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1 642

Freitag, 20. November 2020, 18:01

Aktuelles Björn Interview
Björn gabe der Süddeutschen Zeitung ein Interview:

Interview mit "Abba"-Legende Björn Ulvaeus:
"Unsere Songs arbeiten"

https://www.sueddeutsche.de/kultur/abba-…27?reduced=true

Hat jemand zugriff?

1 643

Freitag, 20. November 2020, 22:54

@Benjamin: den wichtigen Teil habe ich doch bereits weiter oben gepostet.
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

1 644

Samstag, 21. November 2020, 14:34

Ich habe den Eindruck, dass Björn von den anderen drei Sprechverbot bekommen hat. Auf die Frage, ob es denn nur 2 oder wie einem Journalisten erzählt mittlerweile 5 neue Songs geben wird, antwortet Björn gleich zu Beginn, dass er dazu nichts sagen kann. Er habe schon 'viel zu viel' verraten, und die anderen drei wären dann böse auf ihn. Diese Aussage alleine genügt, um zu wissen, dass da mehr in Arbeit ist.
Dass man nun 4 Jahre nach Aufnahme heute immer noch an den beiden erstgenannten Songs herumbastelt, ist unglaubwürdig, das kann nicht sein. Da muss mehr Material vorhanden sein, sonst hätte das jahrelange Gedöns und Geheimniskrämerei keinen Sinn. Schade ist nur, dass sich das Ganze wohl tatsächlich mehr und mehr auf das Frühjahr 2022 - also zum 50.-jährigen Jubiläum der Band - konzentriert. Aber immerhin: ein Impfstoff gegen Covid 19 ist realistisch nah, und sollte die ganze Pandemie tatsächlich irgendwie stark eingedämmt werden können, ist 2022 hoffentlich auch wieder ein reguläres Konzerterlebnis für die Menschen möglich - alle Künstler und Musiker wären mehr als dankbar dafür. Nun, Björn wird dazu wohl kaum noch etwas sagen (dürfen), und da werden wir vermutlich auch 2021 noch ohne neue Abba-Songs auskommen müssen, es sei denn, es würden 2 Titel als Appetit-Anreger und ordentliche Werbung vor der Abbatar-Tour im nächsten Winter herausgebracht.

1 645

Samstag, 21. November 2020, 17:17

Die Wahrheit traut sich offensichtlich keiner der ABBAs zu sagen, wobei sich hier insbesondere die weiblichen ABBAs erst gar nicht äußern. :thumbdown:
Gruß Markus

Markus S = ehemals Webmark

Mark Knopfler - Benny Andersson

1 646

Samstag, 21. November 2020, 17:32

Wer weiß, ob sie nicht tatsächlich immer mal wieder im Studio sind und es am Ende doch für ein Album reicht.

1 647

Samstag, 21. November 2020, 18:47

Die ganzen Umstände - Corona, technische Probleme mit den Abbatars etc. - haben vielleicht für uns Fans doch etwas Gutes: Ich kann mir schon vorstellen, dass dadurch die immense Zeit von Abba dafür genutzt wird, um doch ein paar Titel mehr als damals geplant einzuspielen. Wer weiß: vielleicht überraschen uns ABBA 2022 doch mit einem ganzen Stück mehr als von ihnen ursprünglich angekündigt...

1 648

Montag, 23. November 2020, 11:51

Ich würde das jetzt ganz anders sehen, als du Eagle 1.


Vielleicht würden die Vier ja viel intensiver an neuen Sachen arbeiten, wenn sie sehen würden, dass sie immer noch immer Erfolg haben können.
Ein Comeback ankündigen und dann über Monate (Jahre) nicht zu wissen, wie es denn ankommt, kann sicherlich auch hemmen. Man weiß dann halt nicht, gibt es dafür überhaupt noch Fans. Warum dann weiter machen, wenn es vielleicht Niemand hören will?
Jetzt stehen sie da und wissen immer noch nicht, woran sie sind - und damit meine ich nicht nur die beiden Lieder. Wenn die floppen, dann ist auch vielleicht auch die ganze Tour ein Schlag ins Wasser und ein neues Album (da ist jetzt sehr viel Wunschdenken dabei) genau so.

Sie hätten Corona als Chance nutzen sollen. Die beiden Lieder veröffenlichen und sofort hätten sie gesehen gefällt, kommt an oder halt auch nicht. Die Tour mit den ABBAtaren hätte man dann danach ausrichten können, genau so wie ein ganzes Album. Es wäre ein geringer Aufwand und ein genau so geringes Risiko gewesen. Groß Werbung, sprich Liveauftritte, werden sie persönlich sowieso nicht machen wollen (das ist jetzt eine Unterstellung von mir). Da hätte man immer sagen können, ihr bekommt von uns ein Video, aber in der jetzigen Situation durch die ganze Welt reisen und auftreten, nein Danke.
Mal ganz davon abgesehen, dass sie in dieser düsteren Zeit vielen Menschen eine Freude gemacht hätten.

Persönlich wäre ich übrigens mehr als enttäuscht, wenn am Ende wirklich nur zwei Lieder stehen würden.

1 649

Gestern, 18:53

Interview I

Der Schweizer Tages-Anzeiger hat das Interview aus der Süddeutschen übernommen, jedoch nicht die Passage über die neuen Songs - Interessant.

Interview mit Musik-Legende
«Ohne Copyrights wären Abba nie zu dem geworden, was sie waren»
Björn Ulvaeus weiss, was Musikrechte wert sind. Der Abba-Songwriter und Gitarrist kämpft für gerechte Entlöhnung von Künstlern in der Streaming-Ära.
Joachim Hentschel

Björn Ulvaeus übernahm im letzten Mai das Präsidium der Cisac, des Dachverbands der Copyright-Verwerter, der weltweit 230 Gesellschaften vertritt, die die Rechte von Komponisten, Textern, Filmern, Theatermachern und weiteren Kreativen verwalten. In dieser Funktion sitzt Ulvaeus nun vor der Zoom-Interviewkamera in seinem Wohnzimmer in Stockholm. Der 75-jährige Abba-Mann ist in Plauderlaune, zwischendurch herzerfrischend sarkastisch. Und manchmal lacht er wie ein alter König.

Herr Ulvaeus, es gibt eine Website, auf der alle weltweit aktiven Abba-Coverbands aufgelistet sind. 177 Namen stehen da. Wie viele davon haben Sie schon selbst gesehen oder gehört?

Keine. Nicht eine einzige.

Im Ernst? Reizt Sie das gar nicht?

Überhaupt nicht. Schon die Vorstellung finde ich bizarr.

Andere Musiker erledigen stellvertretend die Arbeit für Sie, oft an mehreren Orten parallel. Ist das Prinzip nicht brillant?

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Natürlich ist es sehr schmeichelhaft, wenn andere Musikerinnen und Musiker die Songs von Abba aufführen, damit vielleicht sogar ihren Lebensunterhalt bestreiten. Es ist mir eine Ehre. Es heisst aber nicht, dass ich mir das anhören muss.

Sie haben zusammen mit Benny Andersson praktisch alle Abba-Songs geschrieben. Dank der Urheberrechte verdienen Sie auch dann mit, wenn andere die Musik nachspielen. Wann wurde Ihnen klar, was für einen unsagbaren Schatz Sie da besitzen?

Nachdem wir 1982 die Gruppe aufgelöst hatten, sah es zuerst nicht danach aus. In den 1980er-Jahren interessierte sich niemand für Abba, dann gab es in den 1990ern plötzlich dieses Revival. Erst da begriffen wir, was für einen grossartigen Katalog an Songs wir haben. Unsere Songs arbeiten. Mit ihnen können wir auch selbst neue Projekte wie das «Mamma Mia!»-Musical realisieren. Es heisst aber auch, dass wir genau hinschauen müssen. Sie werden keinen Werbespot finden, in dem man unsere Musik hört.

Comeback von Abba

Infos einblenden

Im deutschsprachigen Raum gab es eine Shampoo-Werbung: «Schönes Haar ist dir gegeben, lass es leben.» Das war ein Abba-Song.

Okay, aber das war in den 1970er-Jahren. Es gab 1976 noch einen anderen Werbespot, für einen japanischen Elektronikhersteller. Aber später haben wir solche Sachen nicht mehr erlaubt. Wir bekommen immer noch massenhaft Anfragen, auch von Filmproduktionen, Fernsehsendern und so weiter. Meistens sagen wir Nein.

WEITER NACH DER WERBUNG

«Weil die Streaming-Ära den Songwritern viele Probleme gebracht hat, will ich für ihre Rechte kämpfen.»

Legendär ist Ihre Weigerung, Abba-Samples an andere Musiker zu lizenzieren. Für die Fugees machten Sie 1996 eine Ausnahme sowie 2005 für Madonna und ihren Song «Hung Up». Warum?

Die Fugees mochten wir einfach gern. Ich bin mir nicht mal sicher, ob wir ihr Stück vorab gehört hatten. Bei Madonna dagegen erinnere ich mich genau. Als Benny und ich den Song zum ersten Mal hörten, gingen wir praktisch in die Knie. Das klang so brillant, mitreissend, originell. Wir konnten gar nicht anders, als Ja zu sagen.

Jetzt sind Sie quasi mitverantwortlich für die Urheberrechte vieler anderer Kreativer, als Präsident des Verbandes Cisac. Der neue Cisac-Report besagt, dass im laufenden Jahr die Einnahmen durch Copyrights weltweit um 35 Prozent einbrechen, also um etwa 4,1 Milliarden Dollar. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?

Die Covid-Pandemie hat auch hier viele negative Entwicklungen verstärkt, die schon vorher da waren. Höchste Priorität hat für mich als Cisac-Präsident, dass die neuen Urheberrechtsrichtlinien, die 2019 vom EU-Parlament beschlossen wurden, möglichst bald überall umgesetzt werden. Plattformen wie Facebook und Youtube sollen endlich Verantwortung dafür übernehmen, wenn ihre Nutzer geschützte Musik oder Filme hochladen. Würden diese Firmen Tantiemen bezahlen wie alle anderen, würde das die Rechte der Kreativen entscheidend stärken.

«Benny und ich wurden erst ab dem Moment zu wirklich grossen Songwritern, als wir nennenswerte Tantiemen erwirtschafteten.»

Viele warnen, dass solche Regeln die Ausdrucksfreiheit im Internet extrem beschneiden werden. Die Plattformen müssten automatisierte Filter einsetzen, die auch viel von dem aussortieren, das in Wahrheit gar kein Urheberrecht verletzt.

Das Dilemma ist mir natürlich bekannt, dafür brauchen wir angemessene nationale Gesetze. Natürlich darf man nicht erwarten, dass alles ganz ohne Fehler abläuft, die man korrigieren kann. Es darf aber auch kein Argument dafür sein, alles so zu lassen, wie es heute ist. Schauen Sie, ich habe als Unternehmer in vielen Bereichen gearbeitet, zum Beispiel als Immobilienentwickler oder als Chef grosser Kulturproduktionen. Aber am stärksten schlägt mein Herz für die kreative Arbeit. Weil die Streaming-Ära den Songwritern viele Probleme gebracht hat, will ich für ihre Rechte kämpfen. Ohne Copyrights wären Abba nie zu dem geworden, was sie waren.

Wie meinen Sie das?

Benny und ich wurden erst ab dem Moment zu wirklich grossen Songwritern, als wir nennenswerte Tantiemen erwirtschafteten. Als plötzlich der Druck von uns abfiel, nur von einmaligen Honoraren zu leben, für die wir zusätzlich noch die Platten anderer Künstler produzieren, Auftragsmusik schreiben und mit diversen Bands auf Tour gehen mussten. Es muss um 1973 gewesen sein, als plötzlich genug Geld für die Songs reinkam, die wir bereits geschrieben hatten.

Das war ein Jahr bevor Sie mit «Waterloo» den Eurovisionswettbewerb gewannen und Abbas Weltkarriere begann.

Genau. Wir konnten uns komplett aufs Schreiben konzentrieren, und erst da wurden wir richtig gut. Da wurden wir Profis.

Die Filmbranche hat es geschafft, zumindest einen Teil der verlorenen Kinobesucher zu Pay-per-View-Streams ins Netz zu holen. Die Musikindustrie hat kein taugliches Krisenformat entwickelt. Warum nicht?

Weil es nun mal wahnsinnig langweilig ist, einer Band per Stream dabei zuzuschauen, wie sie in ihrer Küche musiziert. Die bittere Einsicht, die uns Corona gebracht hat: Es gibt absolut keinen Ersatz für Livekonzerte, für Begegnungen zwischen grossen Künstlern auf der Bühne und einer aufgedrehten Menge, die das miterlebt. Wir müssen warten, bis das wieder geht. Ich sehe keine andere Lösung.

1 650

Gestern, 18:54

Interview II

«Es gibt absolut keinen Ersatz für Livekonzerte.»

Copyright-Verwerter haben teilweise bis zu sieben Jahre mit Youtube um neue Lizenzverträge verhandelt.

Wenn sich Institutionen, deren Tradition tief in der analogen Welt wurzelt, mit Konzernen der New Economy auseinandersetzen müssen, ist das nun mal nicht so leicht. Wirklich faire Verhältnisse wird es erst geben, wenn die EU-Richtlinien überall implementiert sind und es ähnlich verbindliche Abkommen für die USA und den Rest der Welt gibt.

Allerdings werden auch Streamingdienste wie Spotify, mit denen die Verwerter taugliche Verträge haben, häufig kritisiert. Viele von ihnen entlöhnen Künstler nicht für die Klicks, die sie mit ihren Songs generieren, sondern gemäss eines prozentualen Schlüssels. Das klingt ungerecht. Wie sehen Sie das?

Wenn man hier in die Tiefe geht, stellt sich die Lage viel komplizierter dar, als die meisten Künstler und User denken, die andere Modelle fordern. Es gibt stark unterschiedliche Ansichten und Forschungen dazu. Daher kann ich hier nicht im Namen der Cisac sprechen.

Was ist Ihre private Meinung?

Mit speziellen nutzerzentrierten Systemen könnte man sicherstellen, dass die Gebühren eines Abonnenten nur den Künstlern zugutekommen, die sie oder er auch wirklich gehört hat. Also: Wenn ich die Beatles anklicke, geht mein Geld auf jeden Fall an die Beatles und nicht an den Rapper Drake.

«Wer heute Künstler oder Songwriter sein will, muss gleichzeitig wie ein Unternehmer agieren.»

Spotify-Chef Daniel Ek sagte in einem Interview, Künstler sollten endlich die Realität begreifen, anstatt sich zu beklagen. Es reiche heute nun mal nicht mehr, alle paar Jahre ein Album zu produzieren. Man müsse ständig neuen Content liefern. Ist das wünschenswert?

Sie stellen die Frage falsch. Ob es uns gefällt oder nicht, wer heute Künstler oder Songwriter sein will, muss gleichzeitig wie ein Unternehmer agieren, muss eine eigene Welt um sich herum erschaffen. Daniel Ek hat das etwas undiplomatisch formuliert, aber er hat recht. Neulich habe ich einen Text über eine junge amerikanische Songwriterin namens Maia gelesen, in dem sie sagt: Was immer du tust, welchen Weg du einschlägst: Denk an die Monetarisierung! So sieht es aus.

Eben sagten Sie noch, dass Benny Andersson und Sie erst richtig gut wurden, als Sie diese Sorgen los waren. Heisst das, dass ein Phänomen wie Abba heute nicht mehr möglich wäre?

Nein. Der Unterschied liegt darin, dass wir eine Gruppe waren, ein komplexes Gebilde, in dem jede Person ihre spezielle Funktion hatte. Benny und ich hatten diese Synergien im Kopf, wenn wir Musik schrieben. Wir dachten schon beim Komponieren daran, was man optisch oder showtechnisch mit den Songs anstellen könnte, wie Videos oder Promotion aussehen würden. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass «Dancing Queen» oder «Mamma Mia» einfach so ins Blaue hinein geschrieben wurden.

Viele Musiker wollen sich und ihre Kunst ungern als Produkt sehen. Ihre Herangehensweise war anders.

Weil wir gewaltige Ausdrucksmöglichkeiten darin sahen. Ich frage mich oft, warum es solche Gruppen heute nicht mehr gibt. Zwei grossartige Songwriter, zwei wunderbare Sängerinnen, Frauen oder Männer, eine unschlagbare Kombination. Warum macht das niemand mehr?

Publiziert heute um 15:03 Uhr

1 651

Gestern, 19:43

Ist keineswegs böse gemeint, aber ist es überhaupt rechtmäßig das Interview ungefragt hier zu veröffentlichen?
Gruß Markus

Markus S = ehemals Webmark

Mark Knopfler - Benny Andersson

1 652

Gestern, 22:55

Ich finde das interview von Björn in seiner Gesamtheit eher unvorteilhaft, ohne dass ich darauf jetzt näher eingehen möchte.....

Nur eine Bemerkung dazu.....

Herr Ulvaeus, es gibt eine Website, auf der alle weltweit aktiven Abba-Coverbands aufgelistet sind. 177 Namen stehen da. Wie viele davon haben Sie schon selbst gesehen oder gehört?

Keine. Nicht eine einzige.

Im Ernst? Reizt Sie das gar nicht?

Überhaupt nicht. Schon die Vorstellung finde ich bizarr.

Diese Aussage finde ich schon mehr als merkwürdig, wenn man gerade ein großes Projekt laufen hat, bei dem Hunderttausende von Menschen in aller Welt irgendwann in Konzertsäle gehen sollen, um sich künstliche ABBA-Nachbildungen sprich Avatare anzuschauen.....

Für mich ist das Wort "bizarr" in diesem Kontext gerade von Björn also nicht wirklich nachvollziehbar....


Bizarr halte ich persönlich solche Avatar-Shows schon lange, vor allem, wenn hier bereits verstorbene Künstler präsentiert werden.....


Wenn man aber solche Avatar-Shows selbst in riesengroßem Stile ankündigt und betreibt, sollte man eigentlich auch solche Covershows nicht als bizarr empfinden bzw. sie nicht als solche bezeichnen, sonst wird das Ganze auch irgendwie unglaubwürdig
.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (Gestern, 23:11)


1 653

Gestern, 23:36

Ist keineswegs böse gemeint, aber ist es überhaupt rechtmäßig das Interview ungefragt hier zu veröffentlichen?

ja
Was bleibt, ist die Musik.