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Sonntag, 31. Mai 2020, 06:37

Der ESC im alten Jahrtausend - Vol. 1 - Das Jahr 1967

Am vergangenen Wochenende, als eigentlich der alljährliche ESC-Wettbewerb stattfinden sollte, der in diesem Jahr Corona zum Opfer gefallen ist, übertrug die ARD um Mitternacht noch einmal als Ersatz den ESC von 2011 in voller Länge, also jenen ESC, bei dem LENA gewann und somit den Sieg zum 2. Mal nach Deutschland holte.....Ich hab mir diesen ESC da nochmals angesehen und ich muss sagen, dass mich diese Übertragung wirklich noch einmal gefesselt hat und ich die Musik als wesentlich besser empfunden habe, als ich das in Erinnerung hatte, was wohl wiederum damit etwas zu tun hat, welche Erwartungshaltung man an etwas hat...

Bei dieser Gelegenheit kam ich auf die Idee, mir so nach und nach wieder mal nach langer Zeit die alten ESC's, die ja damals noch Grand Prix hiessen, anzuschauen...

Und da kam ich dann auch auf die Idee, dies hier auch mal im Forum zu thematisieren, denn wie wir ja alle wissen, sind die Geschichte des ESC und die Geschichte von ABBA untrennbar miteinander verbunden und wo besser könnte man so etwas zum Thema machen als in einem ABBA-Forum...

Dies soll aber keine Ansammlung von Daten, Fakten und Ergebnissen werden, denn die kann sich jeder selbst im Netz raussuchen, sondern eher eine Betrachtung der einzelnen Wettbewerbe aus persönlicher Sicht und dies möglicherweise ja auch noch mit ein bisschen "Augenzwinkern".......Und dazu stehen die Chancen ja vielleicht gar nicht schlecht, denn der Humorfaktor dürfte zuletzt im Forum ja wieder etwas gestiegen sein.

Ich fang einfach mal mit einem Jahr an und sofern sich einige Mitglieder hier beteiligen und ihre Meinung ins Forum dazu reinschreiben bzw. sofern das Thema auf Interesse stößt, könnte man daraus eine kleine Serie machen.......Und wenn nicht, dann war es einfach mal ein Blick ins Jahr 1967...

Denn mit diesem Jahr möchte ich heute anfangen, da ich mir diesen ESC gestern angesehen habe..........

Was diese alten Aufzeichnungen für mich dabei so wertvoll machen ist vor allem die Möglichkeit, sich wieder in diese Zeit zurückzuerinnern. Es ist wie eine Zeitmaschine oder einfach ein Fenster in eine Zeit, die lange zurück liegt.....

Also.......lets go

1967

Im nächsten Posting......
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (31. Mai 2020, 07:17)


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Sonntag, 31. Mai 2020, 06:39

Also los geht's....

1967

Das war auch für ABBA ein nicht unwichtiges Jahr, obwohl es da ja noch 5 Jahre dauerte, bis es mit ABBA losging.........Aber es war das erste Jahr, wo Benny und Björn zusammengearbeitet haben, nachdem sie sich im Vorjahr erstmals getroffen hatten. Es war auch das Jahr, in dem Frida erstmals in ein etwas größeres Rampenlicht kam. Alle waren damals so um die 22 Jahre alt........Aber vor allem war es auch das Jahr, in dem die noch ganz junge 17jährige Agnetha ihr allererstes Lied in einem professionellen Musikstudio aufnahm und damit dann die Herren McCartney, Lennon, Harrison und Starr von Platz 1 der internationalen schwedischen Charts stürzte und somit selbst zu einem großen Star in jüngsten Jahren avancierte....

Gut ein halbes Jahr zuvor fand der ESC des Jahres 1967 statt. Der Ort war Wien, da im Vorjahr Udo Jürgens den Sieg erstmals nach Österreich geholt hatte.......

Wenn man sich diese Sendung anschaut, die damals in etwa 100 Minuten über die Bühne ging, kann man feststellen, wie einfach und bescheiden damals noch alles zuging im Vergleich zu heute.........Siegerin des Wettbewerbs wurde die Künstlerin, die vielleicht nach ABBA die bekannteste Siegerin in der ESC-Geschichte ist, nämlich SANDIE SHAW, einer der größten weiblichen Stars der britischen Popmusikgeschcihte....

Ihr Vorsprung zum Ende des Wettbewerbs war sensationell groß, wesentlich größer auch als der Vorsprung, den ABBA Jahre später hatte. Sie hatte mehr als die doppelte Anzahl der Stimmen wie der zweitplazierte und ihr Sieg stand praktisch schon nach 5 oder 6 Votings fest, so souverän beherrschte Sandie die Szene.....

Sandie war damals "all over the world" in aller Munde, weil sie immer barfuss auftrat, so auch beim ESC-Finale. Das war damals im Jahre 1967 etwas absolut Exotisches und Besonderes und ich kann mich noch erinnern, wie das damals überall ein Gesprächsthema war, im Fernsehen wurden darüber Extra-Berichte gesendet und die Zeitungen waren voll davon. Verrückte Zeiten. Ich als 9jähriger Pennäler fand das damals schon obercool und megasexy und mich hat Sandie damals schwer beeindruckt. In Großbritannien galt Sandie als "Everybody's Darling" und in ihrem Style, Aussehen und ihrer Mode gilt Sandie bis heute als die große weibliche Ikone der "Swinging Sixties" in Großbritannien. Und wie die meisten von Euch wohl wissen, gehörte Sandie auch zu jenen britischen Popsängerinnen, die Agnetha als junges Mädchen so mochte.

Los gings erstmal mit "Wiener Blut" und den Einleitungssätzen der Moderatorin in einer ganzen Reihe von Sprachen, wobei man als Zuschauer dann ein Dankgebet gen Himmel schicken musste, dass sie nicht noch mehrere Sprachen beherrschte.........

Es begannen die NIEDERLANDE mit Therese Steinmetz und dem Titel "Ringe, Dinge". Ein typischer Schlager für damals, der chancenlos blieb und der es gerade mal auf 2 Punkte brachte.....Und dabei war die gute Therese doch eigentlich ihrer Zeit voraus, denn irgendwie hatte sie das Siegerlied von knapp 10 jahre später, DING-A DONG, schon vorweggenommen
Schon mit Startplatz 2 folgte Vicky Leandros für LUXEMBURG mit dem wunderschönen Lied"L'Amour Est Bleu", für mich persönlich gemeinsam mit dem Siegerlied das schönste Lied des Wettbewerbs. Die Melodie wurde später fast legendär. Ich kann mich noch erinnern, als wir damals mit unseren 9 Jahren "Cartouche, der Bandit" nachspielten und dieses Lied dazu spielten, als der gute Cartouche seine geliebte Venus zu Grabe trug.....Erinnerungen......So schön. Eine große Melodie. ......Das Lied belegte Platz Vier
Danach triefte dann der Schmalz aus den Lautsprechern als Peter Horton für ÖSTERREICH von den "100000 Sternen" sang und dabei nicht unbedingt jeden Ton traf.
Sehr charmant dann der Auftritt von Noelle Coucher für FRANKREICH mit dem so typischen französischen Chanson "Il Dult Faire La Bas" mit dem sie Platz 3 belegte.
Beim folgenden PORTUGAL versprach die Lyrik des Liedes "O Vanto Modou" Drama, aber der gute Eduardo Nascimento brachte dieses Drama nicht so richtig rüber, obwohl er nicht schlecht sang
Nicht ihren besten Tag hatte dann Geraldine für die SCHWEIZ mit ihrem Lied "Quel Coeur Vous to Briser", die zwar nett wirkte, die aber eine Reihe falscher Töne am Anfang des Liedes traf, was wohl auf ihre Nervosität zurückzuführen war. Sie wurde dann von den Jury's auch bitter dafür abgestraft, denn als einzige Teilnehmerin erhielt sie keinen einzigen Punkt und wurde Letzter.
Eine schöne Ballade dann für SCHWEDEN von Osten Warnerbring mit dem Titel "Som En Droem". Nicht schlecht, aber lieber als "Som En Droem" wäre mir wohl "Som En Vind" von Agnetha gewesen
Fehlende Melodiosität bei seinem Lied"Vargoon Suajaan" wollte dann der eher etwas schwergewichtige Sänger Fredi, der für FINNLAND antrat, wohl mit seiner kraftvollen Stimme ersetzen, was aber nicht so wirklich gelang
Und dann kam er, der typische deutsche Schlager von Inge Brück, die für DEUTSCHLAND startete. Schmalz, eine nette Melodie und übliche Klischees von der "kleinen Anouschka" ergaben eine Mischung, die schliesslich einen Mittelplatz belegte. Komponist war jener Hans Blum, der auch später mit Agnetha zusammenarbeitete bei deren ersten Deutschland-Aufenthalten.
Einen "Rudi Carell-Lookalike" sah man dann mit Louis Neefs, der für BELGIEN antrat und mit dem Lied "Ik Heb Zorgen" von seinen Sorgen sang und einen eher etwas bizarren Auftritt hinlegte.
Und dann kam sie.......Unser aller Sandie.......SANDIE SHAW......Nichts konnte sie an diesem Tag aufhalten, auch nicht, dass das Mikrofon am Anfang ihres Auftritts kurzzeitig ausgefallen war....Barfuss betrat sie die Szene voller Smokings und Abendkleider und barfuss eroberte sie die europäische Musikbühne und führte GROSSBRITANNIEN zu einem der überlegensten Siege der gesamten ESC-Geschichte mit ihrem Song "Puppet On A String".....Ähnlich wie Jahre später "Waterloo" wurde das Lied quer über Europa zu einem großen Hit und Sandie kannte damals europaweit fast jedes Kind. Mir imponierte es damals, als sie da zwischen all den Abendkleidern, Juwelen, Abendroben und Smokings barfuss die Szenerie eroberte und sich nicht um Konventionen scherte. Der Song gefiel mir auch.....und Sandie selbst gefiel mir auch.....Später habe ich mir eine Reihe von Platten von ihr gekauft.....Sie ist bie heute eine der ganz großen Ladies der britischen Popmusik-Geschichte und wie ich oben schon mal geschrieben habe,gilt sie als eine Ikone der Swinging-Sixties.
Nach ihrem Auftritt hatte es dann Raphael, der für SPANIEN antrat, natürlich unheimlich schwer. Sein Song "Hablamos del Amor" war etwas schmalzig und irgendwie aber auch klagend. Er sangs aber nicht schlecht und belegte so einen vorderen Mittelplatz.
Etwas unter Wert geschlagen wurde Kirsti Sparbö für NORWEGEN, die mit ihrem Lied"Dukkemann", einem interessanten jazzigen und swingenden Walzer eine interessante und lebensfrohe Kombination bot. Leider erhielt sie dafür nur 2 Punkte
Dass skurrile Nummern beim ESC auch schon im Jahre 1967 durchaus Erfolg haben konnten, zeigte dann Minouche Barrelli für MONACO mit ihrem Song "Boum Bada Boum", mit dem sie einen oberen Mittelplatz belegte
Das einzige damals teilnehmende Land hinter dem "Eisernen Vorhang", JUGOSLAWIEN, glänzte dann mit einem Protestsong. Auch das gab es damals also. "Vse Roze Sueta" hiess der Song, der ein Trompetensolo beinhaltete, fast wie man ihn aus alten Western kennt....
Schön italienisch-schmalzig wurde es dann mit Claudio Villa und seinem Song "Non Andara Piu Lontano" für ITALIEN. Claudio war ausgebildeter Opernsänger, was man seinem Beitrag auch gut anhörte.
Und schliesslies beendete IRLAND den Wettbewerb mit Sean Dunphy, der das Lied "If I Could Choose" sang. Eine Art Musical-Nummer im Stile der 50er-Jahre, die aber irgendwie echt Laune machte und die er auch gut gesungen hat. Sean Dunphy wurde dafür belohnt mit dem 2. Platz und damit mit einem britisch-irischen Doppelsieg, wofür er auf der grünen Insel gefeiert wurde....

Die Punkteauswertung war dann schön chaotisch mit nicht immer funktionierenden Punkteanzeigern und einer nervösen Kommentatorin, aber das alles hatte irgendwie seinen Charme und war irgendwie auch herrlich kultig....

Lovely Sandie durfte dann nochmals ihr Siegerlied singen und sie konnte ihr Glück kaum fassen und die Moderatorin beeindruckte zum Schluss nochmal mit ihren Fremdsprachkenntnissen und wir alle sollten froh sein, dass sie das heute nicht mehr macht bei über 40 Teilnehmerländern und fast ebenso vielen Sprachen......Aber auch sie war irgendwie Kult bei dieser Sendung ....Und der gute Udo Jürgens, der während der gesamten Punkteauszählung aus dem Flirten mit der reizvollen Sandie Shaw nicht mehr herauskam, durfte dann auch seiner Nachfolgerin noch gratulieren und ein Küsschen geben

Das war so bisschen ein Querschnitt durch den ESC 1967, der musikalisch durchaus vielseitig war mit verschiedenen Stilrichtungen und der einen schönen Blick in die damalige Zeit gibt.....

Ich hoffe, es war ein bisschen interessant zu lesen und es wäre super, wenn einige von Euch was schreiben und da auch ein kleiner Austausch entsteht, einfach über verschiedene Dinge wie beispielsweise das Zeitkolorit, einzelne Songs, die einem gefallen oder nicht gefallen haben oder sonst irgendwelche Meinungen oder persönliche Geschichten dazu....

Sollte diess der Fall sein, könnte man wie gesagt eine kleine Reihe daraus machen mit den ganzen "alten" ESC's.....

Und nach sovielen Worten natürlich jetzt auch noch das gesamte Event zum Anschauen....

100 kurzweilige Minuten als eine Art Zeitreise in das Jahr 1967

https://www.youtube.com/watch?v=QaUYyLlcvCQ

Viel Spaß.....

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (31. Mai 2020, 21:11)


3

Sonntag, 31. Mai 2020, 10:59

Eine sehr gute Idee, Scotty.

Auch wenn ich jetzt nicht mehr ESC Liebhaber bin. Im Gegenteil, das heutige Format und das Geschreie und das vorallem halb nackt auf der Bühne Rumturnen, macht mich gar nicht mehr an. Die Qualität ist aus meiner Sicht einfach nur noch traurig. Entsprechend war auch kein Sieger-Song mehr mit paar wenigen Ausnahmen international erfolgreich.

Früher aber, also in den 70er und 80er Jahren und wahrscheinlich auch schon in den 60er Jahren, auch wenn ich mich daran nicht mehr erinnern kann, haben wir regelmässig zuhause den Concous d'Eurovision de la Chanson geschaut.

Natürlich mag ich mich auch nicht mehr an 1967 erinnern. Ich war ja noch nicht einmal 4 Jahre alt.
Den Sieger-Song von Sandie Shaw "Puppet On A String" kenne ich natürlich schon lange. Ich wusste einfach lange Zeit nicht, dass sie damit den Concours d'Eurovision de la Chanson gewonnen hatte. Aber ich mag mich zumindest erinnern, dass wir diesen Song auch im Autoradio ab einer Kassette schon vor 1970 gehört haben.
Ich war schon sehr früh musikverrückt und bin regelmässig mit dem Radio an im Bett eingeschlafen. Dann war halt die Batterie jedes Mal futsch. :D

Puppet On A String wurde danach auch in vielen Ländern ein Nummer 1 Hit, so z.B. in Deutschland, UK, Österreich, Holland, Belgien, Norwegen, Irland, Argentinien, Neuseeland, etc. und es wäre sicher auch in der Schweiz eine Nummer 1 geworden, aber es gab hier erst ab 1. Januar 1968 eine offizielle Single Hitparade.
Die Punkteauswertung war dann schön chaotisch mit nicht immer funktionierenden Punkteanzeigern und einer nervösen Kommentatorin, aber das alles hatte irgendwie seinen Charme und war irgendwie auch herrlich kultig....
Da war wirklich ein Chaos. Meine Güte :D
Den Brüller hast du gar nicht erwähnt. Da wollte die Moderatorin doch tatsächlich Sandie Shaw schon gratulieren, obwohl die Punkte aus Irland noch fehlten. :lol:Gut, Sandie Shaw war so überlegen, diese Punkte hätte sie auch gar nicht gebraucht.


Für mich ist "Puppet On A String" eines der schönsten ESC Songs überhaupt und ich würde sogar sagen, er kommt für mich gleich an 2. Stelle der besten ESC Sieger-Songs ever. Den ersten Platz verrate ich noch nicht..... :D
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

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Sonntag, 31. Mai 2020, 21:03

Interessantes Thema, schöne Idee den guten alten ESC mal zum Thema zu machen. Von der Sache her gebe ich chabba recht, die alten ESC fand auch ich interessanter, heute ist vieles nur Show ohne großartige Gesangsdarbietungen.
Dann bin ich mal gespannt auf die nächsten Folgen die uns Scotty hier vorstellen wird.

5

Sonntag, 31. Mai 2020, 23:17

Ich hoffe, es war ein bisschen interessant zu lesen und es wäre super, wenn einige von Euch was schreiben und da auch ein kleiner Austausch entsteht, einfach über verschiedene Dinge wie beispielsweise das Zeitkolorit, einzelne Songs, die einem gefallen oder nicht gefallen haben oder sonst irgendwelche Meinungen oder persönliche Geschichten dazu....
Aus meiner Sicht ein sehr interessantes Thema. :thumbup:

Auch für mich ist der heutige ESC zwar so gut wie bedeutungslos geworden, doch in früheren Jahren habe ich mich stets auf diesen Wettbewerb gefreut.

Bewaffnet mit Block und Bleistift, hatte es mir großen Spaß gemacht, meine eigene Wertung zu ermitteln, die sich mitunter deutlich von der tatsächlichen Wertung unterschieden hat. Dabei bin ich stets gerecht vorgegangen, d. h. ich habe den Deutschen Beitrag in keiner Weise bevorzugt.

Den Wettbewerb aus 1967 habe ich als damals Vierjähriger natürlich nicht gesehen, den Siegertitel von SANDIE SHAW kenne ich selbstverständlich und finde ihn auch nach wie vor sehr gut. Heute Nachmittag habe ich mir große Teile des von Scotty verlinkten ESC 1967 angeschaut, u. a. natürlich auch "Puppet On A String".

Dabei werden mitunter auch Erinnerungen wach, denn bei einem Sänger war ich sicher ihn zu kennen, konnte ihn aber zunächst nicht einordnen. Schließlich stellte es sich heraus, dass es sich um Peter Horton gehandelt hat, wobei ich mich aber nach wie vor nicht mehr daran erinnern kann, woher, bzw. mit welchem Song mir dieser Sänger eigentlich ein Begriff ist?

Auch dies macht macht diesen Rückblick für mich sehr interessant.

Daher, gerne mehr davon!

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Montag, 1. Juni 2020, 07:07

Jetzt habe ich erst bemerkt, dass dort ja auch die ganz junge Vicky Leandros für Luxembourg aufgetreten ist.

Und ihr Song "L’amour est bleu" kenne ich auch. Allerdings wohl eher in einer englischen Cover-Version, welche mir grad nicht in den Sinn kommt. Aber diese Melodie kenne ich seit der Kindheit. 8o
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

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Montag, 1. Juni 2020, 15:43

Danke, Charly, Jens und Webmark, schon mal für Eure interessanten Feedbacks... :thumbup:

Jetzt habe ich erst bemerkt, dass dort ja auch die ganz junge Vicky Leandros für Luxembourg aufgetreten ist.

Und ihr Song "L’amour est bleu" kenne ich auch. Allerdings wohl eher in einer englischen Cover-Version, welche mir grad nicht in den Sinn kommt. Aber diese Melodie kenne ich seit der Kindheit

Ja, Charly, diese Melodie kenne ich auch seit meiner Kindheit, genau gesagt seit dem damaligen ESC, und es ist eine wunderschöne Melodie, die dann nach dem ESC richtig berühmt geworden ist. Für mich hat diese Melodie auch eine ganz persönliche Bedeutung. Damals kamen so die ersten Tonbandgeräte und später auch Cassettenrecorder auf den Markt und wir haben damals so als 10, 11jährige unsere ersten selbstgemachten und selbstbesprochenen Hörspiele aufgenommen. So ganz "professionell" mit allerhand Geräuschen usw.... :thumbsup: ... Eines der ersten dieser selbstgemachten Hörspiele war "Cartouche, der Bandit".....Ich sprach den Cartouche und meine Schulfreundin sprach seine Geliebte, Venus.... :D :rolleyes: :rolleyes: .....und als Erkennungsmelodie für unser Hörspiel....also sozusagen für den "Soundtrack"..... :thumbsup: .....nahmen wir die Melodie von diesem Lied, "L'amour Est Bleu".......Aber wir nahmen dafür die Instrumentalversion von PAUL MAURIAT, die damals dann ganz berühmt geworden ist, das war dann 1968........Hier ist diese Version..

https://www.youtube.com/watch?v=rjsNNcsUNzE

Puppet On A String wurde danach auch in vielen Ländern ein Nummer 1 Hit, so z.B. in Deutschland, UK, Österreich, Holland, Belgien, Norwegen, Irland, Argentinien, Neuseeland, etc. und es wäre sicher auch in der Schweiz eine Nummer 1 geworden, aber es gab hier erst ab 1. Januar 1968 eine offizielle Single Hitparade
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Für mich ist "Puppet On A String" eines der schönsten ESC Songs überhaupt und ich würde sogar sagen, er kommt für mich gleich an 2. Stelle der besten ESC Sieger-Songs ever..

JA, für mich ist PUPPET ON A STRING auch einer der besten ESC-Songs überhaupt.

Ich habe ihn damals schon gemocht und ich mochte den Song dann auch noch in den späteren Jahren, als ich mich als Jugendlicher für die 60er-Jahre-Beatmusik so begeistert habe. PUPPET ON A STRING stand für mich immer für diese so verrückten 60er-Jahre........Und die junge Sandie Shaw war ja auch ein echter Hingucker..... :rolleyes:

Wenn man sieht, in welchen Ländern PUPPET ON A STRING überall die Charts angeführt hatte, dann kann man diesen Song als absoluten Welthit bezeichnen......Das hat er sicherlich mit WATERLOO gemeinsam

Bewaffnet mit Block und Bleistift, hatte es mir großen Spaß gemacht, meine eigene Wertung zu ermitteln, die sich mitunter deutlich von der tatsächlichen Wertung unterschieden hat. Dabei bin ich stets gerecht vorgegangen, d. h. ich habe den Deutschen Beitrag in keiner Weise bevorzugt.

Das kenne ich auch noch........Bei uns gab es damals so Anfang der 70er so richtige "Familienwertungen".....Meine Eltern, mein Bruder und ich schrieben mit und jeder erstellte seine eigene Wertung. Dann zählten wir die Punkte zusammen und kürten unseren eigenen Sieger. Meist war es dann nicht der gleiche Sieger wie der tatsächliche Sieger.

Dabei werden mitunter auch Erinnerungen wach, denn bei einem Sänger war ich sicher ihn zu kennen, konnte ihn aber zunächst nicht einordnen. Schließlich stellte es sich heraus, dass es sich um Peter Horton gehandelt hat, wobei ich mich aber nach wie vor nicht mehr daran erinnern kann, woher, bzw. mit welchem Song mir dieser Sänger eigentlich ein Begriff ist?.

Das ist mir genauso gegangen......Mir war der Name Peter Horton auch irgendwie ein begriff, ohne genau zu wissen, woher.......Vermutlich kann ich mich an seinen Namen erinnern, weil er Jahre später mehrmals in der ZDF-Hitparade aufgetreten ist, ohne dass ich ihn aber mit einem bestimmten Lied in Verbindung bringen kann...
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (1. Juni 2020, 15:53)


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Montag, 1. Juni 2020, 16:20

Jetzt habe ich erst bemerkt, dass dort ja auch die ganz junge Vicky Leandros für Luxembourg aufgetreten ist.
Danke für den Hinweis... .