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Donnerstag, 15. Oktober 2020, 17:38

Ich finde heute die damalige Musik von Agnetha deutlich besser als in den 80'ern. Der Satz ist extrem schwer zu verstehen merke ich gerade. Anderer Versuch: Ich finde jetzt das Special besser, als ich damals ihre Musik empfunden habe. Mir war es einfach viel zu schnulzig. Ich muss allerdings auch sagen, ich kannte wirklich nur die Lieder aus dem Radio, nicht die Videos oder andere bewegte Bilder dazu.
Ich habe damals auf ein SOLO ABBA gehofft und war dementsprechend enttäuscht, weil es eben so überhaupt nicht nach den letzten ABBA Alben klang. Dagegen war mir Fridas Zusammenarbeit mit Phil Collins viel lieber. Irgendwie passte das in meinen Augen mehr zu ABBA - auch wenn es das nicht wirklich war.
Heute würde ich sagen, klingt richtig gut, ganz anders. Auch wenn "THe Heat Is On" nicht wirklich mein Top Favorit ist, da sind andere Lieder besser von ihr. Heute verstehe ich, sie wollte sich von ABBA abgrenzen, etwas anderes machen (für mich war die Trennung zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich eine feststehende Sache). Wenn sie das nicht gewollt hätte, dann hätte sie ja auch weiter mit B und B arbeiten können (wie gesagt, die Spannungen, das Verhältnis innerhalb der Gruppe, das habe ich damals nicht so mitbekommen - Osten halt).
Ich fand die halbe Stunde ziemlich interessant und es war ein schöner Ausflug in eine großartige Zeit (was Musik betrifft - vielleicht aber auch die Mode), Danke chabba.

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Freitag, 16. Oktober 2020, 01:29

Ich hab den Satz sehr gut nachvollziehen können, Peter, und verstehe, was Du damit ausdrücken wolltest.

Ich habs damals persönlich ganz anders wahrgenommen. Grund dafür ist sicherlich, weil es bei mir ja so ist, dass ich zwar immer großer ABBA-Fan war, aber gleichzeitig genauso großer Agnetha-Fan.......Dies führte damals dazu, dass ich zwar sehr traurig war, als ABBA bekanntgaben, dass sie erstmal eine Pause machen würden, was dann aber kompensiert wurde durch die Nachricht, dass Agnetha in Kürze ein Soloalbum veröffentlichen würde.....

Dieses Album, WRAP YOUR ARMS AROUND ME, war dann für mich ganz persönlich emotional so etwas wie das 9. ABBA-Album.......Und es hat mich damals von Beginn an total begeistert, Vor allem das unfassbar verführerische Titellied WRAP YOUR ARMS AROUND ME, das so perfekt zu Agnetha passte, dann ihre wunderschöne Eigenkomposition MAN und das sexy-rockige CAN'T SHAKE LOOSE hat mich total begeistert. So wollte ich Agnetha hören.......

Wir hatten es da im Westen natürlich wesentlich einfacher an Infos heranzukommen, als ihr im Osten, wo das viel schwieriger war...

Auch Frida's SGO-Album hat mir ganz gut gefallen, aber ich konnte mich trotzdem viel weniger damit identifizieren als mit Agnetha's Album........Auch Frida wollte anders klingen als ABBA, und das ist ihr ähnlich wie Agnetha gut gelungen, aber während Agnetha's Album für mich sehr authentisch wirkte, war das Frida-Album für mich immer viel zu Phil Collins-lastig......Für meinen Geschmack hat Frida damals Phil zu stark das "Heft des Handelns" überlassen......Aber das ist natürlich auch eine persönliche Wahrnehmung.......Frida hatte ja da auch nicht die Erfahrungen als Arrangeurin und Produzentin, wie sie Agnetha hatte und es war für sie natürlich dann auch schwieriger.....

Aber beide Alben haben ihre Fans, und das ist auch gut so....

Und das Special war klasse......Wie du geschrieben hast, ein wunderschöner Ausflug in eine großartige Zeit

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Freitag, 16. Oktober 2020, 16:00

Ich kann dich verstehen Scotty, für mich war dann das 9. ABBA Album Chess.
Ich fand, das war die logische Fortsetzung von Soldiers, I Let The Music Speak, Slipping Through My Fingers. Ich habe halt nur ein wenig die Stimmen der beiden A's vermisst. Aber die Musik war genial.

Das ist bestimmt auch der Hauptunterschied zwischen dir und mir. Du definierst ABBA zu einem großen Teil über Agnetha, ich überwiegend nur über Benny. Allerdings erst alle 4 zusammen ergeben das erfolgreiche ABBA. Aber schön, wenn man so unterschiedliche Sichtweisen haben kann und trotzdem das Gleiche mag.

Ich muss auch noch dazu anmerken, für mich ist die Stimme letztendlich auch nur ein Instrument (also in der Musik). Ein ganz wichtiges, ein wesentliches, was extrem viel ausdrücken kann, aber auch nur ein Instrument - nicht sauer sein, ist nur meine Meinung.

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Freitag, 16. Oktober 2020, 19:01

In dieser TV Show singen Smokie im Background bei allen Titeln, obwohl sie auf der eigentlichen LP nur bei 2 Titeln mit dabei waren. Agnetha wollte das so.