Beiträge von Pet

    "A Whiter Shade of Pale" ist wirklich ein Klassiker und ich höre ihn immer wieder gern. Ich habe mal gelesen, dass Gary Brooker (Komposition) viele Jahre von den Tantiemen des Songs leben konnte.
    Und Jessye Norman ist verstorben. Ich finde schon, dass auch schwere Kost in ein Pop Forum passt. Danke für den Link.
    " Before Gas & TV" von Mark Knopfler zeigt mir, dass ich seine Alben öfter mal hören sollte - ein wirklich toller Song.


    Ich möchte heute an eines der einflussreichsten Alben der Musikgeschichte erinnern, an Pet Sounds von den Beach Boys, was auch die Beatles zu ihrem Sgt. Peppers Album inspirierte. Erstaunlich an Pet Sounds ist, das Album war beinahe ein Bruch mit dem bisherigen erfolgreichen Surf-Image der Beach Boys. Brian Wilson stellte in dem Konzeptalbum die Kunst über den Kommerz und tatsächlich verfehlte das Album 1966 die Top 10 der US-Charts. Mike Love meinte nach dem Hören der ersten Songs: "Was ist das für ein Schrott? Musik für Hunde?" So kam die Platte vielleicht zu ihrem Titel. In den USA hatten die Beach Boys eindeutig ein Imageproblem - doch Brian Wilson galt spätestens ab Pet Sounds als musikalisches Genie. Vor allem in England hatte man die musikalische und konzeptionelle Qualität von Pet Sounds frühzeitig erkannt. Seit über 50 Jahren hat das Album eine herausragende Stellung in der Musikgeschichte.


    Meine Songs des Tages sind zwei gegensätzliche Titel aus dem Album. "Sloop John B" - angeblich wurde der hitverdächtige karibische Folksong von der Plattenfirma ins Album gedrückt und „God Only Knows“. Laut Paul McCartney ist dieser der beste Song der Beach Boys und erstklassig von Carl Wilson gesungen.
    Peter


    Brian Wilson & Al Jardine 2016 "Sloop John B"
    https://www.youtube.com/watch?v=eDZgl7H-coQ


    Beach Boys „God Only Knows“
    https://www.youtube.com/watch?v=AOMyS78o5YI

    Petula Clark ist schon eine erstklassige Sängerin. Zu "Arrival" muss ich sagen, ich kenne keine bessere Version als das Original als Instrumentalversion. Für mich ist es ein Song, der seine Wirkung so richtig rein instrumental zeigt. ABBA wussten sicherlich genau, warum "Arrival" ohne Vocal auf das Album kommt. Auch die Version von Frida und Daniel Balavoine - "Belle" kann für mich die Instrumentalversion nicht toppen.
    Zu Petula Clark mit "Melody Man" und Agnethas "Spela var Sang": hier gefällt mir "Spela var Sang" bedeutend besser. Es ist nicht nur der Gesang; Sound und Arrangement von Agnethas Version sind eindeutig eindrucksvoller.


    Peter

    Nach einigen Wochen Abwesenheit war für mich hier viel nachzulesen oder besser nachzuhören. Und wie immer wurden tolle Songs verlinkt. Einige kannte ich noch nicht, wie Jessie Ware - Sam oder Sina. Ein Erlebnis, da reinzuhören. Bei Slade "Far Far Away" kam mir sofort der zweite Teil des Films "Go Trabi Go" in Erinnerung, da spielt dieser Titel eine gewisse Rolle.


    Für meinen Song des Tages habe ich wieder in der Vergangenheit gegraben und Donovan ausgebuddelt; einen seiner bekanntesten Titel: ATLANTIS. Damals traf ATLANTIS auf ein total geteiltes Echo. Die Einen fanden es wegen des einleitenden Sprechgesangs total daneben - die Anderen sehen den Song als Klassiker.
    Peter


    Donovan - "ATLANTIS"
    https://www.youtube.com/watch?v=leI7sfmipuI

    Das von wolfbear und Kermit erwähnte "Why" mit Annie Lennox ist wirklich ein erstklassiger Titel. Für mich einer der besten, den ich von ihr kenne.


    Mein heutiger Song des Tages ist ein früher Titel der Bee Gees von 1965: "In The Morning". Er ist ein gutes Beispiel für den Satz: "Kunst liegt in der Einfachheit." Barry Gibb ist hier gelungen, mit einfachsten Mitteln Emotionen zu erzeugen. Und es ist beeindruckend, Barry Gibb so klar und deutlich singen zu hören.
    Peter


    The Bee Gees "In The Morning (Morning Of My Life)" Frühe Version 1965
    https://www.youtube.com/watch?v=2qLT26K89Qo
    The Bee Gees "In The Morning (Morning Of My Life)" U.K TV 1972
    https://www.youtube.com/watch?v=RqP7GZHfMkg


    Ein Cover von Esther & Abi Ofarim von 1967
    https://www.youtube.com/watch?v=yGpAp-RzxlI

    Das sind zwei grandiose Cover.
    Zu Janis Joplin konnte ich nie einen musikalischen Draht finden. Ihre Musik hat mich einfach bis heute nicht angesprochen. Interessant ist jedoch ihre Biografie. Ist meine Befürchtung berechtigt, falls Alyona Yarushina häufig Janis Joplin covert, dass das ihrer eindrucksvollen Stimme auf Dauer nicht gut tut?


    "WHOLE LOTTA LOVE", das Led Zeppelin-Cover, ist beeindruckend. Überhaupt bringt sie Robert Plant gut rüber. Das gilt ebenso für Gitarre, Bass und Schlagzeug. Da hat sie sehr gute Leute an ihrer Seite. Wirklich gut gemacht!
    Peter

    Alyona Yarushina hat schon eine beeindruckende Stimme und ihre Cover decken ein sehr breites musikalisches Spektrum ab. Respekt. Von ihr ist sicherlich künftig einiges zu erwarten. Besonders beeindruckt hat mich ihr Celine Dion - Cover "My Heart Will Go On".


    Da heute bei ARTE (23:05) eine Doku über David Crosby gezeigt wird, ist das eine gute Gelegenheit, ihn in diesen Thread zu setzen. Dabei schlage ich eine Brücke zu gestern, zu Joan Baez, für ein sehens- und hörenswertes Duett. Beide singen den wunderbaren Paul McCartney-Song: "Blackbird".


    David Crosby & Joan Baez - "Blackbird" 1/27/2016
    https://www.youtube.com/watch?v=v8FfpsLXRP4

    Kermit - "Hold Tight" von Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich gehört zu meinen frühesten Begegnungen mit Beatmusik. "The Legend Of Xanadu" und "Zabadak" ebenso. Das sind schöne Erinnerungen aus der S/W TV-Zeit.
    An "Dancing in the City" kann ich mich noch dunkel erinnern. Marshall Hain galten wohl mit "Dancing in the City" als ein One-Hit-Wonder.


    Charly hatte vor einigen Tagen Joan Baez erwähnt. Auf sie möchte ich gerne zurückkommen, denn sie hat mich immer als Musikerin und mit ihrer Persönlichkeit beeindruckt. Das liegt wohl auch an ihrer unverkennbaren, hohen Stimme, die sie bis heute hat.
    Mein Lied des Tages ist "Diamonds And Rust", ein Titel, den sie 1975 geschrieben hat und Bob Dylan widmete.


    https://www.youtube.com/watch?v=aXaqKCDGN28


    Ich möchte noch zwei Titel erwähnen, die hier vor allem durch andere Interpreten bekannt sind. "Here's to you, Nicola and Bart"
    Von Joan Baez stammt der Text, die Musik von Ennio Morricone. 1972 veröffentlichte Agnetha Fältskog eine deutsche (textlich völlig andere) Version zur Melodie des Liedes mit dem Titel "Geh’ mit Gott". Ist sicher bei allen hier bekannt.
    Joan Baez - "Here's to you, Nicola and Bart"
    https://www.youtube.com/watch?v=gL5jgZLTBj0
    Obwohl dieser Thread außerhalb von ABBA läuft, stelle ich die Agnetha-Version mal rein.
    Agnetha Fältskog: "Geh’ mit Gott"
    https://www.youtube.com/watch?v=jzqoTPeFUOU


    Joan Baez hatte 1987 "Brothers in Arms" gecovert. Hier fehlt natürlich die für den Song prägende Gitarre - aber diese Version ist eine typische Joan Baez Interpretation.
    Joan Baez - "Brothers in Arms"
    https://www.youtube.com/watch?v=4njzemAA5oM


    Mark Knopfler - "Brothers In Arms" (Berlin 2007)
    https://www.youtube.com/watch?v=EMRJT2ebvAk

    Joan Jett kannte ich solo bisher nicht. Ich hatte nur am Rande mitbekommen, dass sie Gitarristin in der Frauenband The Runaways war und mal den 3. Platz der besten weiblichen Gitarristinnen belegte. Es ist Rockmusik bester Art und ihre Stimme ist wie geschaffen dafür. Rein optisch würde sie gut zu Alice Cooper passen.


    Ich möchte heute an eine Sängerin (eigentlich eher Liedermacherin) erinnern, die leider seit zehn Jahren nicht mehr aktiv ist. Juliane Werding. Für mich gehört Juliane Werding mit zum Besten, was die deutsche Musikszene jemals hervorgebracht hat. Beeindruckend über einen langen Zeitraum ist die Einheit von anspruchsvollen Texten und starken Kompositionen was zu unglaublich vielen erstklassigen und zeitlosen Songs führte. Ebenso beeindruckend ist ihre Persönlichkeit, ihre langen Jahre der Selbstfindung - dies führte wahrscheinlich auch zu der breiten Themenvielfalt und Tiefgründigkeit ihrer Songs. Um nur einige zu nennen: Wildes Wasser / Das ist die Freiheit, die ich meine / Am Tag als Conny Kramer starb / Geh nicht in die Stadt / Der ewige Soldat / Tränen im Ozean / Der Himmel schweigt / Vielleicht irgendwann / Nacht voll Schatten / Das Würfelspiel / Nebelmond (fast schon Erlkönig) ... ich könnte die Liste endlos fortsetzen. Die Titel strahlen eine tiefe Emotionalität aus, was bei ihren Auftritten auch nicht zu übersehen ist.
    Wirklich schade, dass sie nicht mehr singt - eine fehlende, wichtige Stimme in der deutschsprachigen Musik.


    Zwei Titel von Juliane Werding sind meine Songs des Tages. "Stimmen im Wind" (Dieses Lied verbinde ich immer mit einem Ausruf einer meiner damaligen Lehrlinge. Wenn ihm etwas misslang rief er zu seiner Tröstung durch die Werkstatt: "Sei nicht traurig, Susann"!) Aber nicht deswegen wähle ich dieses Lied, sondern der Text ist einzigartige Poesie und die Musik ist passend dazu weich wie eine schützende Daunendecke.


    "Der letzte Kranich vom Angerburger Moor". Letzterer ist ein Titel, der wie kaum ein anderer in die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen passt - das spricht für zeitlose Musik und ist weitaus wirkungsvoller, als so manche gegenwärtigen Diskussionen in den Medien. Juliane Werding war damals 16 Jahre alt. Als ich diesen Titel erstmals hörte war ich ebenfalls 16 Jahre und lebte in der DDR in einer Gegend, wo Umweltschutz praktisch keine Rolle spielte, das Thema war sogar tabu. Auf unserem Fluss (Mulde) war kein Wasser zu sehen, nur grauer Schaum einer nahen Chemiefabrik. Und dann lief dieser "letzte Kranich" im Radio und TV. Für mich war das damals viel mehr als nur ein Lied - und das ist bis heute so geblieben. Einer der großen Songs von Juliane Werding. Völlig frei von Plattetüden, Phrasen und Parolen - hier wirken allein die Bilder des sparsamen Textes und die Interpretin selbst.
    Peter


    Juliane Werding - "Stimmen im Wind" (06.02.1986)
    https://www.youtube.com/watch?v=O40yPfbLkzw


    Juliane Werding - "Der letzte Kranich vom Angerburger Moor" (Starparade 13.07.1972)
    https://www.youtube.com/watch?v=eNDeD_2ngQU


    Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster - aber die junge Juliane Werding erinnert mich (nicht nur optisch) an die junge Agnetha.

    Der Titel von Elif - "Fort Knox" hat einen bemerkenswerten Text. Und er ist gut gesungen.
    Beachtenswert auch die beiden Titel von Faye Wong. Wenn man sich an die Sprache gewöhnt hat, ist es eine Musik zum Entspannen, die man auch länger hören kann. Gute Kompositionen.
    1969 war ein Jahr, in dem unglaublich viel zeitlose Musik entstand. Einer dieser Hits war "Venus" von der niederländischen Band Shocking Blue. Der Song wurde unglaublich oft gecovert und für Filme verwendet. Für mich ist die Originalversion von Shocking Blue (super gesungen von Mariska Veres) aber nicht zu toppen. Deshalb ist dieser Klassiker mein Lied des Tages heute.
    Peter
    "Venus" von Shocking Blue
    https://www.youtube.com/watch?v=TFZPBSh0Wl0

    Scotty, an Jeanette Anne Dimech kann ich mich gut erinnern, was den Titel " PORQUE TE VAS" betrifft. Der lief damals rauf und runter in den Radiostationen. Die Berührung zu Agnethas "DOKTORN" kann ich gut nachvollziehen. Dass sie noch immer aktiv ist, wusste ich nicht. Übrigens ist das ein sehr guter Titel, dieses Duett.
    Zu einem deutschsprachigen Song:
    Eine der wenigen deutschen Gruppen, die international einen bedeutenden Einfluss hatten, ist Kraftwerk. Ihre Songs beeinflussten zahlreiche Musikstile und die New York Times nannte Kraftwerk die "Beatles der elektronischen Musik". Für mich ist der Vergleich mit den Beatles nicht übertrieben, da die Musik von Kraftwerk durch starke Melodielinien geprägt ist. Interessant fand ich bei Kraftwerk immer die Diskrepanz und den daraus entstehenden Spannungsbogen zwischen der extrem statischen, kühlen, emotionslosen Präsentation und dem Melodiösen der Musik, die trotzdem doch emotional wirkt.
    Ein typisches Beispiel hierfür ist mein Song des Tages: "Das Model".
    Die Textstelle "Korrekt!" soll von einem Kellner stammen. Ich zitiere mal Wikipedia: "Die Stimme, die nach der Zeile „Sie trinkt im Nachtclub immer Sekt“ das „korrekt!“ ruft, gehört einem Kellner, der die Band zur Zeit der Aufnahme regelmäßig in einem Düsseldorfer Szene-Lokal bediente und seine Frage an neu eintreffende Gäste – „Hallööchen. Sekt?“ – grundsätzlich selbst beantwortete: „Korrekt!“ Kraftwerk luden ihn daraufhin in ihr Studio ein und nahmen ihn für das Lied auf."
    Peter


    Kraftwerk "Das Model"
    https://www.youtube.com/watch?v=CCKybI5BjEY

    Hallo Scotty,
    danke, dass Du das farbliche Sezieren der stimmlichen Abfolgen von JUST LIKE THAT mal hier reingestellt hast. Wenn man den Titel hört und dabei mitliest, muss ich Dir zustimmen; hier hat Agnetha im gesanglichen Arrangement wirklich viele Register gezogen. Beim reinen Hören bekommt man die Feinheiten so genau nicht mit. Und man kann gut nachvollziehen, wie aufwendig und präzise ABBA (hier Agnetha) im Studio gearbeitet haben.
    Natürlich ist es bedauerlich, dass ein so guter Song in seiner endgültigen Abmischung bisher nicht veröffentlicht wurde. Welches Potential allein schon in der Komposition liegt, sehe ich in Bennys Version von "WHEN THE WAVES ROLL OUT TO SEA", die ich für sensationell gut halte. Jedoch ist Agnethas ABBA-Version absolut ebenbürtig und verdient es, endlich veröffentlicht zu werden. Steter Tropfen weicht vielleicht doch irgendwann Bennys Widerstand.


    Peter

    Die vorgestellten verschiedenen Musikstile sind wieder spannend anzusehen. Mit Falco habe ich bis heute Berührungsängste. Aber das Video von "Jeanny" ist absolut beeindruckend, das muss ich zugeben. Den Titel von Marie Osmond - "I'm Leaving It (All) Up To You" habe ich in guter Erinnerung. Ein wunderbarer Song. "In Virginia fällt der Regen" / Linda Bergen - gute Countrymusik ist immer ein Moment für eine gute, entspannte Stimmung. Und über die große Bandbreite von Tommy Köberg sind wir und sicherlich alle einig. Da hat Benny einen großartigen Partner.
    Mein heutiger Song des Tages geht erneut in die 70er Jahre (Jugendzeit) zurück. Beim Durchsehen alter Unterlagen fielen mir Mittschnittlisten in die Hände von damaligen Aufzeichnungen, die ich von Radiosendungen auf damals übliche Spulentonbandgeräte aufnahm. Da man zu DDR-Zeiten nur selten an die gewünschten Schallplatten herankam, war dies die einzige Möglichkeit, sich ein Musikarchiv anzulegen. Damals gab es die wöchentliche Sendung " Schlagerderby / Aktueller Plattenteller " mit Carl-Ludwig Wolff. Dieser Moderator hatte einen erheblichen Anteil daran, meine Vorliebe zur englischsprachigen Popmusik zu entwickeln. Ich saß also wöchentlich vor dem Radio und nahm auf, was in bescheidener Mittelwellenqualität für die Ewigkeit erhalten werden musste. Und diese Titel stehen auf Listen, die ich jetzt wieder fand. Da in unserer Schule nur diejenigen Englisch lernen durften, die in Russisch mindestens die Note 2 hatten, ich nie über die Note 3 hinauskam, waren meine Englischkenntnisse sozusagen nicht vorhanden. Und genau das ist mir bei meinen damaligen Mittschnittlisten passiert - die Songtitel wurden einfach in deutsche Lautschrift übertragen. Aus heutiger Sicht bis hin zur Unkenntlichkeit. Und hier kommt mein heutiger Song ins Spiel. Bei "Lola" von The Kinks war ich mir sicher, den richtig schreiben zu können. Wenig später kam aber die Ernüchterung, als bei Disco mit Ilja Richter genau dieser Titel gespielt wurde und ich feststellen musste, dass The Kinks keine Könige sind und sich mit einem zweiten K schreiben. Immer wenn ich diesen Titel höre, muss ich an die frühen Zeiten und Mühen meiner Musikbegeisterung denken. Und bis heute ist "Lola" für mich DER The Kinks-Titel.
    Peter


    "Lola" - The Kinks (BBC-Top of the Pops -1970)
    https://www.youtube.com/watch?v=NFwP2huyNzg

    Hier stimme ich Scotty absolut zu, Zitat: "Chartplatzierungen sagen sowieso nichts über die Nachhaltigkeit eines Songs aus......"
    Für mich ist völlig nebensächlich, welche Chartplatzierung ein Titel erreicht. Entscheidend ist, über welchen Zeitraum ein Song gespielt wird und in welchen Zeiträumen über einen Song geredet wird. Zeitlose Musik - das ist für mich der Maßstab. Und davon hatte ABBA unglaublich viel. Ein Titel wie THE DAY BEFORE YOU CAME gehört mit Sicherheit dazu. Genauso wie YESTERDAY, LIKE A ROLLING STONE oder die Zauberflöte.
    Peter

    Wenn ich an die frühen 70er Jahre zurückdenke, kommt mir eine Band in Erinnerung, von der ich nur zwei Titel kannte. Die sind aber so gut, dass ich sie bis heute immer wieder gern höre. Die Band heißt Christie und durch diese beiden Titel hatte ich zu DDR-Zeiten bei der Leipziger Messe im polnischen Informationszentrum in einer langen Schlange angestanden - hier gab es eine Christie-LP. Diese Platte habe ich bis heute und nach langer Zeit lief sie wieder mal. Deshalb meine zwei Songs des Tages heute von einer leider fast vergessenen Band.
    Peter


    Christie - San Bernadino 1970
    https://www.youtube.com/watch?v=eAAqAho_BsU


    Christie - Yellow River 1970
    Interessant ist bei Yellow River, dass Jeff Christie den Titel für die Tremeloes schrieb, die ihn auch produzierten aber nicht veröffentlichten. So gründete Jeff Christie seine Band und eine kurze Karriere dieser Gruppe begann.
    https://www.youtube.com/watch?v=lxu5zyUnVzE

    Die Bandbreite der letzten Titel ist schon enorm und interessant. Es ist spannend, in die verschiedensten Musikstile einzutauchen. Von Pop bis zur Klassik. Bei mir wird es heute aber trivialer.


    Middle Of The Road hatten zu Beginn der 70er Jahre einige Hits in den Charts. Gewöhnungsbedürftig fand ich die eigentümlich schnarrende Stimme von Sally Carr. Aber diese passte irgendwie zu den Songs und dem Middle Of The Road-Sound. Mit einigen Titeln wurde ich nie so richtig warm - aber einer ist wirklich gut und ist mein Song des Tages: Sacramento (A Wonderful Town).
    Sally Carr´s Bühnenoutfits ähneln hier bereits denen der ABBA-Damen.


    Peter


    Middle Of The Road - Sacramento (A Wonderful Town) (1972)
    https://www.youtube.com/watch?v=zjkyc3eWO_A
    https://www.youtube.com/watch?v=GYeDuVvzQik