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Samstag, 20. Mai 2017, 10:44

Chess in St. Niklass/Belgien

Ich hatte ja versprchen, noch ein wenig über die Chess-Aufführung im belgischen St. Niklaas zu berichten.



Wir hatten VIP-Karten für 30 Euro bestellt und eigentlich bei dem Preis nicht viel erwartet, wollten uns aber auf das Abenteuer einlassen. VIP bedeutete in dem Fall, dass gegenüber von der Konzerthalle eine umgewidmete Kirche genutzt wurde, um für die VIP-Gäste Sekt und allerlei Häppchen anzubieten und eigentlich sollte der Intendant noch mit den Gästen reden. Das fiel dann leider aus. Das ganze hatte in der Kirche den Charme einer Pfarrveranstaltung und ich hab dann wenig für das Konzert erwartet. Aber ich habe mich getäuscht.

Die Aufführung war durchweg sehr gut. Die Lieder waren zwar in einer anderen Reihenfolge, als ich sie von der CD und den mir vorliegenden offiziellen Live-CD´s kannte, aber die Sänger und das Orchester waren wirklich sehr gut. Besonders positiv ist mir hier die Florence aufgefallen, die weniger nach Elaine, sondern eher nach Helen klang, der Russe und Molotov, der besser klang als alle CD-Aufnahmen von der Rolle, die ich bisher kannte. Das besondere: Die Inzenierung war auf niederländisch. Ich kann mir jetzt gut vorstellen, dass jetzt einige Leser die Augen verdrehen, aber das hat bis auf zwei Lieder sehr gut funktioniert und klang auch gesungen sehr gut. Schwierig war es aus meiner Sicht bei Nobody´s Side, wo aufgrund der textlichen Änderungen die Melodie im Refrain ein wenig gezogen wurde und bei One Night im Bankog, was auch deutlich moderner inzeniert wurde, als ich es bisher kannte. Ansonsten aber Daumen hoch für eine wirklich gute Veranstaltung. Ich war nur sehr verwundert, dass der große Aufwand nur für vier Konzerte betrieben wurde. Die Produktionsgesellschaft macht wohl jedes Jahr ein anderes Musical und ich denke, im nächsten Jahr bin ich gerne wieder dabei.



http://www.bohemianproductions.be/project/chess-2017/

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