chess auf der Bühne war ja auch nur ein mittelmäßiger Erfolg. (In Amerika sogar ein totaler Flop).


    3. Die Äusserungen würde ich nicht so eng sehen - jeder hat seinen musikalischen Beitrag geleistet. Oder will man hier wieder Künstler gegeneinander ausspielen?


    Gruß Matthias

  • So ist es, Leroux Künstler, die in der Regel über eine überdurchschnittliche Sensibilität verfügen, spielt man nicht gegeneinander aus, sondern entscheidet ganz ungehässig nach seinem persönlichen Geschmack, welcher Künstler an erster Stelle steht!

  • Der ist bestimmt voll neidisch. Es gibt viele Leute, die Abba lieben und diesem Musical den Erfolg gönnen, wenn man sich nicht freuen kann, Pech gehabt. Es ist eine Frechheit sich so zu äußern, auch wenn der Reporter so dämlich gefragt hat. Wenn man professionell genug ist, weiß man, wie man mit Reportern un dummen Fragen umgeht.
    Scheißt auf diesen Kerl, es lebe Mamma Mia


    Gruß, Alexandra

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