Benny Top 10... Klavier und Synthie Passagen in den ABBA Songs

  • Ohne Ranking, nur Synthesizer und mehr als zehn:

    • "Gimme! Gimme! Gimme!" – Nicht nur berühmt für sein Instrumentalriff, sondern gerade hier schmeißt Benny mit Gear um sich, daß es die reinste Freude ist. Das Intro klingt zunächst harmlos mit Björns Gitarre, bis die Yamaha GX-1 die Streicher aus ihren mächtigen (jeweils knapp drei Zentner) Röhrenkabinetten schießt und es dabei sogar schafft, den armen Minimoog mit seinem anschwellenden Filter im Baß zu ersäufen. Gleich darauf dann das legendäre Instrumentalriff. Die Strings kommen auf einmal von Yamahas einziger Stringmachine, dem SS-30 (möglicherweise geschichtet mit akustischen Streichern, obwohl ich diese Passage als für echte Streichinstrumente ausnehmend schwierig zu spielen erachte), über die zusätzlich das Filter in Bennys ARP Odyssey Mk I (Mod. 2800) Blackface selbstoszilliert und auf die ihm eigene Weise zwitschert. Meinen vollen Respekt an Benny, der es schafft, so schnelle, perlende Figuren auf dem aufgrund von Duophonie und High Note Priority zickigen Odyssey zu spielen. Ich hab's selbst auf einem Korg-Nachbau-Odyssey versucht, und es ist gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig. Im Instrumentalintermezzo schmatzt eine rudimentäre Minimoog-Bassline.
    • "Arrival" – Polymoog-Dressur vom Feinsten. Benny und Michael kippten ihre Trickkiste im Studio aus. Der Moog Polymoog Mod. 203a Synthesizer wurde von einem Dolby 361 Type A erst brutal entrauscht, dann wurde sein Klang wieder aufpoliert, dann ging's in einen Gitarrenamp, der wiederum von zwei im Raum aufgestellten Mikros abgenommen wurde. Mikros umgestellt, die nächsten zwei Spuren darübergelegt. Das Ganze achtmal, also 16 Spuren altogether, und schon meint man, ein keltisches Streichorchester zu hören – statt dessen hört man einen horrende unzuverlässigen und verrauschten Polymoog, Moogs ersten Versuch eines polyphonen Synthesizers, der von allen Moogs am wenigsten nach Moog klingt und schon von vielen Musikern verflucht wurde.
    • "Eagle" – Und wieder der Polymoog. Auf unnachahmliche Weise perlt er ad-lib über den ganzen Song, von sich selbst unterlegt.
    • "S.O.S." – Eine der frühesten Regungen eines Synthesizers bei ABBA ist das Arpeggio vorm Refrain, gespielt als Overdub auf dem nur monophonen Minimoog. Denselben Trick wendete im selben Jahr Rick Wright in "Wish You Were Here" an.
    • "The Day Before You Came" – Synthpop mit sündhaft teurem Material. Nachdem ABBA schon Orchester abgeschafft hatten, sollte auf Opus 10 auch das echte Schlagzeug dran glauben müssen. An seine Stelle trat eine von nur 525 gebauten Linn LM-1, Stückpreis $5.750 – sonst diente diese Maschine Kalibern wie Jean Michel Jarre (der nacheinander alle drei Linns und dann auch das Akai MPC60 hatte) und Prince ("1999" wurde quasi zum LM-1-Demosong, und den runtergepitchten Rimshot haben u. a. Flash & The Pan abgekupfert). Schön zeitgeistig liegt auf der Snare schon ein leichter Hall. Begleitet von den zugegebenermaßen Miniatursamples der LM-1 legt Benny hier Schicht um Schicht von der nochmals exklusiveren Yamaha GX-1 (wahrscheinlich weniger als 50 gebaut, kaum mehr als ein Dutzend exportiert, Einstiegspreis $70.000) übereinander. Der "Gentle Giant" zeigt hier viele Facetten von raumfüllenden Flächen, in denen Björns akustische Gitarre versinkt, über die vom Led-Zeppelin-Bassisten John Paul Jones entworfenen flirrenden Streicher bis zu jenem Perkussivsound im Dur-Teil, der keinen Zweifel daran läßt, daß die GX-1 bis in den Ultraschallbereich klingt.
    • "The Visitors" – Noch so ein GX-1-Fest, wie sie eigentlich das ganze Album dominiert. Und wieder zeigt sie einen neuen Trick: Anschlagdynamik regelt Filter-Cutoff.
    • "Like An Angel Passing Through My Room" – Das Uhrticken. Das ist Bennys Minimoog. Das glaubt einem kaum jemand, daß so ein Klang von einem Minimoog kommen kann, hat doch alle Welt als Minimoog-Sounds nur massive Bässe und Progrock-Brass-Leads im Hinterkopf. Zugegeben, die wimpernschlagschnelle Verstärkerhüllkurve und die Unregelmäßigkeiten verraten sofort, daß da ein klassischer spannungsgesteuerter Analogsynth am Werk sein muß. Die GX-1 hält sich im Mix vornehm zurück; man stelle sich an dieser Stelle den Versuch vor, einen übermotivierten Border Collie zurückzuhalten.
    • "I Have A Dream" – Und wieder eine GX-1-Spezialität. Hier zeigt sie eine ihrer "Schwächen", nämlich, daß auch im polyphonen Einsatz pro Tone für alle acht Stimmen und 16 Filter nur eine Filterhüllkurve zur Verfügung steht, die natürlich beim Legatospiel nicht neu gestartet wird. Benny macht daraus ein Feature und erschafft den fast wie ein asiatisches Saiteninstrument wirkenden Leadsound.
    • "Does Your Mother Know" – Der bekennende GX-1-Junkie Benny Andersson hat diesen Song um einen Werkssound dieses Ungetüms herum geschrieben. Ja, genau, dieser eigentümliche Klang im Intro, mit dem er ein bißchen herumgejammt hatte und daraus einen ganzen Song baute. Zwischenzeitlich frohlockt ein kleiner brassiger Leadsound (Minimoog?) als Kontrast zum Bombast der GX-1.
    • "The Piper" – Die schon fast obskure B-Seite von "Super Trouper" bringt als Rattenfänger den Odyssey zurück.
    • "Happy Hawaii" – Um bei den B-Seiten zu bleiben: Was uns da entgegenschreit, kann 1977 eigentlich auch nur der duophone Odyssey gewesen sein. Sollte das stimmen, ist es ein Beweis dafür, daß Benny seinen Mk I mit der damals noch aufpreispflichtigen PPC hat ausstatten lassen, denn ohne wäre dieser Part noch haariger zu spielen gewesen, als er es ohnehin schon war. Damals verlangte die PPC im Gegensatz zu heute noch keinen Körpereinsatz...
    • "One Night In Bangkok" – Hätten ABBA weitergemacht, wären sie hier gelandet. Die GX-1 ist immer noch unverkennbar da und trifft auf rolandeske Bläser (Jupiter-8?). Die Drums klingen verdächtig nach einer eigens für Chess an Land gezogenen, damals brandneuen Linn 9000, gefüttert mit Samples eines Simmons SDS V.
  • Zitat

    ...bis die Yamaha GX-1 die Streicher aus ihren mächtigen (jeweils knapp drei Zentner) Röhrenkabinetten schießt und es dabei sogar schafft, den armen Minimoog mit seinem anschwellenden Filter im Baß zu ersäufen.

    Ich bezweifle stark, dass man diese sehr typischen Attacks und das typische Atmen ab Sekunde 7 bei GGG mit irgend einem Synthesizer hinbekommt.
    Das sind mit ziemlicher Sicherheit echte Streicher. Später im Maxi-Dance-Teil sind die echten Streicher ja auch nochmal zu hören. Dann haben die doch sicher auch im Intro gespielt. Es ist natürlich möglich, dass das mit einem Synthie nochmal gedoppelt wurde.


    Zum Vergleich, wie Streicher auf einem GX-1 maximal realistisch klingen könnten empfehle ich von Stevie Wonder "Village Ghetto Land". Da ist doch ein Unterschied.

  • Aus meiner Sicht kommt Bennys kompositorische Leistung vor allem anderen. Abba würde natürlich schlecht funktionieren, wenn Björn ihm nicht zugearbeitet hätte, oder erst recht nicht, wenn die Stimmen der Frauen andere gewesen wären. Aber der Keim von allem ist die zündende Idee für einen Song, und die liegt glaube ich im wesentlichen bei Benny.


    Seh ich natürlich in dieser Konsequenz etwas anders.....


    Natürlich ist die kompositorische Leistung von Benny genial und ein eminent wichtiger Baustein für die ABBA-Musik. Der absolute Hauptanteil der Grundmelodien stammt von Benny.


    Dabei darf man aber erstens nicht vergessen, dass auch Benny von der Zusammenarbeit mit Björn künstlerisch stark "befruchtet" wurde.


    Und vor allem bin ich der Überzeugung, dass ohne das Input eines Micke Tretow.....und dass ohne das kreative Input bei der Arrangementierung der Lieder einer Agnetha.....und sicher auch Frida,......... sich fast kein einziges ABBA-Lied so anhören würde, wie wir sie alle heute kennen.....


    Ich habe es immer wieder bedauerlich gefunden, dass der künstlerische Anteil an den Liedern bei Agnetha und Frida immer und immer wieder auf den Gesang reduziert wurde, was so schlicht und ergreifend nicht stimmt


    Agnetha......die immer bescheidene Agnetha.....sagte dazu einmal.........


    An manchen Stellen ist immer wieder zu lesen, dass die Mädchen nichts zu tun hätten, als zu singen. Aber das ist natürlich komplett falsch und stimmt nicht. Ich selbst habe schon als Produzentin gearbeitet und habe die ganzen Jahre immer sehr viel Zeit im Studio verbracht. und dabei lernt man immer Neues. Wir haben sehr viele Ideen, Härmonieläufe, musikalische Effekte und vieles kreatives mehr eingebracht.


    Und schliesslich wird der künstlerische Anteil des Gesangs bei ABBA nach meiner Meinung von manchen immer wieder als viel zu niedrig bewertet.......obwohl ja immer von den magischen Stimmen geschrieben wird.......Denn dieser Gesang war DER entscheidende Anteil am Erfolg der ABBA-Musik.......ohne ihn würde ABBA niemand mehr kennen......


    Um nicht falsch verstanden zu werden........der Anteil eines jeden ABBAs war entscheidend.......Hätte einer gefehlt, egal wer, hätte es nicht so funktioniert........Aber man muss sich überlegen, wo der entscheidende Unterschied begründet liegt, weswegen ABBA als eine der großen Pop-Gruppen nicht irgendwo in den Top50 aller Zeiten liegt sondern als die zweiterfolgreichste Gruppe der Popgeschichte gilt..........Worin liegt dieser kleine, aber exorbitante und entscheidende Unterschied begründet für die Berühmtheit dieser Gruppe und ihrer künstlerischen Genialität, die sie eben von einer der ganz großen Gruppen der Top50 zu dieser zweiterfolgreichsten der Musikgeschichte gemacht hat ????


    Dafür entscheidend war das größte künstlerisch geniale Alleinstellungsmerkmal der Gruppe.........Und dieses größte Alleinstellungsmerkmal der Gruppe ist zweifellos sein Gesang der beiden ABBA-Damen......


    Bennys (und Björns) Können als Komponisten (wie übrigens auch jenes von Agnetha, die es in der ABBA-Zeit nur nicht mehr angewandt hat) ist absolut genial.......gar keine Frage......er ist ein wahrhaft genialer Komponist und dafür bewundere ich ihn........Es ist aber kein definitives Alleinstellungsmerkmal, denn die Popgeschichte kennt noch weitere ähnlich geniale Komponisten, bei denen nach meiner Meinung aufgrund seines Einflusses auf die Popmusik ein Paul McCartney an der Spitze steht.........


    .......der weibliche gemeinsame Gesang von ABBA aber sucht nach meiner Meinung in der Pogeschichte in seiner Form und vor allem ob seiner Genialität seinesgleichen und hat eben genau dieses Alleinstellungsmerkmal, weswegen die ABBA-Musik diese Höhe der Popularität erreichen konnte, die sie hat.......


    Und hiermit meine ich jetzt nicht die technischen Raffinessen, die auch in die Stimmen gelegt wurden.....sondern einfach die Stimmen an sich.......


    S.O.S zum Beispiel ist ein phantastischer, komplexer Popsong.......Den kleinen, aber doch so feinen und bedeutenden Unterscheid von einem phantastischen und komplexen Popsong zu einem der künstlerisch absolut genialsten Popsongs überhaupt macht hier z.B. die unvergleichliche und nicht zu covernde weinende Stimme Agnethas


    Es war ja.....ich habs hier ja schon mehrfach geschrieben.....gerade Benny, der bei 2 der charismatischsten und heutzutage als künstlerisch am wertvollsten geltenden ABBA-Liedern ihrer Geschichte......nämlich THE WINNER TAKES IT ALL und THE DAY BEFORE YOU CAME, sagte, dass diese Lieder 75 Prozent Agnetha sind, und die anderen 25 Prozent der komplette Rest an Melodie, Text, Arrangement, Backvocals, Musik etc.............Ich denke, er hat das nicht von ungefähr gesagt.....

  • Die Ausnahmestimmen von Agnetha und Frida will ich gar nicht schmälern. Ich frage mich nur, warum sämtliche Soloplatten von A&A nicht annähernd die Qualität erreichen, die ABBA-Platten eben immer hatten. Es liegt glaube ich an der Qualität der Kompositionen, an Bennys souvärener Beherrschung des Materials, an originellen Kontrapunkten, an den melodischen Akzenten und Überraschungen, an der dramaturgisch gelungenen Anlage musikalischer Bögen von piano, tief nach forte/hoch, an der Verschmelzung von klassischen Techniken mit Folklore und R&B. Das besondere an ABBA-Kompositionen ist eben, dass nichts dem Zufall überlassen ist, die Melodien werden vor den Texten fertig gemacht und nicht wie so oft bei anderen Bands am Schluß irgendwie gleichzeitig mit dem Text dazwischen gebastelt. Ich persönlich schätze die Abbakompositionen viel höher ein, als die Arbeiten der Beatles, die für mich eher eine Pionier-funktion auf dem Stand der 60er Jahre haben.



    Ich fürchte, das ist eine ähnlich ergiebige Diskussion, wie die um das Ei des Kolumbus. :) Im übertragenen Sinne stellt sich die Frage, was war zuerst da Song oder Sängerinnen. Es gibt komplexe, wechselhafte Einflussnahme zwischen beiden Sphären.
    Als Konsument,hat man am Schluß das Gesamtergebnis vor Ohren und da sind es natürlich die Stimmen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, um die herum ja auch alles gebaut wird. Aber die Melodien, die sie singen, leiten sich aus dem Gesamtkonzept der Komposition ab. Benny ist der Architekt des Ganzen.


    Wenn man vom Endergebnis her denkt, ist die Stimmgewalt von A&A offensichtlich. Wenn man aber vom Anfang, von der Entstehung der Komposition her denkt, sind die musikalischen Ideen primär. Beides ist richtig und unterscheidet sich nur durch den Blickwinkel des Fragenden.


    Andersherum hätten sämtliche Songs von ABBA nicht diese Magie, wenn sie nicht von A&A gesungen worden wären.
    Der seltene Glücksfall ist eben das Zusammentreffen von allen Vieren.

  • Die Ausnahmestimmen von Agnetha und Frida will ich gar nicht schmälern. Ich frage mich nur, warum sämtliche Soloplatten von A&A nicht annähernd die Qualität erreichen, die ABBA-Platten eben immer hatten. Es liegt glaube ich an der Qualität der Kompositionen, an Bennys souvärener Beherrschung des Materials, an originellen Kontrapunkten, an den melodischen Akzenten und Überraschungen, an der dramaturgisch gelungenen Anlage musikalischer Bögen von piano, tief nach forte/hoch, an der Verschmelzung von klassischen Techniken mit Folklore und R&B. Das besondere an ABBA-Kompositionen ist eben, dass nichts dem Zufall überlassen ist, die Melodien werden vor den Texten fertig gemacht und nicht wie so oft bei anderen Bands am Schluß irgendwie gleichzeitig mit dem Text dazwischen gebastelt. Ich persönlich schätze die Abbakompositionen viel höher ein, als die Arbeiten der Beatles, die für mich eher eine Pionier-funktion auf dem Stand der 60er Jahre haben


    Nun.......wenn man sich diese Frage stellt, dann kann man diese auch genausogut umgekehrt stellen.....


    Man kann fragen, warum Benny und Björn bei ihren diversen Versuchen, nach ABBA noch einmal im Bereich der Popmusik Fuss zu fassen, ohne den Gesang UND ohne das künstlerische Input von Agnetha und Frida ohne jeden Erfolg blieben.......Mit den GEMINI-Alben ist man damals trotz Bennys damaliger etwas befremdlichen Kommentare grandios gescheitert, weil eine Karin Glenmark eben keine Frida und schon mal erst recht keine Agnetha ist, weder in Stimme noch in Kreativität.


    Oder man kann fragen, warum beide außerhalb von CHESS nach ABBA keine international erfolgreiche Projekte mehr hatten.......Und auch CHESS ist zwar ein ganz hervorragendes Musical, ist aber in der Hierarchie seines Genres bei weitem nicht auf dem gleichen Level, das die ABBA-Musik im Popgenre einnimmt......


    Wie ich ja oben schon beschrieben habe, besteht an der Genialität von Benny als Komponist überhaupt keine Frage........aber es ist für mich nicht das Hauptpuzzleteil für den exorbitanten Erfolg von ABBA als Popgruppe. Diesen sehe ich wie gesagt im Gesang der ABBA-Damen, die das absolute Alleinstellungsmerkmal von ABBA ausmachen, dass man braucht, um in eine Sphäre zu kommen, bei der man die zweiterfolgreichste Musikgruppe der Geschichte werden kann....


    Natürlich wurde bei ABBA nichts dem Zufall überlassen, aber gerade bei der wichtigen Arrangementierung hat neben Benny auch ein Björn und auch ein Micke Tretow und auch eine Agnetha Fältskog enorm viel dazu beigetragen, dass die ABBA-Lieder so klingen, wie wir sie kennen...........Und dann kommt eben der Gesang von Agnetha und Frida hinzu, der wie ich oben schon geschrieben hatte, den Unterschied ausmacht zwischen einer Gruppe, die vielleicht in den All-time Top 50 steht oder einer Gruppe, die die zweiterfolgreichste der Geschichte ist......


    Im übrigen sehe ich es nicht so, dass die Soloplatten von A+A nicht annähernd die Qualität eines ABBA-Albums hätten...........das ist dann sicher von Betrachter zu Betrachter unterschiedlich.


    Im Falle von Agnetha kann man sagen, dass ihre Alben in der VOR-ABBA-Zeit, was ihre eigenen Kompositionen betrifft, musikalisch wesentlich reifer und komplexer waren, wie jene VOR-ABBA-Werke von B+B........und was die NACH-ABBA-Alben betrifft, so sehe ich hier gleich mehrere Alben, die eine durchaus sehr hohe Qualität besitzen.......Das gilt für WRAP YOUR ARMS AROUND ME genauso wie zum Beispiel für I STAND ALONE, das immerhin als KÜNSTLERISCH WERTVOLLSTES ALBUM SKANDINAVIENS des Jahres 1987 gewählt wurde......wohlgemerkt als KÜNSTLERISCH WERTVOLLSTES......Die gleiche Auszeichnung erhielt Agnetha dann auch 2013 für ihr Album "A"........Und dieses Album "A" weist nach meiner Meinung nicht einen einzigen Schwachpunkt auf, was nicht einmal alle ABBA-Alben von sich behaupten können


    Agnetha ist das einzige ABBA-Mitglied, dass nach 1985 überhaupt noch internationale Erfolge vorweisen konnte.........Die Erfolge Bennys und Björns beschränkten sich dagegen in dieser Zeit seit 30 Jahren nur noch auf den schwedischen Markt..........Künstlerisch bedeutend war seit dieser Zeit eigentlich nur noch das ganz hervorragende KRISTINA FRAN DUVEMALA, aber ich denke, dass es international keine Chance gehabt hätte


    Was Frida betrifft, kann man dazu natürlich weniger sagen, weil sie überhaupt nur noch 2 Alben nach ABBA gemacht hat......Doch während das erste, SHINE, in der Tat nach meiner Meinung künstlerisch nicht so überzeugend war, ist dann DJUPA ANDETAG nach meiner Meinung ein durchaus künstlerisch sehr starkes Album, auch wenn dieses sich natürlich ebenfalls nur auf den schwedischen Markt bezog.....


    Was BEATLES und ABBA betrifft, muss ich sagen, dass ich natürlich in erster Linie glühender ABBA-FAN der fast ersten Stunde bin.......dass ich aber McCartney/Lennon/Harrison, was den gesamten Einfluss auf die gesamte Popmusik betrifft, schon als Nummer 1 sehe..........Mir persönlich gefällt die ABBA-Musik natürlich auch besser, aber ich halte einen Paul McCartney als Pionier für die moderne Popmusik und genialen Kopf eigentlich ganz oben.


    Ich fürchte, das ist eine ähnlich ergiebige Diskussion, wie die um das Ei des Kolumbus. Im übertragenen Sinne stellt sich die Frage, was war zuerst da Song oder Sängerinnen. Es gibt komplexe, wechselhafte Einflussnahme zwischen beiden Sphären.
    Als Konsument,hat man am Schluß das Gesamtergebnis vor Ohren und da sind es natürlich die Stimmen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, um die herum ja auch alles gebaut wird. Aber die Melodien, die sie singen, leiten sich aus dem Gesamtkonzept der Komposition ab. Benny ist der Architekt des Ganzen.


    Wenn man vom Endergebnis her denkt, ist die Stimmgewalt von A&A offensichtlich. Wenn man aber vom Anfang, von der Entstehung der Komposition her denkt, sind die musikalischen Ideen primär. Beides ist richtig und unterscheidet sich nur durch den Blickwinkel des Fragenden.


    Dass sich diese Frage nach dem Blickwinkel des Betrachters richtet, sehe ich absolut genauso........Das ist ganz sicher zutreffend.......


    Und möglicherweise sehen das ein Profimusiker wie Du und jemand, der Musik "just für fun" macht so wie ich und das auch unter gesanglichen, aber auch musikhistorischen Gesichtspunkten sieht, mit unterschiedlichen Augen und Ohren.


    Insofern müssen wir da ja keinen Konsenz bilden und jeder sieht es eben aus seinem eigenen Blickwinkel und hat seine eigenen Präferenzen.....


    Gerade ABBA aber war eine Gruppe, die sich hier immer auch auf die verschiedensten Weisen gegenseitig künstlerisch befruchteten und sich wechselhaft kreativ einbrachten. ....Und daher sehe ich auch nicht Benny als den Architekten des Ganzen, sondern ich sehe alle 4 plus Micke als die gemeinsamen Architekten des Ganzen......und zusätzlich zu dieser gemeinsamen Krativität hatten eben alle 4 ABBAs auch ihre individuellen Stärken.......Agnetha hatte die charismatische, hohe glockenklare Sopranstimme voller Emotion, um die die ABBA-Songs in ihrer Genialität erst herum gebaut wurden.......Dazu gibt es auch einige spannende Aussagen von Micke Tretow, der das wunderbar beschreibt........Frida hatte die warme Mezzosopranstimme, die ebenfalls um die Stimme Agnethas herum gebaut wurde........Benny hatte die Fähigkeit, diese wunderschönen Grundmelodielinien zu kreieren, die dann um diese Stimme von Agnetha und dann auch Frida herumgeführt wurden......und Björn hatte die Fähigleit, vieles miteinander zu verbinden und war für die Texte zuständig.......


    Alle 4 hatten ihren genialen Anteil an dem Ganzen.......Für Dich ist es eben das zweite B und für mich ist es eben das erste A, das von der Genialität den wichtigsten Platz einnimmt........Benny hatte die erste Idee.......und Agnetha hatte die Stimme, um die die Architektur dieser Ideen und Songs erst vorgenommen werden konnte......


    Und da sind wir eben wieder beim Blickwinkel des Betrachters......


    Ich denke trotzdem, dass vor allem der Gesang das wichtigste Alleinstellungsmerkmal bei ABBA ist......


    Aber ich kann mich Deinem Schlusssatz zu absolut 100 Prozent anschliessen........Der seltene Glücksfall ist eben das Zusammentreffen von allen Vieren.

  • Ich bezweifle stark, dass man diese sehr typischen Attacks und das typische Atmen ab Sekunde 7 bei GGG mit irgend einem Synthesizer hinbekommt.
    Das sind mit ziemlicher Sicherheit echte Streicher. Später im Maxi-Dance-Teil sind die echten Streicher ja auch nochmal zu hören. Dann haben die doch sicher auch im Intro gespielt. Es ist natürlich möglich, dass das mit einem Synthie nochmal gedoppelt wurde.


    Meinst du mit dem "Atmen" das ...uuuooooaaaaaaoooouuu..., das darunter liegt? Das ist ein komplett separater Sound von einer separaten Maschine. Ich halte das für den Minimoog, weil der dafür fett genug ist und das Ganze sehr stark nach einem 24-dB/Oktave-Tiefpaßfilter klingt. Einzelner Sägezahnoszillator, Filter ziemlich weit zu, aber viel Modulationsintensität für die Filterhüllkurve (Attack knapp 2 Sekunden, Decay dito, Sustain auf null), und dann den Baßgrundton liegen lassen.


    Gerade die Attack-Phasen der Strings sind doch eigentlich ein untrügliches Zeichen für elektronischen Einsatz, denn die bleiben sehr konstant. Vom Arrangement her müßte es gerade in der Bridge nach den Strophen einen Wechsel zwischen Legato und Marcato geben, das passiert aber nicht, was bedeutet, daß die Strings mit etwas eingespielt wurde, das so etwas nicht ermöglicht.


    Ein weiteres untrügliches Zeichen für Tastenspiel und somit die GX-1 sind die letzten zwei Takte der Bridge mit der Sechzehntelfigur, die dynamisch gespielt wird auf eine Art, wie es wohl kaum ein Violinist hinbekommt, geschweige denn je ein kompletter Violinen- und Cello-Satz eines Streichorchesters: achtmal wiederholt diese Dynamikabfolge

  • The Doctor und Grönalund , ich verstehe fast nur Bahnhof aber ihr scheint beide Musiker zu-sein und wisst von was ihr schreibt :thumbup: ?
    Wass ihr da alles raushört ist ja enorm :thumbup: :thumbup: !!!


    Das zeigt in welcher Perfektion Benny, Björn und Michael an den Songs gearbeitet haben müssen.
    Benny lies nicht locker bis die Melodie gepasst hat...diese Qualität dieser Wille zeichnet Benny aus. Zuerst die Melodie dann der Rahmen...und der wurde mit Agnetha und Frida so angepasst bis er perfekt zur Melodie passte. Agnetha und Frida musste zum teil in unmenschliche höhen eintauchen.
    Auf der Bühne war Benny vielleicht " nur " der Mann am Klavier ....aber für mich war er der stille Genie und die unermüdliche Hitfabrik von ABBA.


    Ich denke die Zeit die Benny und Björn mit dem produzieren verbracht haben...hatte Agnetha schlicht weg nicht, da sie zwei kleine Kinder hatte.
    Agnetha, aber sicherlich und ohne Zweifel, auch das Rüstzeug für gute Songs mitbrachte. Das hat sie bewiesen mit einigen Perlen vor ABBA und mit Liedern wie När Du Tar Mig i Din Famn 1978 oder 1979...Das war sehr nah an einer Benny Melodie :thumbup: !
    Natürlich hatte Agnetha und auch Frida ihren Anteil und brachten ihre Ideen mit rein. Das Umsetzten der Lieder bis zum Endresultat, war sicher jeder ABBA mehr oder weniger beteiligt. Aber der Urheber der ABBA Songs ab 1976 ist Herr Andersson.


    Wass der Erfolg nach ABBA betrifft sind da 3 Singles von Chess die die Hitparade stürmten !!!
    Und wir reden hier von einem Musical !


    Das Mamma Mia Musical wurde zum erfolgreichsten was ABBA je machte.....und das ohne die zwei Orginal-Sängerinnen. Die ich hiermit keineswegs schmälern möchte, nicht s geht über Agnetha und Frida !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Nicht das man mich wieder falsch versteht !!!
    Der Film war ein Welt-weiter Kassenschlager und ist das Musical noch bis in diese Tage. Diesen Erfolg rechne ich zu 100% unserem Björn an...ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen :thumbup: !!!


    Aber auch hier sind es die Melodien die natürlich jeder kannte...veränderte Texte, Sänger, Sängerinnen und es hat funktioniert .
    Also ich würde da schon von einem anhaltenden Welt-weiten Erfolg sprechen von Björn und Benny.


    Das Benny in den letzten Jahren zur bodenständiger Volksmusik zurück gekehrt ist, hat auch nichts von erfolg-losigkeit zu-tun...ich bin überzeugt, Benny schafft es mit BAO auch mit dieser Musik in die schwedische Hitparade :lol: !
    Beweisen muss sich Benny niemanden mehr...er ist im Olymp angekommen. So vielfältig wie er Musik macht gibt s nicht viele ...und schon gar keiner von den Beatles ...die ich aber wie Scotty sehr mag.


    Nochmals....grossen Respekt für die Lektion der Zusammhänge von Benny s wirken bei den ABBA Songs... :thumbup: :thumbup: !

  • Das Bild mit Benny bei THE DAY BEFORE YOU CAME ist ja írgendwie schon Kult......... :thumbup:


    @BABA


    Mit dem meisten, was Du da schreibst, BABA, kann ich mich durchaus anfreunden, ......Benny ist ein genialer Komponist.......auch wenn ich einige Details etwas anders sehe.....


    Das zeigt in welcher Perfektion Benny, Björn und Michael an den Songs gearbeitet haben müssen.


    Das haben sie in der Tat...bis zur absoluten Perfektion...Aber hier gehört auch der Name Agnetha dazu und auch der Name Frida ...... Das wird oft vergessen, was ich sehr schade finde.......Und hier rächt es sich auch, dass damals Agnetha und Frida keinen Wert auf Credits gelegt haben.......Nimm als Beispiel HASTA MANANA.....Die Grundmelodie stammt zwar von Benny, hörte sich aber komplett anders an. .......Das Lied wurde von Agnetha komplett um-arrangiert und schliesslich auch neu eingesungen......mehr oder weniger fast im Alleingang........Als Björn es zum ersten Mal neu arrangiert und neu gesungen hörte, erkannte er es fast nicht mehr.......Das sind alles so kleine Geschichten, die werden heute einfach nicht mehr wahrgenommen, was ich schade finde......


    Benny war natürlich der absolute Perfektionist, ebenso Björn............Ansonsten hast Du sicher damit recht, dss zum Beispiel Agnetha damals einfach nicht die Zeit hatte wegen der Kinder....


    Stell Dir mal vor, Agnetha wäre mit Benny in die Hütte gegangen und Björn hätte Linda gewickelt...... :D .......Ich glaube, die Songs wären ebenso gut geworden...........Aber was wäre mit der armen Linda geworden..... :D -.........Okay, Björn-Fans, Keep cool, der letzte Zusatz war ein Spaß


    Eine Sache sehe ich allerdings deutlich anders.......


    MAMMA MIA-MUSICAL ist für mich kein eigenständiges Werk und somit kann man es auch nicht als künstlerische Leistung für Benny und Björn verbuchen..........


    Die künstlerischen Meriten für die Melodien erhielten sie bereits für die ABBA-Werle......und dann als Musical-Komponisten für CHESS und KRISTINA............


    MAMMA MIA dagegen hat kein einziges neues Werk......Es enthält weder neue Melodien noch neue Werke.......


    Um nicht falsch verstanden zu werden......Die IDEE, dieses Musical zu machen, das war zweifellos genial.......Da hatten Björn und Benny und Judy Cramer usw. ihre Anteile........Aber die Genialität bestand sozussagen aus der GESCHÄFTSIDEE........nicht aus einer neuen KÜNSTLERISCHEN LEISTUNG........


    Björn gebührt dabei zweifellos der Verdienst, dass er mit vielen Maßnahmen, Aktionen, enormem Engagement und persönlichem Einsatz dafür gesorgt hat, dass das MAMMA-MIA-MUSICAL gelaufen ist.......aber wie gesagt, das betrifft den Geschäftssinn und nicht die künstlerische Leistung....


    Und wenn man dieses Musical dann doch noch aus einem künstlerischen Aspekt sehen will, so gehören die Lorbeeren dafür eindeutig ALLEN 4.......Agnetha, Frida, Benny und Björn.......


    Denn.......


    Agnetha und Frida hätten diese Lieder zwar nicht singen können, wenn Benny und Björn sie nicht geschrieben hätten.......


    Aber diese Lieder wären heute vergessen, und es hätte niemals ein MM-Musical geben können, wenn damals Agnetha und Frida diese Lieder nicht gesungen und berühmt gemacht hätten.....


    Daher gebühren die Lorbeeren für den Welterfolg von MAMMA-MIA:MSUICAL.....wenn man KÜNSTLERISCHE Aspekte zugrunde legt ......eindeutig allen 4 ABBAs

  • ...Aber hier gehört auch der Name Agnetha dazu und auch der Name Frida ...... Das wird oft vergessen, was ich sehr schade finde.......Und hier rächt es sich auch, dass damals Agnetha und Frida keinen Wert auf Credits gelegt haben......

    Auch wenn du Agnetha in nahezu jedem Beitrag hervorhebst, glaube ich dennoch nicht, dass die beiden Damen nennenswerten Anteil an der Entstehung der Songs hatten.



    MAMMA MIA-MUSICAL ist für mich kein eigenständiges Werk und somit kann man es auch nicht als künstlerische Leistung für Benny und Björn verbuchen..

    In diesem Punkt stimme ich dir zu.

  • Auch wenn du Agnetha in nahezu jedem Beitrag hervorhebst, glaube ich dennoch nicht, dass die beiden Damen nennenswerten Anteil an der Entstehung der Songs hatten.


    Ganz ehrlich, Webmark........An diesem Punkt kommen wir beide hier in einer Diskussion nicht weiter......


    So eine Aussage ist einfach nur traurig und ich möchte sie weiter gar nicht kommentieren......


    Es ist zwar richtig. dass ich hier sehr viel positives für Agnetha schreibe und sie für mich die Genialste unter 4 genialen Künstlern ist, aber ich habe auch immer die Leistungen von Benny, Frida und Björn in hohem Maße gelobt und gewürdigt.....


    Jeder soll seine Meinung haben und das ist völlig o.K. so........


    Aber wenn man die Historie Deiner Beiträge der letzten Jahre hier im Forum liest, könnte man zum Schluss kommen, dass ABBA aus 2 genialen Köpfen und zwei relativ mittlelmäßigen Sängerinnen bestand, die musiktechnisches nichts viel zu bieten haben.......


    Ich könnte Dir hier jetzt auflisten als guter Kenner der genauen und detaillierten Abläufe bei sehr vielen ABBA-Liedern, welche sehr nennenswerten Beiträge Agnetha, die ebenfalls mehrfach in ihrer Karriere als Produzentin gearbeitet hat, aber auch Frida, an der Enstehung bei sehr vielen ABBA-Songs hatten.......aber ich denke, das bringt hier bei uns beiden nicht sehr viel


    Entschuldige die Anmerkung......aber.....Ich habe von Dir hier in den 2 Jahren, in denen ich hier im Forum bin, noch nie irgend etwas positives über die beiden ABBA-Frauen gelesen......


    Ich denke, das ist auch ein Unterschied zwischen Dir als Benny-Fan und mir als Agnetha-Fan......


    Ich meine das weder böse noch persönlich, Webmark und möchte da auch keine neue Diskussion vom Zaun brechen, aber wenn man die epochale Genialität von ABBA mehr oder weniger auf die männliche Seite beschränken will, .... dann macht man sich da selbst was vor........dann will man nicht wissen, wie es wirklich war......dann lebt man gewissermaßen in seiner ganz eigenen Wahrheit......


    Wie gesagt.....das ist absolut nichts persönliches, sondern meine Meinung dazu

  • Entschuldige die Anmerkung......aber.....Ich habe von Dir hier in den 2 Jahren, in denen ich hier im Forum bin, noch nie irgend etwas positives über die beiden ABBA-Frauen gelesen......

    Das finde ich nicht wirklich fair...Sicher mag er die beiden Damen genau-so gut wie wir alle...! Nur hat er einfach eine andere Sichtweise, die ich übrigens auch habe. Ich kann beim besten Willen nicht sagen welche nun die bessere war, mal war es die in einem Lied den wieder die andere. Ich mag Frida sehr als Persönlichkeit...Agnetha wiederum ihre wunderbare Stimme, ihr aussehen und ihre Zurückhaltung. Frida wiederum ihre Power und ihre Vielfalt in der Stimme. Das verändern das ausprobieren, dieser Ergeiz es zu machen und wenn es nicht immer zu ihrem Vorteil wurde. Agnetha ist die gerne auf Nummer sicher ging....ich kann das, ich bleibe meiner Linie treu...Sei es mit dem Sound sei es mit ihrem Musik-stil und ihrem Erscheinungsbild....da gab es zu ABBA Zeiten keine grossen Sprünge nach links und rechts. Jede hatte ihre guten und schlechte Seiten wie wir sie alle auch haben. Wenn man Agnetha und Frida mal kritisch beschreibt ist das noch lange nicht als abwertend oder beleidigend zu werten...nur weil man das einfach anders sieht als Agnetha oder Frida Fan.
    Ich mache das auch bei Benny und Björn...wen mir etwas nicht gefällt und da gab es auch einiges wo ich finde...das war nicht so toll.




    Mit Mama Mia...hast du sicher auch recht Scotty, aber das schöne an Mama Mia ist ja ...das es funktioniert hat...ohne ABBA Mitglieder nur mit ihrer Musik.
    Und das finde ich bemerkenswert. Schlussendlich stärkt das auch wieder das Orginal. Obwohl du das sicher wieder anders siehst Scotty....aber auch da kann man dafür und dagegen sein. Irgendwo in der Mitte ist die Wahrheit.


    Was Agnetha Kompositionen anbelangt...erstarrte sie fast vor den Erfolgen von Björn und Benny...! Sie sagte selber das sie das Gefühl hatte das sie da nicht mithalten konnte. Das war sicher eine Fehleinschätzung von ihr ! Als es nicht mehr so mir-nichts dir-nichts aus dem Ärmel sprudelte hätte Agnetha Björn und Benny sicher sehr geholfen. Aber da war gerade Christian auf die Welt gekommen und für Agnetha war da ABBA sicher nicht erste Priorität.


    Das aller-schönste in diesen Tagen ist, wie sehr sich Agnetha und Frida verstehen.....Sie Wissen beide was sie miteinander unglaubliches erreicht haben, das beide die Leistung ihrer Kollegin ausser gewöhnlich gut war! Das bindet sie je älter sie werden...je länger je mehr.
    Und falls es wirklich so gut geklungen hat, bin ich mir nicht sicher ob da vielleicht beim nächsten Agnetha Album nicht ein zwei Duette mit Frida drauf sein könnten. Ich denke da ist noch nicht Feierabend bei bei Agnetha und Frida....ich weiss ich bin jetzt vom Thema abgekommen...Sorry :lol: :lol: :lol: :lol:

  • Mit Mama Mia...hast du sicher auch recht Scotty, aber das schöne an Mama Mia ist ja ...das es funktioniert hat...ohne ABBA Mitglieder nur mit ihrer Musik.
    Und das finde ich bemerkenswert. Schlussendlich stärkt das auch wieder das Orginal. Obwohl du das sicher wieder anders siehst Scotty....aber auch da kann man dafür und dagegen sein. Irgendwo in der Mitte ist die Wahrheit.


    Was Agnetha Kompositionen anbelangt...erstarrte sie fast vor den Erfolgen von Björn und Benny...! Sie sagte selber das sie das Gefühl hatte das sie da nicht mithalten konnte. Das war sicher eine Fehleinschätzung von ihr ! Als es nicht mehr so mir-nichts dir-nichts aus dem Ärmel sprudelte hätte Agnetha Björn und Benny sicher sehr geholfen. Aber da war gerade Christian auf die Welt gekommen und für Agnetha war da ABBA sicher nicht erste Priorität.


    Das aller-schönste in diesen Tagen ist, wie sehr sich Agnetha und Frida verstehen.....Sie Wissen beide was sie miteinander unglaubliches erreicht haben, das beide die Leistung ihrer Kollegin ausser gewöhnlich gut war! Das bindet sie je älter sie werden...je länger je mehr.
    Und falls es wirklich so gut geklungen hat, bin ich mir nicht sicher ob da vielleicht beim nächsten Agnetha Album nicht ein zwei Duette mit Frida drauf sein könnten. Ich denke da ist noch nicht Feierabend bei bei Agnetha und Frida....ich weiss ich bin jetzt vom Thema abgekommen...Sorry


    Hier sind wir mehr oder weniger absolut der gleichen Meinung, BABA.........Das kann ich fast alles unterschreiben und da pflichte ich Dir absolut bei......


    Ich bin auch kein Gegner des MAMMA-MIA-MUSICALS.......ich finde lediglich, dass man es zulange "ausschlachtet"........aber das ist meine persönliche Meinung und Du hast sicher Recht, dass die Wahrheit da auch in der Mitte liegt.....


    Das finde ich nicht wirklich fair...Sicher mag er die beiden Damen genau-so gut wie wir alle...!
    Wenn man Agnetha und Frida mal kritisch beschreibt ist das noch lange nicht als abwertend oder beleidigend zu werten...nur weil man das einfach anders sieht als Agnetha oder Frida Fan.


    Hier sehe ich allerdings keine Unfairness von mir.........Und ich glaube auch nicht, dass Webmark die beiden Damen so mag wie die meisten hier........was seine ganz persönliche Sache ist.....


    Webmark hat ja schon selbst geschrieben, dass ihn Aktivitäten und die Musik Agnetha und Frida mehr oder weniger nicht interessieren......


    Nun, das ist sein gutes Recht


    Ich hab auch überhaupt kein Problem, wenn einem die Musik von Agnetha nicht gefällt........Wie käme ich auch dazu......


    Ich finde es aber nicht richtig, wenn Dinge immer bei den gleichen Personen ......in diesem Fall bei den beiden ABBA-Damen........wieder und wieder negativ und auch unzutreffend dargestellt werden .....


    Und wenn so etwas System hat, sehe ich auch keinen Sinn darin, dass dann weiter zu diskutieren........dann muss man es eben dabei belassen.......


    I

  • Wenn hier schon viele vom eigentlichen Thema abgekommen, muss ich auch noch meinen Senf dazugeben:


    Wenn wir hier schon von Benny's Leistungen sprechen, darfst Du, BABA, nie und nimmer "Kristina från Duvemåla" vergessen.
    Für mich ist dieses Musical Oper mit weitem Abstand Benny's absolute musikalische Meisterleistung nach ABBA und da schliesse ich alles ein, wie CHESS, BAO und was er auch immer noch produziert und geschrieben hat.
    Auch als grosser ABBA Fan ist für mich das "Mamma Mia" Musical neben "Kristina" eigentlich ein müder Abgesang.... Okay jetzt übertreibe ich vielleicht ein wenig. :D

    Ich bekomme immer noch Gänsehaut und Augenwasser, wenn ich Songs wie "Du måste finnas" oder "Guldet blev till sand". Ich hatte das Glück, dass ich an der Re-Premiere im Sept. 2015 dabei sein durfte. Etwas Schöneres und Emotionales habe ich live noch nicht erlebt. Ich bin heute noch hin und weg. :love:

    Kristina kann nicht hoch genug gewertet werden und es ist eine Schande, dass dieses Musical nicht international aufgeführt wurde/wird.
    Bei Kristina vermisse auch die beiden wunderbaren Stimmen von Agnetha und Frida nicht. Es ist ein musikalisches Meisterwerk, das zwar u.a. von Helen Sjöholm grossartig gesungen ist, aber hier erzeugt die Musik die Emotionen...... :thumbup:

  • Habe ich nicht vergessen....aber angesprochen wurde vorher die internationalen Erfolge....darum habe ich das nicht gemacht ;) !


    Sonst wäre das noch viel mehr geworden und nicht mehr zu topen.... :P !


    Aber Danka viel-mol :thumbup: !

  • The Doctor und Grönalund , ich verstehe fast nur Bahnhof aber ihr scheint beide Musiker zu-sein und wisst von was ihr schreibt :thumbup: ?
    Wass ihr da alles raushört ist ja enorm :thumbup: :thumbup: !!!


    Wir sind beide Musiker, wir sind beide Synthesizerspieler.


    Das zeigt in welcher Perfektion Benny, Björn und Michael an den Songs gearbeitet haben müssen.
    Benny lies nicht locker bis die Melodie gepasst hat...diese Qualität dieser Wille zeichnet Benny aus. Zuerst die Melodie dann der Rahmen...und der wurde mit Agnetha und Frida so angepasst bis er perfekt zur Melodie passte. Agnetha und Frida musste zum teil in unmenschliche höhen eintauchen.
    Auf der Bühne war Benny vielleicht " nur " der Mann am Klavier ....aber für mich war er der stille Genie und die unermüdliche Hitfabrik von ABBA.


    Ich denke die Zeit die Benny und Björn mit dem produzieren verbracht haben...hatte Agnetha schlicht weg nicht, da sie zwei kleine Kinder hatte.
    Agnetha, aber sicherlich und ohne Zweifel, auch das Rüstzeug für gute Songs mitbrachte. Das hat sie bewiesen mit einigen Perlen vor ABBA und mit Liedern wie När Du Tar Mig i Din Famn 1978 oder 1979...Das war sehr nah an einer Benny Melodie :thumbup: !
    Natürlich hatte Agnetha und auch Frida ihren Anteil und brachten ihre Ideen mit rein. Das Umsetzten der Lieder bis zum Endresultat, war sicher jeder ABBA mehr oder weniger beteiligt. Aber der Urheber der ABBA Songs ab 1976 ist Herr Andersson.


    Zumal: Je neuer ein ABBA-Song ist, desto aufwendiger und vor allem desto elektronischer ist er (die Opus 10-Songs enthalten höchstens noch ein einziges akustisches Instrument, und das ist Björns Gitarre, alles andere ist elektronisch), und desto mehr brauchte es perfektionistische Technokraten wie Benny und Michael, um ihn in seine endgültige Form zu bringen.


    Spätestens mit Einzug in die Polar Studios war die Frühzeit der "fröhlichen, geringfügig modernisierten schwedischen Folksongs mit englischem Text" endgültig vorbei. Von da an herrschte die technische Materialschlacht und eine Form der perfektionistischen Überproduktion, die selbst einem Phil Spector den kalten Angstschweiß ins Gesicht getrieben hätte. Die Polar Studios waren von vornherein auf das ausgelegt worden, was Benny mit ABBA noch vorhatte, und als er endlich im eigenen High-End-Studio produzieren konnte, wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt.

  • Hätte damals nicht gedacht das es nun ein reines Piano-Album von Benny gibt....wir könnten als ab Oktober von vorne anfangen zu voten :P :) !

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