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Donnerstag, 19. März 2020, 01:40

35 Jahre "Eyes of a Woman"-1985-2020

Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich es mit viel Stille versuchen möchte....aber manchmal kann dies auch etwas Zuviel werden.
Sorry...
Darum wieder etwas mehr Stimme, mir ist aufgefallen das "Eyes of a Woman" Album, dieser Tage 35 Jahre "alt" wird.
Ich weiss gerade nicht, wann der exakte VÖ-Termin war, aber auf jeden Fall im März ´1985.
Eigentlich bereite ich mich etwas mehr auf ein Thema vor,...... aber vielleicht ist spontan auch nicht so verkehrt.
Es gab das tolle TV-Special und tolle TV-Auftritte, und atemberaubende Foto-Sessions u.v.m.
Da es mir gerade etwas schwer fällt.....soll es für den Moment reichen.
Mir gefällt besonders gut die Single-"B"-Seite "You´re there", und ein "Pics" darf auch nicht fehlen.

https://www.youtube.com/watch?v=CZhiunNcnhQ
»Wolf-tao« hat folgendes Bild angehängt:
  • iwont1.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Wolf-tao« (19. März 2020, 01:52)


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Donnerstag, 19. März 2020, 03:59

Super, dass Du an dieses Jubiläum gedacht hast und einen Thread dazu aufgemacht hast, Wolf

Ich kann gar nicht fassen, wie die Zeit vergeht, denn ich kann mich noch erinnern, dass ich hier einen Thread aufgemacht habe mit dem Titel "30 Jahre EYES OF A WOMAN", als wäre es gestern gewesen..........5 Jahre ist das nun auch schon wieder hier....

Ich habe ja in verschiedenen Threads schon so einiges über die Themen rund um das EYES OF A WOMAN-Album geschrieben und kopiere hier einfach mal paar Ausschnitte hier in diesen Jubiläumsthread..

Ich muss es allerdings wieder auf 2 Postings aufteilen wegen der Länge....

Agnetha nahm dieses Album in den Polar-Studios zusammen mit Eric Stewart auf, der gerade von einer Zusammenarbeit mit Paul McCartney kam. Die Verbindung hatte der ABBA-Tourmanager Thomas Johansson hergestellt. Agnetha schätzte Eric musikalisch von seinen 10cc-Zeiten. Die Stumdioaufnahmen dauerten etwa 6 Wochen im Oktober und November 84, im größeren der beiden Polar-Studios, während daneben Björn und Benny im kleineren noch an Chess arbeiteten. Das ganze war sehr familiär und die Familien von Eric Stewart, Thomas Johansson und Agnetha mit ihren Kindern trafen sich privat an den Wochenenden auf Ekerö.

Und wie bei praktisch allen Alben, die Agnetha veröffentlicht hat, egal ob schwedisch oder englisch, so ist auch hier das von ihr selbst komponierte Lied das beste und erfolgreichste des Albums, nämlich "I won't let you go". Agnetha hatte sich dafür einen Phantasietext ausgedacht, verbunden mit einem Text ihrer früheren Lieder und hat auf diesen Text dann das Lied bzw. die Melodie und Arrangement geschrieben. Diese Technik hatte sie auch schon früher öfters genutzt. Eric Stewart schrieb dann den neuen Text dazu. Sehr schön sind auch das etwas hymnische "We move as one" oder auch "One Way Love", das Agnetha dann im Sommer des Jahres auf dem Montreux-Festival sang

Neben diesem Montreux-Festival wurde das Album noch von einem unglaublich stimmungsvollen Promofilm begleitet, nämlich das 25minütige, sehr melancholisch gehaltene "A for Agnetha", dass sehr atmosphärische Bilder von Agnetha im verschneiten, winterlichen Stockholm zeigt und in dem 6 Lieder des Albums performt werden.

Agnetha entschloss sich, ansonsten für das Album des weiteren nur einige Promo-Auftritte in Deutschland, Belgien und Norwegen zu machen und verzichtete diesmal auf Promos in Großbritannien.......

Grandios auch "The Angels Cry"...........wunderschön gesungen....

Justin Heyward schrieb dieses Lied speziell für Agnetha und begleitete sie dabei auch an der Gitarre........Knapp 20 Jahre zuvor hatte er als Frontmann der "Moody Blues" mit dem Lied "Nights in White Satin" eine der größten Pophymnen der Geschichte geschrieben.........Er flog extra für diese eine Aufnahme mit Agnetha in den Polar-Studios nach Schweden.......Im Refrain doppelte Agnetha ihre Stimme, sie arrangierte das Lied mit Hilfe von MB Tretow hautsächlich selbst.......in den Backing-Vocals sind Eric Stewart und die Gemini-Geschwister Glenmark zu hören........und sooo schön gesungen von Agnetha....... :rolleyes:

Dann I WON'T BE LEAVING YOU .....So heisst die ganz ruhige und sanfte Ballade, die Eric Stewart damals 1984 für Agnetha geschrieben hat und die entscheidend war für die Zusammenarbeit von Agnetha mit Eric......Eine ganz einfache, emotionale und zärtliche Ballade, die ganz aus dem bombastischen Rahmen dieses Albums herausfällt,....eine Ballade, die eine ganz einfache, aber traumhaft schöne Melodie hat, die das Leben so wunderbar einfach erscheinen lässt und bei der man auch aus dem grössten Alltagsstress in eine so wunderbare Ruhe kommen kann......Und die Ballade, die wie erwähnt letztendlich entscheidend war für die Zusammenarbeit von Agnetha und Eric Stewart für das EYES OF A WOMAN-Album

Im nächsten Posting einige ganz spannende Aussagen aus dieser Zeit.....
.

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Donnerstag, 19. März 2020, 04:01

Teil 2 meines Vorpostings

......mit einigen ganz bemerkenswerten Aussagen......

Agnetha sagte dazu vor den Aufnahmen...........Ich hatte eine phantastische Zeit, als ich mit Mike (Chapman) bei WRAP YOUR ARMS AROUND ME zusamengearbeitet habe, aber ich will unbedingt vermeiden, dass ich mich stilistisch und musikalisch wiederhole. Deswegen habe ich dieses Mal Eric zu meinem Album als Produzent eingeladen. Ich war ohnehin schon immer ein 10cc-Fan.Erics Music steht für Qualität. Wir werden uns viele Songs anhören und die Auswahl der Songs wird die erste Herausforderung werden.

Eirc Stewart war ....wie sämtliche Produzenten Agnethas..... begeistert, mit Agnetha zusammenarbeiten zu können und die Zusammenarbeit für das Album EYES OF A WOMAN verlief dann in großartiger und sehr familiärer Atmosphäre......Eric war mehrfach bei Agnetha eingeladen, wo man die Eckpunkte für das Album besprach und wo er auch Linda und Christian kennenlernte....Die Aufnahmen begannen dann im Spätherbst 1984 und dauerten etwa gut 6 Wochen.......Eric Stewarts Familie reiste ebenfalls nach Schweden und man traf sich mehrfach an den Wochenenden mit Agnetha s Familie und Thomas Johansson und Famile entweder bei Agnetha oder bei Thomas Johansson

Für die Aufnahmen hatten Agnetha und Eric neue Studiomusiker ausgesucht, aber Agnetha legte dabei Wert auf die Anwesenheit von Micke Tretow und Rutger Gunnarsson, die damit die beiden einzigen Ex-ABBA-Musiker am Set waren...

Neben seiner Arbeit als Produzent komponierte Eric Stewart die beiden schon oben erwähnten I WON'T BE LEAVING YOU und SAVE ME für Agnetha und schrieb des weiteren die Texte zu Agnethas beiden Kompositionen I WON'T LET YOU GO und YOU'RE THERE......

Zu Agnetha als Komponistin sagte Eric Stewart.........Agnethas Arbeitsmethode zu komponieren ist absolut genial. Sie geht dabei nämlich von dem Rhythmus aus, den ihr ein vorher gewählter Phantasytext vorgibt. Aus diesem Rhythmus heraus entwickelt sie die Melodie. Sie fängt also nicht aus dem Nichts heraus an oder arbeitet nach irgendeinem Konzept, sondern orientiert sich am Rhythmus der Sprache. Eigentlich total genial...

So vergingen diese gut 6 Wochen und das Ergebnis der Zusammenarbeit von Agnetha und Eric Stewart ist das Album EYES OF A WOMAN......

Agnetha sagte über diese Zeit.........Es waren wundervolle Wochen und wir hatten viel Spaß bei den Aufnahmen. Wir hatten viele Ideen und haben viele davon auch umgesetzt. Wir hatten eine richtig gute Zeit und haben uns auch mit unseren Familien getroffen und haben uns alle sehr gut verstanden.

Agnetha hatte Auftritte mit Liedern des Albums in Norwegen, Belgien, Deutschland und der Schweiz beim Montreux-Festival, machte dann aber keine weitere Promotion......

Viele Jahre später, im Jahre 2000, sagte Eric Stewart dazu............Agnetha war absolut professionell und hatte außerdem eine unglaublich nette und gewinnende Art. Wir hatten damals eine wahnsinnig gute Stimmung und Atmosphäre im Studio. Die Tatsache, dass sie sich dann im nächsten Jahr entschlossen hat, sich zurückzuziehen, war sehr schade, aber ich glaube, sie hatte damals eine schlechte Zeit mit ihrem Ex-Mann Björn und war enttäuscht von ihm, weil er Schweden verliess. Aber ich denke sehr gerne an diese Zeit zurücK"

Danach haben Agnetha und Eric Stewart nie mehr zusammengearbeitet, blieben aber freundschaftlich verbunden.........

Einen großen Erfolg feierte Agnetha auch mit ihrem Auftritt beim Montreux-Festival, von dem die britische Tageszeitung NEWS OF THE WORLD damals schrieb, dass ihr Auftritt einer der ganz großen Höhepunkte des Festivals gewesen sei......und dass sie und Millie Jackson die ganzen neuen und jungen Gruppen wie DEPECHE MODE an die Wand gesungen hätten...

Interessant ist auch das Interview, das Agnetha damals am Rande des Festivals einem Reporter dee ESPRESSEN gegeben hat, in dem sie einige absolut bemerkenswerte Sätze sagte....

Hier ein Auszug...

So sagte Agnetha unter anderem zu der Absicht sich zurückzuziehen......

Ich habe nun meinen Teil getan.... Ich würde es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in den USA schaffen, aber das würde bedeuten, dass ich da für eine Zeitlang leben müsste und ich dort zielgerichtet arbeiten müsste für mindestens 6 Monate.....Und dazu habe ich keine Lust, das möchte ich nicht tun. Mein Glück ist zu Hause.....

Der Reporter des Espressen kommentierte diese Aussagen mit der Bemerkung.....

Es gibt vor allem 2 Gründe, warum sie dies nicht tun will. Und die beiden Gründe heissen Linda und Christian

Der Reporter berichtete dann weiterhin von der Situation, als sie gerade dieses Interview im Festival-Casino machten und schrieb......

Ich habe Agnetha Fältskog in den letzten 10 Jahren des öfteren getroffen und niemals sah sie so entspannt, gereift und im Reinen mit sich selbst aus wie jetzt. Sie strahlt Ruhe und Selbstvertrauen aus. Sie bewegt sich mit Stolz und Würde und beobachtet amüsiert die ganzen anderen sogenannten "Pop-Götter", die gerade so links und recht um uns herumlaufen und alles tun, um die Aufmerksamkeit der Schaulustigen und der Fotografen zu erregen....Nun sitzen wir hier beide für dieses Interview im Flur des Casinos von Montreux....TV-Produzenten laufen an uns mit hohem Blutdruck vorbei...Dann läuft STING gerade an uns vorbei mit seinem coolen, flatternden Mantel, begleitet von drei Bodyguards....Dann kreuzt HOWARD JONES seinen Weg, ebenfalls unter bewachender Begleitung....und ein Stück daneben versucht die Polizei gerade die Jungs von DURAN DURAN vor den jungen Mädchen zu beschützen.......Wir beide saßen also da und beobachteten diese Szene und mir war in diesem Moment ganz klar, dass Agnetha Fältskog dies alles bereits in totalem Überfluss erlebt hatte.......In diesem Moment zupfte sie mich am Arm, deutete auf die Szene und sagte......

Sieh Dir das alles an... Glaubst Du wirklich, ich würde DAS ALLES vermissen ?... Diesen ganzen Stress ? Diesen ganzen Druck ? Und dieses ständige Warten ? ......NIEMALS !

Dann sprachen die beiden über die Zeiten über ABBA und Agnetha sprach darüber unter anderem von den beiden Seiten des Lebens mit ABBA.....

Wir hatten eine Menge Spaß damals... Und ich bin unglaublich dankbar dafür und auch demütig, dass wir es so weit gebracht haben, ...dass wir so erfolgreich waren, ...dass wir das alles erleben durften... Es ist eine Ehre, dass sich weiterhin alle um meine Autogramme reißen und es fühlt sich schön und nett an, wenn die neuen ganz großen Popstars dieser Welt, von denen ich teilweise gar nicht mal weiss, wer sie sind, zu mir kommen und mich ansprechen und sagen, wie sehr sie ABBA mögen.

Aber das war nur die eine Seite..........Die andere Seite war purer, stetiger Stress,.. war ein verrücktes Rennen von einem Ort zu einem anderen Ort... Wir sind damals durch die ganze Welt gereist, ohne dass wir jemals die Zeit gehabt haben, irgendetwas von diesen Ländern zu sehen oder zu geniessen.


Der Espressen-Reporter fragte dann auch nach Gerüchten, die entstanden waren, weil Tage zuvor in einer großen britischen Zeitung stand, dass Björn ein Comeback von ABBA anstrebe und alles möglich sei..........Agnetha antwortete darauf......

Hat er das wirklich gesagt ? Na, du weisst doch, englische Zeuitungen und solche Schagzeilen.........und verrollte dabei die Augen, wie der Espressen Reporter schrieb

Dann sagte sie weiter.........Man bedenke, dass wir hier im frühen Jahr 1985 sind.......

Weisst Du,...nun mal ganz ernsthaft.......Das wird nicht passieren... Uns Vier verbinden nicht mehr so viele Gemeinsamkeiten und wir sehen uns nicht mehr so oft... Die Jungs haben weiter ihr CHESS und Frida und ich leben unser eigenes Leben. ....Da wir gemeinsame Kinder haben, sehen sich Björn und ich am häufigsten. Ab und zu schneie ich auch mal zu Benny in sein Büro herein. ...Frida dagegen sehe ich überhaupt nicht mehr........
Ich habe kein Verlangen nach ABBA mehr. Die Dinge sind wunderbar genau so wie sie jetzt sind........

Und dann sagte sie noch diesen bemerkenswerten und so vielsagenden Satz.......

Ich bin richtig, richtig glücklich...Ich weiss ganz genau, was ich will...und glücklicherweise sind keine Bennys oder Björns in der Nähe, die mir sagen wollen, was ich tun solle oder nicht.....

Ich finde, dass dieses Interview, dass Agnetha, wie von ihr gewohnt, unglaublich authentisch und brutal offen geführt hat, sehr vielsagend ist und auch sehr viel über die damalige Zeit im Jahre 1985 aussagt.........

EYES OF A WOMAN.......vor 35 Jahren

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Donnerstag, 19. März 2020, 07:33

Immer wieder interessante Facts die man von Dir lesen kann, Scotty. Danke für Deine Ausführungen.


Ich habe auch eine Menge Erinnerungen an diese LP, welche ich im Mai 1985 von meiner Oma bekam die aus dem Westen zurück war. Ich kann mich erinnern die Platte hörte ich wieder und wieder und sie hat etliche Highlights.

Das dazugehörige TV Special " A for Agnetha " wurde ja bei RTL ausgestrahlt, allerdings erfuhr ich dass erst viele Jahre später als ich eine Videokassette mit dieser Sendung von einer Freundin bekam . Erinnern kann ich mich aber an ihre zwei Auftritte in der deutschen TV Sendung " Känguru " mit Hape Kerkeling, und da vor allem an das Interview welches Hape mit Agnetha nach ihrem Auftritt führte. Ich glaube so ein schwedisches Kauderwelsch hat sie vorher auch noch niemals gehört. Ich fand das total lustig. Würde mich interessieren wie Agnetha heute reagiert wenn sie das noch mal sieht.

Kritisch möchte ich anmerken dass ich mit dem Plattencover nicht zufrieden war, dieses unscharfe Bild hat mir nicht gefallen. Ich besitze eine Ausgabe dieser LP aus Griechenland welche ein anderes Cover Bild hat, das Bild ist zu finden auf der Text Beilage der LP wie sie in den anderen Ländern veröffentlicht wurde. Ich denke mal diese griechische Ausgabe ist ein begehrtes Sammlerstück. Ich füge mal einen Link zu dieser griechischen Ausgabe am Schluss meines Beitrages zu.

Weiterhin wurde ja von One way love ein Remix in den USA veröffentlicht, auf einer gelben Vinylplatte, wo ich es echt bedaure das dieser Mix nicht auch bei uns veröffentlicht wurde. Ich finde ihn so schön und tanzbar . Eine vertane Chance der Plattenfirma.

Ich glaube auch diese LP war die letzte Produktion die Agnetha für Polar Music einspielte.

Und jetzt weiß ich welche LP ich zum Frühstück heute anhören werde ...... :thumbsup:


https://www.discogs.com/Agnetha-F%C3%A4l…release/4336982

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JensT« (19. März 2020, 07:53)


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Donnerstag, 19. März 2020, 09:23

Vielen Dank, Wolf für die Erinnerung an dieses Jubiläum und auch dir Scotty für deine interessanten Infos. Es ist einfach immer wieder schön. :thumbup:
Und wie bei praktisch allen Alben, die Agnetha veröffentlicht hat, egal ob schwedisch oder englisch, so ist auch hier das von ihr selbst komponierte Lied das beste und erfolgreichste des Albums, nämlich "I won't let you go". Agnetha hatte sich dafür einen Phantasietext ausgedacht, verbunden mit einem Text ihrer früheren Lieder und hat auf diesen Text dann das Lied bzw. die Melodie und Arrangement geschrieben. Diese Technik hatte sie auch schon früher öfters genutzt. Eric Stewart schrieb dann den neuen Text dazu. Sehr schön sind auch das etwas hymnische "We move as one" oder auch "One Way Love", das Agnetha dann im Sommer des Jahres auf dem Montreux-Festival sang
"I Won't Let Go" ist mein abolutes Highlight auf ihrem für mich damals 2. Solo-Album. Heute weiss ich es natürlich besser. :D Gleich gefolgt von "The Angels Cry". Schade, hat Agnetha damals nicht mehr eigene Songs beigesteuert.
Nach dem Hammer-Album *Wrap Your Arms Around Me" habe ich natürlich ein ähnlich starkes Album erwartet. Das ist leider nicht gekommen, obwohl es natürlich noch weitere schöne Songs drauf hat. Vielleicht tue ich ihr damit Unrecht.
Nun, es ist für mich aber immer noch um Längen besser als das letzte Album vor ihrer Pause "I Stand Alone" .

Seit ich 2005 die Remastered CD mit zusätzlichen Bonus-Titel gekauft habe, finde ich es eigentlich auch wieder besser. Ich glaube, es käme so an 4. oder 5. Stelle aller ihrer Solo-Alben.

Noch etwas zum Montreux Festival:
Ein Kollege und auch grosser ABBA Fan, hat sie damals dort erlebt. Er war ganz vorne an der Bühne und er war total begeistert. Es gibt irgendwo noch ein Video von diesem Auftritt, wo man ihn klatschen sieht.
Kürzlich hat er mir ein paar Fotos von diesem Auftritt geschenkt, was ich natürlich sehr toll finde.
Kritisch möchte ich anmerken dass ich mit dem Plattencover nicht zufrieden war, dieses unscharfe Bild hat mir nicht gefallen. Ich besitze eine Ausgabe dieser LP aus Griechenland welche ein anderes Cover Bild hat, das Bild ist zu finden auf der Text Beilage der LP wie sie in den anderen Ländern veröffentlicht wurde. Ich denke mal diese griechische Ausgabe ist ein begehrtes Sammlerstück. Ich füge mal einen Link zu dieser griechischen Ausgabe am Schluss meines Beitrages zu.
Ja, diese griechische Ausgabe fehlt mir auch noch. Seit paar Jahren bin ich auf der Suche, sie ist wirklich kaum zu kriegen.
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

6

Donnerstag, 19. März 2020, 12:31

noch etwas zum Verkaufserfolg von "Eyes Of A Woman":

Obwohl Agnetha am Montreux Festival aufgetreten ist, hat es "Eyes Of A Woman" nicht in die CH Top30 Album-Charts geschafft.
Da hat scheinbar auch das Agnetha TV Special nichts gebracht. Vielleicht wurde es auch zu einer ungünstigen Zeit ausgestrahlt. Daran mag ich mich nicht mehr erinnern.

Die Platzierungen in den anderen Ländern:
Deutschland: Platz 30
Austria: --
Niederlande: Platz 19
Norwegen: Platz 4
Schweden: Platz 2
UK: Platz 38
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

7

Donnerstag, 19. März 2020, 14:20

Danke auch für Euer interessantes Feedback, Jens und Charly

Ja, EYES OF A WOMAN stand immer ein klein bisschen im Schatten von Agnetha's beiden anderen Alben WRAP YOUR ARMS AROUND ME, das ja in der ganzen Welt ein beachtlicher Verkaufserfolg war und zu Skandinaviens Album des Jahres 1983 gewählt wurde und I STAND ALONE, das zu Skandinaviens Album des Jahres 1988 gewählt wurde.....

Der ein oder andere hatten ein bisschen Schwierigkeiten mit der etwas bombastischen Grund-Stilistik des Albums......Andere wiederum mochten es genau deswegen.......Aber diese Musik war eben damals so angesagt und das war damals auch die Musik, die Agnetha gefiel.......EYES OF A WOMAN ist ein wunderbares Abbild der Musik Mitte der 80er-Jahre und ist in diesem Kontext, ähnlich wie das VOULEZ VOUS-Album von ABBA, ein sehr authentisches Abbild seiner Zeit.

Ich persönlich finde es schön, wenn ein Album die Zeit widerspiegelt, in der es entstanden ist. Das gibt dem Anhören noch eine ganz besondere Note, da ich dann damit eine bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Lebensgefühl verbinden kann.

Was das Cover betrifft, so haben mir die beiden Cover von WRAP YOUR ARMS AROUND ME und I STAND ALONE auch besser gefallen......Das Cover ist etwas dunkel geraten......Speziell vom ISA-Cover war ich immer ein großer Fan......Aber es gibt aus der EYES OF A WOMAN-Session noch eine ganze Reihe von Bildern, die ich ausgesprochen schön finde, gerade auch was die Augen von Agnetha (bezogen auf den Alben-Titel) betrifft.

Mir persönlich hat auch immer gefallen, dass die 3 Alben von Agnetha aus den 80er-Jahren sehr unterschiedlich in ihrer Stilistik waren, hier das sehr melodische WRAP YOUR ARMS-Album, da das sehr bombastische EYES OF A WOMAN-Album und dort das sehr sanfte und zeitlose I STAND ALONE-Album

Reine Chartergebnisse von damals haben Agnetha nie wirklich interessiert, womit sie vielleicht auch ein bisschen im Unterschied zu ihren Produzenten lag. Für Agnetha war immer vor allem der Weg das Ziel. Sie hat an allen ihren Alben ungeheuer liebevoll, akribisch und enthusiastisch gearbeitet, aber wenn sie fertiggestellt waren, war es für sie gut und in Ordnung.....aber irgendwie auch erledigt

Aus diesem Grunde hat sie auch nie Wert auf Promoarbeit gelegt und auch kaum welche gemacht, was natürlich ein absolut entscheidender Aspekt ist, wenn man über Chartergebnisse spricht........Im Falle von EYES OF A WOMAN hat sie zwar einen wundervollen Promofilm gemacht, hat ihn sogar zweimal besprochen, in englisch und schwedisch, ein Promofilm der ob seiner Melancholie und seiner Atmosphäre mein absoluter Lieblings-Promofilm ist......Die Stimmung, wie Agnetha ihn besprochen hat, verleiht mir immer fast ein bisschen sowas wie ein "Gänsehautgefühl".......aber sie hat eben kaum Promoauftritte gemacht.

Im Falle von EYES OF A WOMAN hat sie beispielsweise vollkommen auf Auftritte auf dem so entscheidenden britischen Markt verzichtet, war nicht in Großbritannien, sondern eben nur in Deutschland, Belgien und Norwegen.

Aber das war eben auch Agnetha.......Das war und ist auch heute noch ihre Persönlichkeit........Das hat sie immer ausgemacht........Sie hat das gemacht, was ihr gefallen hat und was ihr wichtig war...

Ich finde, man muss da auch im Kontext sehen, an welchem Lebenspunkt Agnetha damals stand.........Sie hatte alles gehabt....Sie hatte alles erlebt......Sie war mit ABBA ganz, ganz oben, Mitglied der damals gefeiertesten Gruppe dieser Welt........Und innerhalb dieser gefeiertesten Gruppe war sie wiederum das gefeierteste Mitglied dieser Gruppe, die überall, wo ABBA hinkamen, sofort im öffentlichen und medialen Mittelpunkt stand und bei der sich bei Pressekonferenzen oft über die Hälfte aller Fragen nur um sie drehten.....

Ich finde, dieser Satz, den Agnetha da auf dem Flur sitzend, dem Espressen-Reporter Sagte........"Sieh Dir das alles an... Glaubst Du wirklich, ich würde DAS ALLES vermissen ?... Diesen ganzen Stress ? Diesen ganzen Druck ? Und dieses ständige Warten ? ......NIEMALS !.....drückt das wunderbar aus.........Agnetha liebte weiterhin die Musik, liebte weiterhin das Singen, und die Zusammenarbeit mit Eric Stewart, war für sie eine ganz spannende Sache, die ihr Riesenspaß gemacht hat und wo sie voller Enthusiasmus im Studio gearbeitet hat........aber sie musste schon lange nicht mehr "nach den Regeln des Business funktionieren".......das hatte sie schon längst hinter sich gelassen....

Was den Auftritt bei KÄNGURU betraf, ja, der war schon was besonderes...

Bei den Proben musste Agnetha wegen diesem Kunstschnee husten, der einen speziellen künstlichen Geruch hatte........Daraufhin wurde sie gefragt, ob man ihn bei der Live-Aufnahme weglassen sollte, aber in ihrer Gutmütigkeit sagte Agnetha, dass das schon oK wäre.........Aber ganz glücklich war sie dann bei dem Auftritt nicht mit diesem Kunstschnee, der sie schon störte........aber wie üblich ließ sie sich davon nicht wirklich beeindrucken und sie zeigte einen Klasse-Auftritt.............Aber die kleinen Hasen ließ sie auf die linke Seite der Bühne bringen, damit diese nicht versehentlich unter ihre Füße kamen............Absolut crazy dann natürlich das Ende......immer wieder zum Schmunzeln.......Hape Kerkeling in seiner typischen Manier mit seinem pseudo-schwedisch und die arme Agnetha schaut ihn entgeistert an und sagt ihm, dass das kein schwedisch sei.......Wirklich zum Schmunzeln......Und beim abschließenden Känguru-Song hat sie dann wohl wirklich gedacht.......Wo bin ich hier hingeraten ?...... :thumbsup: .........Schöner Auftritt.........

Agnetha hat übrigens in späteren Zeiten noch herzhaft über diesen Auftritt und das pseudo-schwedische Kauderwelsch von Hape gelacht....
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (19. März 2020, 14:27)


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Donnerstag, 19. März 2020, 15:24

35 Jahre schon wieder her...
Die Zeit verrinnt so schnell...

Ich hab mich damals so gefreut, als ich das Album in Händen hielt! Mir hat sofort "EYES OF A WOMAN" & "THE ANGELS CRY" gefallen! Sie wirkte für mich auf dem Album so angekommen. Bei WYAAM eher noch ausbrechend, mein Gefühl, war es jetzt ein Album mit mehr Abstand!

Ich hab den Auftritt mit Hape Kerkeling auch gesehen und zuerst gedacht, das soll wohl witzig sein ?( :rolleyes:
Na ja, irgendwie war das so gestellt...

Das Montreux Festival hab ich erst Jahre später gesehen!
Noch etwas zum Montreux Festival:
Ein Kollege und auch grosser ABBA Fan, hat sie damals dort erlebt. Er war ganz vorne an der Bühne und er war total begeistert. Es gibt irgendwo noch ein Video von diesem Auftritt, wo man ihn klatschen sieht.
Kürzlich hat er mir ein paar Fotos von diesem Auftritt geschenkt, was ich natürlich sehr toll finde.
Da hatte er ja ganz schön Glück!
Ob Du ein paar Fotos posten darfst?
Würde mich freuen! ^^

Ich finde, dieser Satz, den Agnetha da auf dem Flur sitzend, dem Espressen-Reporter Sagte........"Sieh Dir das alles an... Glaubst Du wirklich, ich würde DAS ALLES vermissen ?... Diesen ganzen Stress ? Diesen ganzen Druck ? Und dieses ständige Warten ? ......NIEMALS !.....drückt das wunderbar aus.........Agnetha liebte weiterhin die Musik, liebte weiterhin das Singen, und die Zusammenarbeit mit Eric Stewart, war für sie eine ganz spannende Sache, die ihr Riesenspaß gemacht hat und wo sie voller Enthusiasmus im Studio gearbeitet hat........aber sie musste schon lange nicht mehr "nach den Regeln des Business funktionieren".......das hatte sie schon längst hinter sich gelassen....
Das ist für mich auch eine Aussage von Agnetha, die für mich genau sie entspricht und so ehrlich ist!
Diese Aussage verstehe ich so gut, nachdem ich mich in den Jahren do intensiv mit ihr und ABBA beschäftigte.
Ich glaube auch, das Björn ein Comeback damals nicht wollte und das dies eine Zeitungsente war, oder aus einem Zusammenhang gerissen!

Auch die Aussage von Eric Stewart, das Agnetha sich zurückzieht, auch aus Gründen wegen Björn und nun auch der Trennung zu seinen Kindern mit ihr, war bestimmt damals ein Grund! Linda voll in der Pubertät, hautnah die Trennung ihrer Eltern erlebt und dann zieht Papa in ein anderes Land... da kann ich Agnetha voll verstehen!
So sehr sie die Musik liebte, das Komponieren, das Singen, die Arbeit im Studio, jetzt waren andere Dinge wichtiger: LINDA und CHRISTIAN!
Wenn Björn schon so ein Desinteresse an den Tag legte, das ergab bestimmt nochmal einen großen Bruch zwischen Agnetha und Björn. Da war bestimmt kein Kontakt mehr zwischen ihnen, nur noch das, was es über und mit den Kindern zu reden gab!

Warum sollte Agnetha damals noch einen Gedanken an ABBA verschwenden...

Umso schöner war es dann, das es dann noch I STAND ALONE gab!
Agnetha ist auch durch und durch Musikerin, Komponistin, Sängerin!!! Aber ihre Prioritäten liegen in einer anderen Reihenfolge und für mich genau in der Richtigen!
Ich persönlich finde es schön, wenn ein Album die Zeit widerspiegelt, in der es entstanden ist. Das gibt dem Anhören noch eine ganz besondere Note, da ich dann damit eine bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Lebensgefühl verbinden kann.
Mir gefällt das Album heute auch noch sehr gut!
Überhaupt haben mich in den letzten Tagen Agnetha's Lieder über unendlich lange, unveränderbare Wartezeiten, Ungeduld, Ungewissheit getragen! Ich hatte sie Gott sei Dank bei mir!

Wie schon oft erwähnt, sind es besonders ihre Eigenkompositionen, die mir sehr nah sind!

Schön, hier eure Geschichten und diese Zeit zu lesen!
DANKE :)
Thank you for the music

9

Freitag, 20. März 2020, 08:16

Noch ein paar Anmerkungen zu den deutschen Chartplatzierungen ( gefunden in " ABBA - All The Top 40 Hits " von Craig Halstead Seite 304 ).

Germany:
15.04.1985 : 43 - 52 - 41 - 30 - 31 - 33 - 40 - 38 - 52 - 49 - 62

...... das Album war also 11 Wochen in den deutschen Top 75 gelistet.

Bleibt für mich auch die Frage warum sie keinen Auftritt bei " Wetten dass ? " bekam, dieser hätte ihre LP wohl mehr promotet als bei der Sendung " Känguru ".

Single " I Won't Let You Go " ( gleiches Buch, Seite 174 )

Germany:
15.04.1985 : 66 - x - 44 - 36 - 24 - 31 - 29 - 42 - 49 - 56 - 67 - 72 ( interessant das die Single in der 2. Chartwoche rausfiel um in der 3. Chartwoche auf 44 wieder einzusteigen, das hatte wohl mit ihrem Auftritt bei " Känguru " am 18.04.1985 zu tun, mit " One Way Love " war sie dann übrigens am 22.08.1985 bei " Känguru " zu sehen, das war allerdings dann eine Aufzeichnung des Titels welche im Rahmen ihres Liveauftrittes im April 1985 schon aufgenommen wurde.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »JensT« (20. März 2020, 08:34)


10

Freitag, 20. März 2020, 10:07

Sehr interessant, Eure Infos über damalige Chartergebnisse zu lesen, Charly und Jens, und auch Danke für Dein interessantes Feedback, Nissi

Aber bei einer Bewertung des Albums darf man hier wie gesagt nicht außer acht lassen die nahezu völlig fehlende Promo für das Album......Nebenbei erwähnt belegte THE EYES OF A WOMAN übrigens in Schweden Platz 2 der Charts und war somit das einzige Album Agnetha's, das nicht Platz 1 belegte oder nicht zum besten Album des Jahres in Skandinavien gewählt wurde

Die 3 anderen Alben Agnetha's mit neuem Songmaterial nach ABBA wurden vom Verband der skandinavischen Musikindustrie jeweils zum besten Album der jeweiligen Jahre gewählt (1983, 1988, 2013)

Was einen etwaigen Auftritt bei WETTEN DASS betrifft, so hatte Agnetha dazu ein Angebot für die Sendung vom 30.März in Innsbruck, was sie aber ausschlug. Anstelle ihr wurde dann für diese Sendung CULTURE CLUB eingeladen.......Agnetha war nur 2 Wochen zuvor auf Mini-promo in Deutschland bei KÄNGURU (Dienstags) und in Belgien (Mittwochs/Donnerstags)

Über die verschiedenen Werke des Albums habe ich ja in den diversen Threads dieses Forum schon eine ganze Menge geschrieben, wie etwa über die Klassiker THE ANGELS CRY oder WE MOVE AS ONE

Deswegen jetzt vielleicht mal 2 "Sidekicks" zu dem Album, von denen vielleicht nicht jeder so genau weiss...

Sidekick 1

Agnetha hatte für das EYES OF A WOMAN ein förmliches Staraufgebot am Start von absoluten Größen der internationalen Pop-Szene, die sich damals alle förmlich darum gerissen haben, etwas gemeinsames musikalisches mit Agnetha zu machen....(wer konnte es ihnen verdenken ;) ).....ERIC STEWART, JUSTIN HAYWARD, JEFF LYNNE, JOHN WETTON, GREG DOWNS.....das liest sich wie das "Who is who" der internationalen Popmusikszene....

Aber da war noch ein weiterer Name, der in diesen Reigen gepasst hätte und der sich förmlich darum gerissen hat, etwas mit Agnetha aufzunehmen, nämlich ELVIS COSTELLO, der ein großer ABBA-Fan und vor allem Agnetha-Fan war......Er hatte 1983 begonnen, an einem Lied zu schreiben, dass er dann explizit für das Agnetha-Album fertiggeschrieben hat........Dieses Lied hier SHATTERPROOF

Agnetha nahm es genauso wie die anderen Werke, die die jeweiligen Popgrößen geschrieben hatten wie etwa THE ANGELS CRY (Justin Hayward) , ONE WAY LOVE (Jeff Lynne), I WON'T BE LEAVING YOU (Eric Stewart) oder WE MOVE AS ONE (John Wetton/Geoff Downes) in die engere Auswahl, kam dann aber zum Schluss, dass es nicht ganz ihren Ansprüchen für das Album genügte bzw. dass es nicht ganz das repräsentierte, was sie auf dem Album draufhaben wollte.....Sie hat sich dazu verschiedene Gedanken gemacht, hat sich dann aber entschieden, es nicht fertig aufzunehmen.........Eivis Costello war zwar etwas enttäuscht darüber, war aber nach eigenen Aussagen Agnetha, die er sehr verehrte, nicht böse darüber......Er selbst hatte eine Version davon erstmals 1983 in seinen Heimstudios "just for fun" aufgenommen und hatte nach eigenen Angaben schon damals an Agnetha als Interpretin gedacht.......Nachdem es dann bei Agnetha keine Gnade für ihr EYES OF A WOMAN-Album gefunden hat, blieb es zunächst unveröffentlicht......

10 Jahre später, im Jahre 1995, hat er dann das Demo, dass er Agnetha vorgelegt hatte, auf der Deluxe´-Ausgabe (RYKODISC) seines im Original 1983 erschienenen Albums PUNCH THE CLOCK als Bonustrack veröffentlicht...

Hier diese Demo-Aufnahme von ELVIS COSTELLO, die er damals Agnetha für ihr EYES OF A WOMAN-Album vorgelegt hat........und die dann in den Augen und Ohren von Agnetha "keine Gnade" fand....

ELVIS COSTELLO......Shatterproof

https://www.youtube.com/watch?v=Zt0bXvzwa-M

Sidekick 2

Die englische Tageszeitung NEWS OF THE WORLD war damals, in den Jahren 1984/1985, die auflagenstärkste Zeitung der Welt und wurde in aller Welt vertrieben. Diese Zeitung veröffentlichte im Mai 1985 einen ausführlichen Bericht im Musikteil ihrer Zeitung zum Montreux-Festival und schrieb damals, dass "die schwedische Popmusik-Ikone AGNETHA FÄLTSKOG" und "die amerikanische Rhthm-und Blues-Größe MILLIE JACKSON" die gesamte Garde der jungen und aufstrebenden englischen und amerikanischen Popgrößen an die Wand gesungen hätte. Das Montreux-Festival 1985 gilt bis heute als das schillerndste aller Montreux-Festivals, da in diesem Jahr nahezu das gesamte "Who is Who" der 80er-Popszene am Start war. Gruppen wie DEPECHE MODE oder DURAN, DURAN oder CULTURE CLUB und wie sie damals alle hießen, traten in diesem Jahr beim Festival von Montreux auf. So schrieb die NEWS OF THE WORLD, dass die Auftritte von Agnetha und Millie Jackson aus der Einförmigkeit der ganzen neu angesagten Gruppen herausragten.......Eine absolut bemerkenswerte Aussage der damals größten britischen Zeitung, wie ich finde

Jeder von uns hier kennt natürlich den Auftritt von Agnetha in Montreux....

Aber vielleicht die wenigsten kennen den Auftritt von Millie Jackson........Dieser Auftritt war u.a. ein selbstironisches und humorvolles, aber sehr rockiges Duett mit ELTON JOHN

Hier der Link zu diesem "unterhaltsamen" Auftritt

MILLIE JACKSON und ELTON JOHN.....Act of War

https://www.youtube.com/watch?v=3I4rvp5z590

Das waren jetzt mal abseits von den vielen großen und kleinen Geschichten rund um das EYES OF A WOMAN-Album mal zwei kleine Nebengeschichten von damals.....2 "Sidekicks"......die vielleicht noch nicht jeder gekannt hat....

Es gibt ja noch soooo viele Geschichten von damals....
.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (20. März 2020, 10:17)


11

Freitag, 20. März 2020, 10:11

Germany:
15.04.1985 : 43 - 52 - 41 - 30 - 31 - 33 - 40 - 38 - 52 - 49 - 62
kein Vergleich zu WRAP YOUR ARMS AROUND ME:
https://www.offiziellecharts.de/album-details-10052

Anzahl Wochen in Charts: 26
Höchstposition: 13

Es fehlte definitiv auch an einer besseren Promo.....
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

12

Freitag, 20. März 2020, 10:19

10 Jahre, im Jahre 1995, später hat ert dann das Demo, dass er Agnetha vorgelegt hatte, auf der Deluxe´-Ausgabe (RYKODISC) seines im Original 1983 erschienenen Albums PUNCH THE CLOCK als Bonustrack veröffentlicht...

Hier diese Demo-Aufnahme von ELVIS COSTELLO, die er ihr damals für ihr EYES OF A WOMAN-Album vorgelegt hat........und die dann in den Augen und Ohren von Agnetha "keine Gnade" fand....

ELVIS COSTELLO......Shatterproof

https://www.youtube.com/watch?v=Zt0bXvzwa-M
Also diese Aufnahme von Elvis Costello überzeugt mich auch nicht. Ist schon ziemlich dünn, der Song. Gut gemacht, Agnetha. :D
Elvis Costello war in jener Zeit vorallem in UK ja ziemlich angesagt. Allerdings kann ich bis heute, mit wenigen Ausnahmen, mit seinen Songs gar nichts anfangen.
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

13

Freitag, 20. März 2020, 10:48

Habe mir diese Costello Aufnahme auch eben angehört. Richtig von Agnetha den Titel nicht aufzunehmen.

14

Samstag, 21. März 2020, 19:34

I wrote “We Move As One” specifically for Agnetha, who is a wonderwoman. If she would agree, I would marry her.We went over and recorded that with her in Stockholm which was a lovely experience. That was one of the perks of doing what we do because she was very much one of our heroes. They made great records. Just undeniably great songs, brilliantly produced, beautifully sung. And Agnetha has got THE voice. Just killed me, you know. Wonderful, wonderful. So that was a real privilege. Eric Stewart (who produced the album) called me up and said “Have you got anything?” and my mind is saying “No, we haven’t got anything at the moment” and my mouth is saying “Yep!” (laughs). Then as soon as I put the phone down I sat down at the piano and rattled it off. Then Geoff (Downes) came along and put the chorus in. When Eric called me I had nothing, but I wasn’t going to let an opportunity like that slip by. I actually wrote it for her. That was a great thing to do that was.( John Wetton)

15

Samstag, 21. März 2020, 20:46

Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Song "Shatterproof" von Elvis Costello klasse finde. Habe das hier zum ersten Mal gehört...Je öfter ich das höre, um so besser wird es... wäre es toll produziert und dann mit Agnethas Super-Stimme aufgenommen worden, glaube ich, wäre das ein Hammer-Song geworden. Ich finde es schade, dass das nicht geklappt hat...

Danke an Dolf für das spannende Zitat von John Wetton. Ich habe mir 1983 das Asia-Album "Alpha" gekauft, ein Klasse-Album....

16

Sonntag, 22. März 2020, 01:09

I wrote “We Move As One” specifically for Agnetha, who is a wonderwoman. If she would agree, I would marry her.We went over and recorded that with her in Stockholm which was a lovely experience. That was one of the perks of doing what we do because she was very much one of our heroes. They made great records. Just undeniably great songs, brilliantly produced, beautifully sung. And Agnetha has got THE voice. Just killed me, you know. Wonderful, wonderful. So that was a real privilege. Eric Stewart (who produced the album) called me up and said “Have you got anything?” and my mind is saying “No, we haven’t got anything at the moment” and my mouth is saying “Yep!” (laughs). Then as soon as I put the phone down I sat down at the piano and rattled it off. Then Geoff (Downes) came along and put the chorus in. When Eric called me I had nothing, but I wasn’t going to let an opportunity like that slip by. I actually wrote it for her. That was a great thing to do that was.( John Wetton)

Ja, das sind schon bemerkenswerte Sätze von John Wetton, die so wunderbar die damalige Zeit und die Sichtweise auf Agnetha abbilden...


Wonderwoman

Wenn sie einverstanden wäre, würde ich sie heiraten

Sie war eine unserer Heldinnen

Agnetha hatte DIE Stimme

Just killed me, wonderful, wonderful

Als Eric mich anrief, hatte ich noch nichts, aber so eine Gelegenheit durfte ich nicht verpassen



Das alles sind Aussagen eines großen Popmusikers , die die Wertschätzung, .....ja sogar die Bewunderung.....die Agnetha damals auch im Kreise ihrer Kollegen hatte, deutlich machen....

Denn auch das war eine Besonderheit damals......Um Agnetha rissen sich irgendwie alle, jeder wollte mal mit ihr zusammenarbeiten oder sie zumindest mal treffen.......Das war in diesem Ausmaß schon etwas absolut Einmaliges damals in der internationalen Popmusikszene

Auch JUSTIN HAYWARD ist ja damals extra für ein einziges Lied extra nach Stockholm geflogen, nur weil er das Lied gemeinsam mit Agnetha einspielen wollte....

Wer konnte ihn da nicht verstehen.... :rolleyes:
.

17

Sonntag, 22. März 2020, 18:21

Von " One Way Love " erschien in den USA auf einer orangen transparenten Vinyl ein Razormaid Remix, Dauer 6:18. Ich schrieb es an anderer Stelle bereits.
Leider gibt es davon bis heute keine offizielle CD Veröffentlichung. Schade das er bei den Bonustracks der Neuauflage der CD " Eyes of a Woman " im Jahr 2005 keine Berücksichtigung fand.

Der discogs Link :

https://www.discogs.com/Various-Razormai…/release/339758


Hier der YouTube Link zu Titel :

https://youtu.be/Gr-EcU78_fQ

18

Sonntag, 22. März 2020, 19:17

Hier der YouTube Link zu Titel :
Sicherlich gut gemeint, aber für mich ein Song, den ich max. 15 Sekunden ertragen kann. :thumbdown: Dieser synthesizerlastige Brei und die entfremdete Stimme von Agnetha ist nicht mein Ding.

19

Sonntag, 22. März 2020, 19:35

Ich habe an mehreren Stellen ja schon einmal geschrieben, dass mich dieses Album von allen englischsprachigen Alben Agnethas eher am wenigsten anspricht, was aber gerade an der Stilisitk vieler Aufnahmen liegen kann. Wahrscheinlich passen diese bombastischen Aufnahmen Mitte der 80er einfach nicht so zu meinem persönlischen Musikgeschmack und es ist wahrscheinlich auch noch einmal eine ganz andere Erfahrung, wenn man zu dieser Zeit groß wurde, Anfang oder Mitte 20, jedes Wochenende in die Diskotheken und dabei die ein oder andere Beziehung begonnen... dann hat man vielleicht auch bestimmte Erinnerungen, die man mit diesen Titeln und diesem Jahrzehnt verbindet, die man als später Geborenener so nicht haben kann. Ich kann sie nachvollziehen, jeder macht da seine eigenen Erfahrungen, das Album hatte es bei mir aber zugegebenermaßen immer schon etwas schwerer... was nicht heißt, dass ich es nicht in meiner Sammlung habe und auch hin und wieder einmal höre.
Bewegt durch diesen Thread, habe ich mich gestern lange mit den Titeln auseinandergesetzt und mich detailliert mit den Aufnahmen und auch mit den Texten auseinandergesetzt und da sind mir dann doch schon ein paar Dinge aufgefallen, die ich zuvor nicht wahrgenommen habe.
01 One Way Love
Was für ein klasse Text diese Eröffnungsnummer hat, ist eine der Dinge, die mir als erstes bewusst wurden. Ein Lied über eine einseitige Liebe, die nicht erwidert wird und der Schmerz, der damit verbunden ist. Vielleicht habe ich den Text nie so wahrgenommen, weil das Lied recht flott daherkommt und von seinem grundsätzlichen Klang meiner Meinung nach eine positive Melodie als Grundstimmung hat. Aber jeder, der schon einmal in dieser Situation war, kann das sicher gut nachvollziehen... One way love - it lives In shadows, cold and lonely, one Way Love - it lives alone it breaks your heart Möglicherweise hätte ein etwas ruhigeres Arrangement diese Botschaft noch etwas besser herübergebracht, in den Strophen gelingt das schon ganz gut, nur der Refrain ist eben aufgrund des eigenen Drives vielleicht etwas entgegengesetzt zu dem melancholischen Inhalt des Titels.
02 Eyes Of A Woman
Auch dieser Titel, der Albumtitel, lebt von seiner Dynamik. Ja, es braucht in vielen Dingen im Leben wirklich die Augen einer Mutter und das Herz eines Kindes. Das war früher so, das ist auch heute so, heute vielleicht noch um so einiges wichtiger, als es jemals gewesen ist. Frauen sehen die Welt mit anderen Augen als Männer, sie treffen Entscheidungen aus einem anderen Blickwinkel als Männer und sie nehmen das Leben, wie es ist "It's with the aid of demons that angels can be born" Man kann nicht an das Gute glauben, ohne die Existenz von etwas Bösem hinzunehmen. Diese Zeile fand ich sehr sehr treffend.
03 Just One Heart
Noch so ein Titel, wo der Blick auf den Text sich sehr lohnt. Der Inhalt hat auch eine starke Aussage, in einer absolut oberflächlichen Umgebung: "Just One Heart that needs to open - just one word to break the ice - one touch to kill the darkness - one kiss to give it light" Ich kann mir diesen Titel schön in einer ruhigeren Balladenversion vorstellen, einfach nur unterlegt mit einer Gitarre und dem Klavier. Da würde die Botschaft noch viel schärfer durchkommen denke ich.
04 I Won't Let You Go
Man hört sofort, dass dies eine Agnetha-Komposition ist und sie sticht auf dem ganzen Album klar heraus. Es war eine gute Wahl, diesen Titel als Single-Auskopplung zu wählen. In dieser Aufnahme kommt so viel Gefühl rüber, positive Ausstrahlung. Man hört das Lachen irgendwie heraus und stellt sich sinnbildlich vor, wie die Protagonistin des Liedes, die Agnetha hier sehr real verkörpert, sich über diese oberflächlichen anderen Frauen amüsiert, die denken, dass Liebe nur ein Spiel sei. Und dass sie den Wert einer echten Beziehung mit einem aufrichtigen Partner sehr zu schätzen weiß. Ein toller Titel, eine tolle Komposition. Gerne hätte ich diese Melodie einmal in schwedischer Sprache von Agnehta mit eigenem Text gehört.
05 The Angels Cry
Hier ist der gesungene Schmerz zu hören, den ich bei Agnetha so liebe und der auch so authentisch in vielen ihrer anderen Solo-Werke zu hören ist und auf den großen Balladen von ABBA zu hören ist. Das Lied ist auch dezenter arrangiert und instrumentiert, was mir aufgrund meinem allgmeinem Musik-Geschmack nochmal besser gefällt.
06 Click Track
Huch? Was ist das denn? Ist das Agnetha? Ungewöhnlich, außergewöhnlich, passt dieser Titel in kein Schema und reißt mich dafür doch umso mehr mit. Hier nimmt der Gesang ein Tempo an, von dem sich so manche Rapperinnen heute noch eine Scheibe abschneiden können - und es ist Gesang, keine Sprechstimme. EIne echte Abwechslung auf dem Album und gut, dass Agnetha sich für diese Aufnahme entschieden hat. Sie ist für mich auch ein klarer Beleg, dass sie auch Ausflüge in ganz andere musikalische Richtungen unternommen hat.
07 We Should Be Together
I can hear him laugh - as if he was so near - but a photograph - is the only thin here Auch hier ist wieder dieser Schmerz-Moment, ideal vertont durch den Gesang. Auch hier, mit dem Text in der Hand und dem Gesang, hat man das Bild vor Augen... eine Frau, die auf dem Bett liegt, das Foto ihres Schwarms in der Hand, den sie schon länger nicht gesehen hat und der sie möglichweise auch zurückgewiesen hat... das konnte Agnetha schon immer toll durch ihren Gesang "schauspielern" wenn ich das einmal so schreiben darf.
08 I Won't Be Leaving You
Hier ist endlich eine ruhig arrangierte Ballade. Gefühlvoll, ruhig, Agnetha zu 100% mit ihrer Stimme und die trägt auch diesen Titel.

09 Save Me
Bei diesem Lied brauchte ich immer ein wenig, um wirklich Agnetha herauszuhören. Sie singt dieses Lied, wie kein anderes, finde ich. Es ist wie "Bubble" auf "A" oder "Past, Present and Future" auf "My Colouring Book." Bei dem Refrain frage ich mich, hat Agnetha das komplett alleine eingesungen und ihre Stimmen hier wieder gedoppelt, oder sind da auch noch Background-Vocals von anderen Sängerinnen eingemischt worden? Wurden die Stimmen hier technisch etwas tiefer in den Gesamtmix integriert?
10 I Keep Turning Off Lights
Hier passt für mich alles, Rhythmus, Arrangement, Gesang, die Vocals gehen hoch und wieder runter die Gitarre macht ein Intro, das super passt. Die Nummer hat eine Eigendynamik, bei der ich nie ruhig sitzen bleiben kann und mich immer zur Melodie bewege.
11 We Move As One
Und das ist die zweite Ballade. Dolf schrieb es schon - sie wurde extra für Agnetha geschrieben und sie gibt dem Titel ein eigenes Gefühl durch den Gesang. Auch hier wieder etwas ruhiger arrangiert, was mich auch besser anspricht.
Insgesamt sind doch ein paar mehr Highlights auf dem Album, als ich bei bisherigem "Nebenbei" Hören oder oberflächlichem Hören dachte. Die anderen Alben werden in meiner persönlichen Rangliste trotzdem weiterhin vor EOAW stehen, dennoch werde ich meine persönlichen Perlen hiervon weiter in Ehren halten und dieses Lied auch als Zeitdokument zu schätzen wissen.

20

Montag, 23. März 2020, 00:36

Prima, die Gedanken und Ansichten zu dem Album "Eyes of a Woman" zu lesen.
Irgendwie brachten mir einige Aussagen, dem Album ein Stück näher.
Irgendwie habe ich bei diesem Album und bei den dazugehörigen Promo´s den Eindruck, dass Agnetha bei diesem Album viel ausprobiert hat.
Kein Auftritt gleicht den anderen, sowohl von den Aussagen und der Optik.
Gerade in verhältnismäßig wenigen Auftritten, da war stets innerliche und äußerliche Veränderung zu spüren.
Das empfinde ich wie bei keinen Album vorher und hinterher.
Eins wurde aber wieder deutlich, sie lebte, liebte die Studioarbeit, hatte durchaus Spaß an den TV-Auftritten, nur diese meist etwas "dümmlichen" Fragen.....
Aber das löste Sie auch perfekt, so das die Interviewer nichts von Ihrem Widerspruch (bezogen auf die Fragen) merkten.
Ich denke,dass Sie im Jahr 1985, genau wusste wohin Ihre Reise in Zukunft gehen sollte(obwohl Sie das schon immer wusste, denke ich.)
Aber keine Kompromisse mehr, für Wen auch....!?
Füge den Auftritt der belgischen BR-TV Sendung MIKE (Verdrengh) bei, Aufzeichnung 20-21.03.85 Ausstrahlung 30.03.85.
Zunächst "One way love" Outfitwechsel danach das Interview, und die Performance von "I won´t let you go.
https://www.youtube.com/watch?v=2sTl0wAUDWQ

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