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Mittwoch, 29. März 2017, 01:40

Kurze Verständnis "Frage"-die Absicht ist doch das Jahr 1967 zu dokumentieren ,und es nicht auf andere Jahre ausweiten. Oder ?

Hi Wolf.....

Ja, Genau.....es geht hier vor allem um Bilder, Geschichten und Ereignisse aus dem Jahre 1967............Aber wenn da auch Bilder aus anderen Jahren von damals mitreinrutschen, ist es auch nicht so schlimm......

Einer der schönsten Schnappschüsse aus jener Zeit ist folgender......

Er wurde gegen Ende des Jahres 1967 geschossen, als Agnetha in Stockholm war, JAG VAR SÄ KÄR aufgenommen hat und ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben hat.......ich hab das Bild auch in irgendeinem Thread schon mal gepostet.......

Es ist das Bild von Agnetha, wo sie ihre Tante MAJ RISTJEFORD umarmt...........

Tante MAJ war eine von Agnethas "Lieblingstanten".........Sie war die Schwester von Agnethas Vater INGVAR und war verheiratet mit SIGVARD RISTJEFORD ..........

Einige Zeit zuvor war sie mit ihrem Mann arbeitsbedingt in einen Vorort von Stockholm gezogen..........

Als Agnetha dann erstmals nach Stockholm fuhr, nachdem sie von Gerhard Lundkvist vom Musiclabel eingeladen worden war, wurde sie von ihrem Vater begleitet und beide übernachteten vor und auch nach den großen Tagen von Stockholm bei Agnethas Tante MAJ RISTJEFORD und ihrem Onkel........

Das Bild ist entstanden, nachdem Agnetha ihren Plattenvertrag unterschrieben hatte, mit dem sie als 17jährige auf einen Schlag plötzlich mehr Geld hatte, als sie sich das je erträumt hatte und von dem sie dann bald ihren kleinen Triumph-Spitfire gekauft hat............Aber das war nur Nebensache, denn für Agnetha war schon ein Traum in Erfüllung gegangen, als sie ihr Lied hörte, wie es von dem großen Orchester gespielt wurde und sie es nun auf Platte singen konnte

Agnetha hatte gerade ihre ersten Lieder JAG VAR SÄ KÄR / UTAN DEJ MITT LIV GAR VIDARE / FOLJ MED MIG und SLUTET GOTT, ALLTING GOTT aufgenommen.......

Es ist so ein großartiger Schnapschuss, weil man hier so wunderbar sehen kann, welch ein herzliches und inniges Verhältnis Agnetha mit ihrer Tante hatte und wie herzlich das alles war........und wie unbändig sich die junge Agnetha damals gefreut hatte........








Und hier auch noch ein schönes Bild von Agnetha mit ihrem Vater INGVAR aus denselben Tagen........





Bilder von Momenten, die von Herzen kommen



......................................................

50 Jahre Sängerin und Songwriterin Agnetha

......................................................
För det är du, bara du...JAG VAR SÄ KÄR......What a joy, what a life, what a chance....THANK YOU FOR THE MUSIC.....I'm still alive
No one to hear my prayer..GIMME! GIMME! GIMME!..Sometimes I wish that I could freeze the picture..SLIPPING THROUGH MY FINGERS
Caught in a landslide of emotions...KISSES OF FIRE...Love, don't let me go, Love, please let me show...THE ONE WHO LOVES YOU NOW

22

Donnerstag, 30. März 2017, 19:06

Ein sehr schöner Thread; tolle Idee und auch ein MUSS finde ich !
danke nochmal für die vielen schönen Erinnerungen und Bilder, es ist wirklich eine unglaubliche Karriere von Agnetha :-)
Sie ist so authentisch geblieben das man fast meint sie persönlich zu kennen. so sympatisch.
Gerade ihre Zeit vor ABBA ist so sehr interessant. Wenn man bedenkt das die Medien damals noch nicht so "ausgerüstet" waren wie heute
ist es so schön so kleine Details zu erfahren die nicht sehr viele Menschen kennen. Dafür auch ein Dankeschön an den fleißigen Scotty :-))

Es wäre wirklich sehr schön wenn in diesem Jubiläumsjahr darüber noch viel berichtet würde. Bin mir aber nicht so sicher ob das Agnetha
überhaupt so sehr will. Denke sie wäre zu recht etwas stolz darüber. Aber ihre sympatische Bescheidenheit ist glaube ich stärker.
Wäre auch sehr schön wenn Benny und Björn zusammen mit Frida irgendetwas auf die Beine stellen würden, wenn auch im privaten Kreis,
was auch immer. Von den Plattenfirmen mal ganz abgesehen. Das wichtigste aber finde ich, daß Agnetha glücklich und gesund und munter
auf ihre tolle Karriere zurückblickt, warscheinlich mit einem Lächeln...

23

Freitag, 31. März 2017, 04:59

Vielen Dank, Jdburn, für Deine netten Worte......

In diesen Monaten des Jahres 1967......März, April.......war Agnetha ja regelmäßig mit der ENGHARDT-Band unterwegs......,

Inzwischen war es schon ein halbes Jahr her, dass Agnetha mit den 6 Jungs der ENGHARDT-Band die Zuhörer begeisterte und seit Anfang des Jahres hatte die Band dann verstärkt Lieder gespielt hat, die von Agnetha komponiert wurden.........

In meinem Eröffnungsposting für diesen Jubiläumsthread habe ich ja einige davon verlinkt......

Aber zum Standardprogramm der Band zählte auch noch ein anderes Lied, das Agnetha regelmäßig fast allabendlich gesungen hat..........Und das war auch eine der beliebtestenTanznummern, die es damals gab........

Leider gibt es davon keine öffentlichen Aufnahmen aus dem Jahre 1967........aber Agnetha hat das Lied 36 Jahre später auf ihr MCB-Album aufgenomen........

Wisst ihr, welches es war ???......

Sie hat zwar mehrere dieser Lieder vom MCB-Album damals gesungen.........aber nur dieses eine gehörte zum täglichen Repertoire und Standardprogramm Agnethas bei den Autritten mit der Enghardt Band.........

Na.......habt ihr erraten, welches Lied vom MCB-Album Agnetha damals praktisch jeden Abend gesungen hat..???

Agnetha singt das Lied 36 Jahre später auf dem MCB-Album so schön und gefühlvoll, dass man fast auch hört, wie sie es damals......1967.....gesungen hat

https://www.youtube.com/watch?v=Yf0iszkeYkE

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
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Dienstag, 9. Mai 2017, 19:35

Jetzt haben wir ja schon Mai und ich wollte diesen Thread mal wieder kurz anstupsen... ;)
Müsste es jetzt nicht so langsam in die Zeit fallen, wo vor 50 Jahren Agnetha und die Bengt Enghardt Orchester langsam bemerkten, das Agnethas eigene Kompositionen ganz toll beim Publikum ankamen?
Ganz besonders "Jag var så kär" und "Utan dej"!
Wann haben Sie denn dieses Band zu Cupol geschickt und weiss jemand (vielleicht Scotty ;) ) wie das genau ablief? Wusste Agnetha auch, das Titel von ihr auf dem Band waren?
Wie ging es weiter in den Monaten Mai - Juni - Juli 1967?
Was passierte?
Ihr erstes Photoshooting hatte sie ja... Gab es auch schon erste Interviews?
Ich freue mich so auf dieses Jubiläum und hoffe wirklich sehr, daß es auch Jubiläums CDs und DVDs erscheinen!
Und das sie gebührend gefeiert wird. :thumbup:

25

Mittwoch, 10. Mai 2017, 05:03

Jetzt haben wir ja schon Mai und ich wollte diesen Thread mal wieder kurz anstupsen...
Müsste es jetzt nicht so langsam in die Zeit fallen, wo vor 50 Jahren Agnetha und die Bengt Enghardt Orchester langsam bemerkten, das Agnethas eigene Kompositionen ganz toll beim Publikum ankamen?
Ganz besonders "Jag var så kär" und "Utan dej"!
Wann haben Sie denn dieses Band zu Cupol geschickt und weiss jemand (vielleicht Scotty ) wie das genau ablief? Wusste Agnetha auch, das Titel von ihr auf dem Band waren?

Schön, dass Du den Thread wieder angestupst hast, Nissi..... :thumbsup: ........Je mehr Beiträge, umso schöner ist es ja........

Deine Frage zu den Eigenkompositionen Agnethas bzw. der Frage mit dem Verschicken der Bänder kann ich Dir gerne beatworten........ich muss das nur aufgrund der Länge wieder auf 2 Postings aufteilen......

Genau vor 50 Jahren war die Zeit, als die Jungs von der ENGHARDT-Band gemerkt hatten, was für eine tolle Komponistin sie hier in ihren Reihen hatten, schon einige Monate ins Land gegangen und wir hatten da ziemlich genau die Zeit, wo es in der ENGHARDT-Band einige personelle Turbulenzen gab, weil Bandleader BERNT ENGHARDT und BERTIL BODAHL sich zumindest zeitweise noch einer weiterem größeren Tanzband angeschlossen hatten, und wo die traditionelle ENGHARDT-Band ohne die beiden auskommen musste..........In diesen Tagen waren es vor allem der Gitarrist und Saxofonist TOMMY EDBERG und AGNETHA selbst, die die Enghardt-Band quasi anführten und die treibenden Kräfte innerhalb der Band waren.........Bernt Enghardt und Bertil Bodahl traten aber weiterhin auch in der ENGHARDT-Band auf, eben nur nicht immer.........Den Namen "ENGHARDT-BAND" behielt man aber bei, auch wenn Bernt nicht dabei war, da sich die Band unter diesem Namen in den vergangenen 3 Jahren eben einen guten Namen gemacht hatte......

Agnetha hat mit den Eigenkompositionen bei der ENGHARD-Band schon im Vorjahr, also 1966 angefangen...........Das Ganze hatte ja im Juni 1966 seinen Anfang genommen.............. Agnetha war mit einigen Tanzbands aufgetreten, als sie im Juni 1966 Bertil Bodahl und Tom Edberg von der Enghart-Band kennenlernte. Die Band suchte eine neue Sängerin und man einigte sich, nun zusammen aufzutreten. .....Es war genau am gleichen Tag, als die BEATLES ihr legendäres Album REVOLVER herausbrachten im August, als Agnetha mit den Jungs von der Band alles besprach und auch die Termine für die Herbstauftritte schon teilweise feststanden,.........Die ersten gemeinsamen Engagements der Band begannen aber im September 66 und bis dahin waren noch einige Wochen Zeit.......Diese Zeit nutzte Agnetha mit dem Komponieren von weiteren Songs, von denen sie im ersten halben Jahr schon eine große Menge geschrieben hatte.......Sie war gerade 16 Jahre alt geworden und hatte schon mehrere Notizbücher voller eigener Songs, von denen die meisten melancholische Balladen waren.......Welch ein Genie war sie schon damals....

So ergab es sich dann in diesen ersten heissen Augusttagen des Jahres 1966, ......die Temperaturen zeigten Rekordhöhen für Schweden.....als Agnetha an einem neuen Lied schrieb.......Sie schrieb es in den späten Abendstunden...........Aber es war keine Melodie, die so einfach aus dem Nichts kam, denn seit den Tagen im Juni, als sie sich erstmals mit den Jungs der Band getroffen hatte, hatte sie eine Melodie im Kopf, die sie total faszinierte und die sie immer wieder ein bisschen veränderte........Meistens war das der Fall, wenn sie sich wieder mal von ihrem Freund Björn Lilja getrennt hatte, was 3 oder 4 Mal der Fall war, mit dem sie sich dann aber mehrmals wieder versöhnte.......Es war immer Agnetha, die Schluss machte, weil sie wohl merkte, dass es nichts für die Ewigkeit war.........Aber man versöhnte sich auch genauso oft wieder weil es Agnetha dann auch wieder leid tat, Schluss gemacht zu haben....... Später sagte Agnetha einmal, dass sie im Endeffekt damals wohl beide zu egozentrisch gewesen seien......Nachdem Agnetha diese sie so faszinierende Melodie schon eine ganze Weile im Kopf herumgetragen hatte, setzte sie sich an diesem frühen Augusstag spätabends also hin und schrieb diese Melodie auf und schrieb auch gleich den Text dazu......Das Ganze hat gerade mal eine gute halbe Stunde gedauert, bevor sie das Lied dann inclusive dem Text fertiggeschrieben hatte und sie sang es dann erstmals zu Hause am Piano komplett......Agnetha gab dem Lied den Titel DU BARA DU......Du, nur Du........Eine Textzeile aus dem Lied.....Diese melancholische Stimmungen haben Agnetha immer total zu ihren Melodien inspiriert......

Agnetha legte das Lied erst einmal zur Seite und am 17. September 1966 kam es dann zum großen Tag ihres ersten gemeinsamen Auftritts erstmals mit der Enghart-Band in Karlshamn und dann ganz in der Nähe von zu Hause in HUSQVARNA.......Aber Agnetha gefiel die Songauswahl der Band nicht so richtig......... Sie sang zwar die schnellen und harten Nummern sehr gerne und auch sehr rockig, .... so hatte sie unter anderem ein Faible für die Songs SUNNY und YOU'RE NO GOOD, die auch richtig groovig von der Band arrangiert waren......oder sie sang das wilde I GOT YOU in einer Art und Weise, dass den Jungs der Band der Mund offen blieb, als sie es zum ersten Male von Agnetha hörten........so richtig dirty-groovig.....Ein Song, den ansonsten damals nur "Kerle" sangen, aber kein Mädchen...... Aber einige Nummern, die damals von Tanzbands gerne gespielt wurden wie zum Beispiel "La Bamba" wollte Agnetha nicht singen und sie ging mit dem Einverständnis der Jungs dazu über, ihre eigenen Songs zu singen.......So einer nach dem anderen.........

Einer davon war jenes Lied, den sie Anfang August geschrieben hatte und zunächst DU BARA DU genannt hatte......Als sie es wieder mal am Piano spielte, war sie dabei auf die Idee gekommen, es umzubenennen zu einem Titel, der textlich im Lied gar nicht erschien........Sie nannte es JAG VAR SA KÄR.......Ich war so verliebt.......Sie spielte ihn der Band erstmals bei einer Probe vor und sie waren alle begeistert und bis Ende des Jahres hatte die Band etwa 12 selbstkomponierte Songs von Agnetha im Programm........

Die Fortsetzung folgt im nächsten Posting........
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (10. Mai 2017, 05:11)


26

Mittwoch, 10. Mai 2017, 05:04

Fortsetzung des Vorpostings.......Teil 2


12 von Agnetha selbst komponierte Songs im abendlichen Programm der Enghart-Band.......

Agnetha war 16 Jahre alt.....!!!!!!!!!!!!!!!.........Das muss man sich mal vorstellen......

Gegen Ende des Jahres kamen sie dann auf die Idee, ein Demoband anzufertigen und man fuhr in ein kleines Städtchen 65 km von Jönköping entfernt, nach Eksjö, und nahm in einem kleinen Studio einige Lieder auf, davon einige, die von Agnetha geschrieben waren........Es war ein ganz neues und kleines, aber feines Studio, das EVAN LJUNGGREN eröffnet hatte, den 2 Jungs der Band von einem früheren Gig kannten....

Man kann das gar nicht hoch genug bewerten.........Gleichberechtigung war für viele noch ein Fremdwort.......Frauen die ihre eigenen Songs schreiben waren nicht nur exotisch, sondern für die meisten eher unvorstellbar......

Und da sind 6 Jungs, alle zwischen 20 und 25 Jahren, die noch Monate zuvor bei Engagements in Berlin gespielt hatten.......und ein 16 jähriges Mädchen........und sie gehen alle ins Studio, nehmen Lieder auf, um sie einem Musikverlag zu schicken.........Und viele diese Lieder sind von diesem 16jährigen Mädchen geschrieben worden........und bei manchen dieser Lieder war Agnetha sogar erst 15, als sie sie schrieb.....

Man entschied sich dann, die Bänder an den CUPOL-Verlag zu schicken, denn Bernt Enghardt hatte kurz zuvor geheiratet und seine Frau war eine entfernte Cousine des Musikers KARL-GERHARD LUNDKVIST, jene Musiklegende, der beim CUPOL-Verlag großen Einfluss hatte.........Allerdings kannte Bernt Enghardt Karl-Gerhard Lundkvist nicht persönlich.......

Nachdem dann Bernt Engharts Frau bei CUPOL nachgefragt hatte, wurden sie vertröstet und man sagte ihr, dass es momentan wenig Bedarf gebe, dass man aber intereseirt sei, da sich auf dem Band wohl auch Eigenkompositonen der Band befinden würden.......Man ging bei CUPOL natürlich davon aus, dass der Bandleader für diese Kompositionen verantwortlich war.......Und man sagte der Frau Enghardts, dass man sich nach einiger Zeit nochmal melden sollte........

Dann kam es zu dem oben schon erwähnten Ereignis, dass Bernt Enghardt und Bertil Bodahl zumindest zeitweise die Band verlassen wollten.......Deswegen hatte man in der Woche zuvor besprochen, dass man nochmal die Bänder an Cupol schicken wollte, aber nun noch vervollständigt mit einigen der neuen Lieder.......

Hier war nun auch JAG VAR SA KÄR dabei, dass vom Saxofonisten Tommy Edberg noch mit einem jazzigen Mittelteil begleitet wurde........Was man dabei aber nicht bemerkte war dann eine entscheidende Fügung des Schicksals.........Eine Fügung des Schicksals, der wir vielleicht sogar ABBA zu verdanken haben........Denn auf der Rückseite des Bandes war noch eine reine Amateuraufnahme von Agnetha, die man nicht bemerkt hatte ..............Agnetha hatte hier ganz alleine JAG VAR SA KÄR aufgenommen ......sich selbst am Piano begleitend........wo man ihren so klaren und unnachahmlichen Gesang und ihre so einzigartige Stimme perfekt hören konnte......Natürlich ohne zu ahnen, dass diese Aufnahme jemals verschickt werden würde

Bernt Enghardts Frau schickte das Band wieder an CUPOL, diesmal ohne dass ihr Mann nochmal mit der Band Rücksprache gehalten hatte.....und Gottseidank auch ohne das Band nochmals zu überprüfen, wodurch er diese Amateur-Piano-Aufnahme von Agnetha nicht bemerkte.......

Und ganz genau diese Aufnahme war es, die Karl-Gerhard Lundkvist in seinen Bann zog.........weil er hier ohne große musikalische Begleitung der Band.......sondern nur mit den Pianotönen begleitet.......Agnethas faszinierende Stimme hörte.........Weiterhin sah er, dass das Lied von Agnetha geschrieben worden war, weil die Aufnahmen auf der anderen Seite aufgelistet worden waren.......Und da war für den Musikexperten Karl-Gerhard Lundkvist klar, dass er dieses junge Mädchen unbedingt in seinem Label haben musste, weil er so eine klare und schöne Stimme vorher noch nicht gehört hatte......und mein Gott.......Sie hatte das auch noch selbst komponiert......

Weiter muss ich nicht mehr erzählen, denn die weitere Geschichte ist ja allseits bekannt........

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage beantworten, Nissi, und es war ein bisschen interessant zu lesen.......

Immer gerne wieder bei diesem Thema.........Es ist unerschöpflich....... ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (10. Mai 2017, 05:23)


27

Mittwoch, 10. Mai 2017, 08:22

Scotty, ich staune immer wieder, was Du alles über Agnetha und ihren Werdegang weisst. 8o Es ist einfach fantastisch.
Vielen Dank für diese Ausführungen.... :thumbup:
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Charly

!!! ABBA Forever !!!

28

Mittwoch, 10. Mai 2017, 09:51

Ich muss mich auch bedanken, Scotty!
Du hast meine Frage mal wieder wunderbar, ausführlich und detailliert beantwortet.
VIELEN VIELEN DANK! :thumbsup:


Ich muss da Charlyb zustimmen, was Du alles über Agnetha's Werdegang alles weißt ist wirklich Klasse! So ausführlich und genau würden wir es ohne Dich nie erfahren.
Ich weiß das sehr zu schätzen, das Du uns Dein Wissen auch erzählst!
Nochmal: Vielen Vielen Dank!

29

Mittwoch, 10. Mai 2017, 11:15

Danke Scotty für deine ausführlichen Artikel! :thumbup:

Was du betreibst ist ja schon Nachtarbeit! :D
Robert

30

Freitag, 26. Mai 2017, 11:00

FÖRSONADE heisst eines jener Lieder, das Agnetha vor 50 Jahren geschrieben und gesungen hat.......und was ich heute mal etwas in den Fokus unseres Agnetha-Jubiläumsthreads stellen möchte....

FÖRSONADE ist eines jener Lieder, was die unglaubliche Bandbreite des musikalischen Genius von Agnetha zum Vorschein bringt......eine Bandbreite, die sie sicherlich auch im Kreise ihrer ABBA-Kollegen eine Sonderstellung einnehmen lässt.....

Sie hat das Lied komponiert........sie hat die Lyrics verfasst.......sie hat das Lied nahezu im Alleingang arrangiert.......und hat es schliesslich im Studio aufgenommen, nachdem sie es zuvor bereits einige Male live gesungen hatte.....

Wenn man sich dieses Lied und seine Begleitumstände näher betrachtet, dann kann man wunderbar auch diese unglaubliche Vielseitigkeit Agnethas als musische Künstlerin erkennen und hier auch vor allem die hohe Qualität der verschiedenen einzelnen Aspekte dieses Liedes....

Agnetha hat dieses Lied mit sage und schreibe 16 Jahren geschrieben..............Und sie hat es dann im Alter von 17 Jahren fertiggestellt, einige Wochen, bevor sie erstmals in ihrem Leben in Stockholm war an jenem berühmten Tag in den Phillips-Studios.....

Wenn man sich dieses Lied anhört und man sich diese Begleitumstände vergegenwärtigt, ist das Ergebnis absolut verblüffend....

Denn wenn man sich die Reife, die Komplexität und auch die Eingängigkeit dieses Liedes und dieser Komposition anhört, dann kann man kaum glauben, dass es sich hier um die Komposition einer 16jährigen handelt inmitten der 60er Jahre...........Es zeigt ihre ganze Genialität als Komponistin schon in diesen jungen Jahren auf und ist nach meiner Meinung eines der reifsten Lieder, was von einem ABBA in der Vor-ABBA-Zeit gemacht wurde, obwohl Agnetha ja 5 Jahre jünger als ihre spätere Kollegen war................

Immer wenn ich dieses Lied höre, dann ist da, obwohl ich großer ABBA-Fan bin, auch das tiefe Gefühl des Bedauerns, dass ABBA der Komponistin Agnetha im Wege stand und Agnetha gerade in den 70er-Jahren aufgrund der Lebensumstände das Komponieren zurückgestellt hat.......Denn von ihren Fähigkeiten für das Fühlen und Kreieren von schönen Melodien stand sie sicherlich auf der gleichen Stufe wie Benny......

Aber es ist ja nicht nur die Melodie......die Komposition des Liedes.......die so bemerkenswert ist.......

Agnetha hat das Lied auch selbst getextet.........wie übrigens 9 weitere ihrer 12 Lieder von ihrem Debutalbum........Dabei hat sie auf eine stilistische Besonderheit zurückgegriffen, die in vielen Agnetha-Liedern ein Markenzeichen für sie war und womit sie sich auch von nahezu allen Texten der ABBA-Lieder unnterschied.........

.......nämlich die Tatsache, dass es im gesamten Text des Liedes keine einzige Wiederholung gibt, wie das so allgemein bei Liedertexten üblich ist, wo die einzelnen Verse in Strophen und Refain oft mehrfach wiederholt werden............Der Text ist eine fortlaufende Erzählung, .....ein Liebeslied, das von Vergebung und Versöhnung handelt

Bei Agnetha-Liedern ist das oft anders.......sie verzichtet hier in ihrem Text völlig auf Wiederholungen.....

Und es geht weiter.........Es ist nicht nur die Melodie des Liedes und der Text des Liedes.......sie hat das Lied auch nahezu in Eigenregie arrangiert........Sie nahm es in der zweiten Session in Stockholm auf und hatte dabei die Unterstützung von Gerhard Lundkvist, der dazu später sagte, dass Agnetha die wesentlichen Dinge selbst arrangiert habe und er ihr nur beratend zur Seite stand........Bei den Aufnahmen war dann auch noch Sven-Ove Walldoff anwesend.....

Und es geht weiter...........Es ist nicht nur die Melodie und der Text und das Arrangement des Liedes...........Es ist dazu auch noch der Gesang und Agnethas Stimme.......Sie hatte, nachdem sie das Lied schon mit 16 geschrieben hatte, die ursprüngliche Idee, hier nur als Komponistin und Lyrikerin zu fungieren und gab das Lied an GUNNAR WIKLUND, einem damals bekannten schwedischen Sänger, der das Lied beim ESC-Vorentscheid sang...........Dann aber kam Agnetha auf die Idee, das Lied selbst zu singen und aufzunehmen, was sie dann auch tat und was es auf ihre 3. Single brachte......

Gottseidank hat sie sich dafür entschieden.......denn man kann in diesem Lied so wunderbar die so einzigartige hohe und kristallklare Stimme Agnethas schon in ihrem Alter von 17 Jahren hören.........

Die Fähigkeit, schon mit 16 bzw. 17 Jahren ein solch reifes und komplexes Lied schreiben und komponieren zu können, .....die Lyrik dafür zu schreiben......es auch musikalisch arrangieren zu können.....und es dann auch noch mit einer einzigartigen Stimme zu singen........ist ein wunderbarer Beleg für das Musikgenie Agnethas

Und was man dabei auch nicht vergessen darf.......Agnetha hat das eben alles völlig alleine gemacht ......ohne die Hilfe eines Co-Autors......

Über 40 Jahre nach diesen Ereignissen....im Jahr 2008...... kam das Lied FÖRSONADE dann erneut zu großer Popularität, denn es war .....darüber habe ich schon mal an anderer Stelle geschrieben......Bestandteil des Horror-Klassikers "Låt den Rätte Komma in".......englische Version "Let Em IN"..........und zwar in der Schlüsselszene des Filmes....

Der Film selbst gilt als spektakulär, wurde von der internationalen Filmkritik gefeiert und ist hochdekoriert und preisgekrönt mit über 60 internationalen Filmpreisen......

Sicherlich eine weitere "verrückte" Episode innerhalb der Geschichten um Agnethas Karriere......

50 Jahre ist es nun her............

Hier das Lied........FÖRSONADE.....

https://www.youtube.com/watch?v=0YVv8n-LP3M

und hier auch noch ein kleine Ausschnitt aud dem besagten Horrorfilm "Låt den Rätte Komma in".......mit Agnethas Lied......

https://www.youtube.com/watch?v=SjsG7Low9uE

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50 Jahre Sängerin und Songwriterin Agnetha

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (26. Mai 2017, 11:06)


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Donnerstag, 31. August 2017, 15:17

Wir schreiben Ende August des Jahres 2017.........

.....nun sind es nahezu exakt 50 Jahre her, dass Agnetha dieses legendäre Telefongespräch mit Karl-Gerhard Lundkvist führte, von dem sicher alle Agnetha- und ABBA-Fans schon so viel gelesen und gehört haben , bei dem die junge, 17 jährige Agnetha dem großen Karl-Gerhard Lundkvist 2 Mal den Hörer auflegte, weil sie an einen Scherz ihrer Bandkollegen der Enghardt-Band glaubte..........und wo sie dann völlig perplex war, als sie dann auf seinen Vorschlag im CUPOL-Haus in Stockholm zurückrief und er dann tatsächlich an der Strippe war.....

Die Geschichte ist schon oft erzählt worden und muss hier kein weiteres Mal erzählt worden........und die Vorgeschichte hab ich ja schon ausführlich in den Postings 25/26 erzählt........

Heute wollte ich in diesem Jubiläums-Thread ein paar Zeilen über jenes Lied schreiben, dass die eigentliche A-Seite von Agnethas allererste Single markierte..........und dann gegen Agnethas eigene Komposition JAG VAR SÄ KÄR, so völlig in den Hintergrund geriet..........

Und das wird diesem Song FOLJ MED MIG sicher nicht ganz gerecht, denn es lag nicht an ihm, sondern es lag einfach an JAG VAR SÄ KÄR, ...jenem Lied, das bis zum heutigen Tag für mich das Meisterwerk einer Liebesballade ist, das mir persönlich sogar mehr bedeutet als jedes ABBA-Lied, mit seiner wunderschönen Melodie und seiner zärtlichen Emotion.......

Die Geschichte von JAG VAR SA KÄR kennt auch jeder Agnetha-Fan........das Lied, das vom Plattenlabel ursprünglich als B-Seite gedacht war und mit dem eine unbekannte Sängerin mit ihrem allerersten Lied das legendäre HELLO GOODBYE der Beatles von Platz 1 der schwedischen Charts ablöste und so selbst zu einer Legende wurde......

Gegen diese Ikone einer Liebesballade war FOLJ MED MIG natürlich ohne Chance.........aber es ist viel zu gut, um in Vergessenheit zu geraten....

Denn auch mit ihm ist eine spezielle Geschichte verbunden......

Etwa 6 Wochen nach diesem Anruf von Karl-Gerhard Lundkvist fuhr Agnetha ja mit ihrem Vater erstmals überhaupt in ihrem Leben nach Stockholm.......in die Phillips-Studios.......und nahm dabei an einem einzigen Tag 4 Lieder auf......

Das waren die beiden von Agnetha selbst komponierten JAG VAR SA KÄR und UTAN DEJ MITT LIV GAR VIDARE, beides spätere Riesenhits..........sowie die beiden Coversongs FOLJ MED MIG und SLUTET GOTT, ALLTING GOTT.....

Aber was viele ABBA-Fans nicht wissen.......Agnetha-Fans sicher schon eher........ist die Tatsache, dass da nicht ein junges 17jähriges Mädchen in die große Stadt kommt und dann macht, was ihr die großen Musikgiganten im Studio wie ein KARL-GERHARD LUNDKVIST oder ein SVEN-OVE WALDOFF sagen........sondern das war alles sehr viel anders.......

Schon alleine die Tatsache, dass da ein 17jähriges Mädchen erstmals in einem Tonstudio unter professionellen Bedingungen Lieder aufnimmt und das sich dabei unter diesen 4 Liedern 2 EIGENKOMPOSITIONEN befinden, ist für damalige Verhältnisse eigentlich unglaublich......

Nein.......was viele nicht wissen.......Auch die beiden anderen Songs........2 Coversongs,......waren nicht etws Songs, die sie vom Plattenlabel genannt bekam.........

NEIN.....auch diese beiden Songs waren 2 Songs, die DURCH AGNETHA aufgenommen wurden.........und wo sie für eines der beiden Lieder sogar den schwedischen Text selbst geschrieben hat........

Und das war FOLJ MED MIG.........

Diese kleine Geschichte ist schnell erzählt..........

Unter den vielen weiblichen Sängerinnen.....die meisten aus Großbritannien......die die 14, 15, 16 jährige Agnetha damals bewunderte, befand sich auch eine Sängerin, die damals in einem Atemzug mit PETULA CLARK und CILLA BLACK genannt wurde.......das war JULIE GRANT.......eine Sängerin aus der nordenglischen Stadt BLACKPOOL....

JULIE GRANT hatte damals im Jahre 1966 in England Erfolg mit einem Lied, dass sich HELLO LOVE nannte..........

Hier der Link dazu.....
https://www.youtube.com/watch?v=5RPTvCgJUlI

Agnetha gefiel dieses Lied sehr......es repräsentierte den typischen 60er-Jahre-Stil, der Agnetha damals so gefiel..........Und so nahm sie das Lied in ihr Programm für die BERNT ENGHARDT-BAND mit auf.....

Gleichzeitig schrieb sie dafür 1966 als 16jährige einen eigenen schwedischen Text.......und sie nannte das Lied....FOLJ MED MIG

Erstmals nahm sie dann das Lied unter amateurhaften Bedingungen in EVAN LJUNGGREN's Studio in EKSJÖ auf, wo sie mit den Jungs der ENGHARDT-BAND um die Jahreswende hingefahren war und wo auch die Lieder eingespielt wurden, die später mit diesen berühmten Demobändern zu CUPOL geschickt wurden.....

In dieser Aufnahme hat Agnetha das Lied wesentlich langsamer gesungen, als es später auf die Platte kam..........Leider gibt es davon im Netz derzeit keinen Mitschnitt..........Sie sang das Lied langsamer und auch grooviger..................Ich hatte schon das Vergnügen, diese Version in voller Länge zu hören und muss sagen, dass diese sich wirklich sehr gut angehört hat......

Als es dann Mitte Oktober zu dieser berühmten ersten Aufnahmesession im Phillips-Gebäude zu Stockholm kam, war dann dieses FOLJ MED MIG neben den beiden Eigenkompositionen von Agnetha eines der 4 Lieder, die Agnetha aufnahm.......mit ihrer 1 Jahr zuvor selbst geschriebenen schwedischen Lyrik FOLJ MED MIG.....

Nun wurde das Lied aber ein klein bisschen anders arrangiert, als wie Agnetha es ursprünglich gesungen hatte.......Der markanteste Unterschied war, dass Agnetha es nun wesentlich schneller gesungen hat.....und dass es nun auch ein kleines bisschen schlagerhafter war...........Es sollte ein bisschen ein Kontrast sein zu der Liebesballade JAG VAR SÄ KÄR........

FOLJ MED MIG, Agnetha
https://www.youtube.com/watch?v=7I9sJh4gYPA

Mir persönlich hat FOLJ MED MIG immer total gut gefallen........es ist ein wunderbares Gute-Laune-Lied, dass man so wunderbar hören kann, wenn es einem so richtig gut geht.......Es ist so herrlich frisch und lebensbejahend........Ich mag es

Das war wieder so eine kleine Geschichte zum Jubiläum von Agnetha......ein Jubiläum über 50 Jahre, an der zu Beginn ein ganz junges 17jähriges Mädchen stand, am Anfang eines Weges, die Musikwelt zu erobern...

Wie man also sieht, ist FOLJ MED MIG in keiner Weise ein Lied, dass Agnetha vom Music-Label neben ihren Eigenkompositionen genannt und vorgeschlagen bekam....

Nein.......auch FOLJ MED MIG ist sozusagen Agnethas "Baby".......auch wenn sie die Melodie nicht geschrieben hat und sie nicht die Originalsängerin ist.........aber sie hat den schwedischen Text geschrieben........hat es wunderbar gesungen.........und es ging ausschließlich nur auf sie selbst zurück, dass es bei diesen 4 Debutliedern dabei war......

Zum Schluss noch 2 Dinge......eine kleine Bemerkung und eine Frage......

Einmal möchte ich noch die Bemerkung hinzufügen, dass es Karl-Gerhard Lundkvist hoch anzurechnen ist, dass er in einem Jahr 1967, wo die Uhren noch ganz anders tickten, als mächtiger Musik-Produzent einer jungen Künstlerin wie Agnetha soviel Vertrauen entgegen brachte und ihr praktisch völlig freie Hand in diesen Dingen ließ......

Und dann noch die Frage, weil es mich immer interessiert, wie weit solche Dinge allgemein bekannt sind.........War Euch das persönlich klar, dass auch ein Lied wie FOLJ MED MIG ein Song war, dessen Veröffentlichung durch die künstlerische Arbeit und durch die initiative der jungen Agnetha zurückzuführen ist, und dass es kein sogenannter "Label-Song" war ??......

Über ein, zwei Antworten würd ich mich freuen.....

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50 Jahre Sängerin und Songwriterin Agnetha
https://www.youtube.com/watch?v=bsjD5TnPf-s

......................................................
För det är du, bara du...JAG VAR SÄ KÄR......What a joy, what a life, what a chance....THANK YOU FOR THE MUSIC.....I'm still alive
No one to hear my prayer..GIMME! GIMME! GIMME!..Sometimes I wish that I could freeze the picture..SLIPPING THROUGH MY FINGERS
Caught in a landslide of emotions...KISSES OF FIRE...Love, don't let me go, Love, please let me show...THE ONE WHO LOVES YOU NOW

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (31. August 2017, 18:59)


32

Freitag, 1. September 2017, 09:12

Also als erstes:
Ich hab jetzt bei den ersten Klängen von JVSK Gänsehaut bekommen und wieder festgestellt, wie sehr mir das Lied gefällt. ^^ :rolleyes:
"Kom följ med mig" ist dagegen ein flottes Schlagerlied, das mir persönlich besser gefällt, als das Original.
Aber ich liebe Agnetha's erstes Album sehr und höre es mir oft an! Das schlagerlastige stört mich überhaupt nicht, mir ist es auch egal in welche Schublade es gesteckt wird.


Das JVSK damals eher den Nerv der Zeit traf, lag vielleicht daran, das es anders war, als das, was sonst so in den Charts sich tummelte.
Und das dann auch noch ein so junges, unbekanntes Mädchen mit ihren Melodien, ihrer Stimme, die schwedische Musikwelt aufmischte, finde ich schon absolut bemerkenswert! :thumbup:

Die Geschichte rund um das Lied KFMM kannte ich noch nicht in dieser Komplettheit...
DANKE SCOTTY
für dieses und für die Infos zu Agnetha"s Jubiläum in diesem Jahr. Ich bin gespannt und hoffe sehr, das auch für uns Fans etwas besonderes erscheint und wir auch ein bisschen was davon mitbekommen! ^^


Die damalige Zeit, ist mit Heute absolut nicht zu vergleichen!
Frauen standen im Hintergrund, was auch in den 70igern teilweise noch so war.
Ich meine aber, das Schweden zumindest in den 70igern schon etwas fortgeschrittener waren, als wir hier in D.
Aber in den 60igern hatte es ein Mädchen mit 16/17 und aus einfachen Verhältnissen schwer, sich in der Männerwelt durchzusetzen.
Ich denke, durch ihre Erziehung, durch die Bernt Enghardts Männer, durch ihr Können, wusste sie genau, was sie wollte und was nicht. Sie hatte es oft schon im Kopf, wie sich ein Lied anhören musste. Und sie war damals schon so überwältigt und begeistert, als sie ihren Song, ihre eigene Komposition, das allererste Mal im Studio spielen gehört hatte!
Ich denke, da merkte sie auch, das sie bei Cupol und Lundqvist gut aufgehoben ist, weil sie es verstanden, ihre Lieder umzusetzen!
Ich stelle mir vor, das wenn ich ein Lied schreibe und es auf meinem Klavier spiele und diese Gabe habe, wie Agnetha, das ich heraushöre, wie es klingen muss! :thumbsup:
Agnetha wusste das, ich würde sagen in den allermeisten Fällen, wie sie es Singen muss, will und was es transportieren soll!
Mit den Jahren, würde das noch viel perfekter und ich finde es sehr gut, das sie sich immer treu geblieben ist! :thumbup:


Die Gesichter, der Männer im Studio damals, die einen Chor, oder andere Zweitstimmen noch für die Lieder brauchten und Agnetha sofort sagte: "Ja klar, das kann ich auch" (sie hätte die Lieder auch Rückwärts Singen können :lol: ), zeigt uns doch auf, das sie nicht nur ein gutaussehendes Mädchen war/ist, das ein Lied auf dem Klavier komponieren kann, sondern das sie sich auch mit dem ganzen Drumherum, mit dem Arrangieren, mit dem Klang, mit der Stimme(n) Beschäftigte und auch daran grosses Interesse hatte.
Damals war sie vielleicht noch Jung und Unerfahren in der professionellen Musikwelt, aber sie wusste es einfach, wie ein Lied klingen sollte.
Und bei Cupol und speziell ihr Entdecker haben ihr Talent entdeckt und gefördert und aktzeptiert! Was damals absolut selten ( mir ist es bei sonst keinen bekannt) vorkam.


Denke man doch mal nur an Roy Black, um nur ein Beispiel zu nennen. Der dürfte nichts anderes Singen, seine Meinung zählte nicht. Er hatte nichts zu sagen...


Scotty, wie ging es mit Agnetha weiter? Wie stellten sich die anderen Lieder zusammen? Wann zog Agnetha nach Stockholm? Wie ging es weiter in dem Jahr 1967?
Wie sind Agnetha's Erinnerungen heute daran?
Was können wir in diesem Jahr noch Erwarten, Hoffen, Träumen?

Ich würde auch sehr gerne mal hören, wie das Lied KFMM sich zuerst angehört hat bei Agnetha ^^
Scotty, nimm mich mit auf die Zeitreise, zurück ins Jahr 1967 :thumbsup:

33

Samstag, 2. September 2017, 09:47

Hi Nissi..........

Kurz zu Deinen Fragen......

Agnetha hat im Jahr 1967 noch komplett bei ihren Eltern in JÖNKÖPING Tegelsbruksgatan gewohnt.........ebenso 1968..........Sie war aber gerade 1968 sehr viel unterwegs......in Deutschland, oder auf Schweden-Tour........

1968 haben sich Agnethas Eltern dann eine neue Wohnung besorgt, , die etwa 2 km von ihrer bisherigen Wohnung entfernt lag, und in die sie dann Anfang des Jahres 1969 gezogen sind......Agnetha ist damals mit ihren Eltern noch mitgezogen und hatte da auch ihr eigenes Zimmer, das auch noch eine ganze Weile ihr Zimmer blieb, nachdem sie schon ausgezogen war.........

Sie hat da aber dann nur noch ein paar Monate gewohnt, bevor sie dann Anfang August 1969 zu Björn gezogen ist......

Agnetha aber wollte da nicht bleiben...........Sie wollte etwas gemeinsames........Sie wollte nicht sozusagen "in die Wohnung von Björn einziehen"..........Sondern sie wollte, dass sich beide eine gemeinsame eigene Wohnung holen sollten....

So sind sie dann im Spätherbst in eine neue und gemeinsame Wohnung in LILLA ESSINGEN gezogen, die dann hauptsächlich von Agnetha eingerichtet wurde..........Inneneinrichtung, Möbel, Tapeten und diese Dinge waren dann vor allem Agnethas Sache.......

Wie es musikalisch damals weitergegangen ist, schreibe ich noch extra, da ich gleich einen privaten Termin habe...........Dann geht die Zeitreise gerne weiter....... :thumbup:

Agnetha steht dieser Zeit und ihren Liedern heutzutage ohne Einschränkung positiv gegenüber.........Auch und vor allem auch ihrer Musik von damals....

Das war nicht immer so, denn gerade in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte Agnetha weniger Bezug zu ihren damaligen Liedern und sie hat sich da auch etwas kritisch über so manche Texte geäußert..........Aber das muss man im Kontext sehen, dass Agnetha damals in den 90ern auch allem anderen musikalischen relativ kritisch gegenüberstand......auch den ABBA-Liedern......Sie hatte damals einfach alles im Überfluss erlebt und ihre Lebenskoordinaten hatten sich in diesen Jahren um andere Dinge als die Musik gedreht.....

Das änderte sich gegen Ende der 90er-Jahre, als Agnetha wieder einen völlig neuen Bezug zu diesen Liedern bekam.......Und zwar sowohl zu den Liedern aus ihrer Jugend, als auch zu ihren eigenen Liedern als junge Künstlerin......

Das Ergebnis war dann ja MY COLOURING BOOK, was diese Lieder aus ihrer Jugend betraf.........Aber auch zu ihren eigenen Liedern bekam sie wieder diesen neuen und emotionalen Bezug.....

Heutzutage ist Agnetha sehr stolz auf diese Lieder und stolz darauf, dass sie sie gemacht, geschrieben und gesungen hat........

Und es sind sehr viele dabei, die ihr auch sehr viel bedeuten.........DA FINNS DU HOS MIG gehört dazu........TAGEN KAN GA IGEN gehört dazu.........VISA I ATTONDE MANADEN gehört dazu .....und noch einige mehr..........

Agnetha hat diese Lieder nie vergessen und hat auch zu fast allen noch eine sehr konkrete Erinnerung dazu........Sie sind für Agnetha sehr präsent........Nur ganz wenige Details sind nicht mehr so klar vorhanden..........Zum Beispiel weiss sie nicht mehr genau, ob sie die Melodie von DA FINNS DU HOS MIG in einem Park fertiggeschrieben hat, oder ob sie es erst am heimischen Piano beendet hat.........Sicher aber weiß sie, dass es in den Vorweihnachtstagen des Jahres 1970 war........

Es ist bis heute ihr Lieblingslied geblieben.....

Und so gibt es zu den meisten Liedern schöne Geschichten und Erinnerungen........

Aber Agnetha ist stolz auf diese Lieder........und sehr dankbar dafür, dass sie sie gemacht hat......

Was die frühe Version von FOLJ MED MIG angeht, muss ich mal schauen, ob ich diese alte und langsame Version auch irgendwie ins Netz bekomme.....Mal schauen.....

Und ja......JAG VAR SA KÄR........Da kann ich Deine "Gänsehaut" nachvollziehen......

Ich kenne eigentlich kein Lied mit einer schöneren und emotionaleren Melodie, im Verbund mit diesem so sehnsuchtsvollen Gesang........Ich habs ja oben schon geschrieben......Es ist emotional mit das wichtigste Lied für mich geblieben, wichtiger auch als jeder ABBA-Song......

Zu der weiteren Geschichte nach 1967 und dem Jubiläum dann in Kürze mehr...... ;)

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (2. September 2017, 10:11)


34

Montag, 4. September 2017, 12:04

Scotty, nimm mich mit auf die Zeitreise, zurück ins Jahr 1967

Nissi, ich hab das auch schon immer als etwas wundervolles empfunden, in diese alten Zeiten einzutauchen und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das damals in der Welt so alles war.....

Bei den Beatles zum Beispiel hab ich das damals sozusagen in Echtzeit als kleiner Junge miterlebt, gerade auch in den Monaten, wo ich damals mit meinen Eltern in England war........Ich kann mich noch erinnern als deren Alben REVOLVER und SGT. PEPPER auf den Markt kamen und was für Aufregungen es damals gegeben hat.......Auch dieses unglaublich kreative und auch auflehnende und revolutionäre ist mir von damals stark in Erinnerung geblieben........Es war eine unfassbare kreative Zeit, was ich damals schon als noch relativ kleiner Junge so empfunden habe....

Auch bei ABBA hab ich das sozusagen in Echtzeit erlebt, nun allerdings schon fast 10 Jahre älter und schon mit der Clique in den Discos unterwegs....... ;)

Was Agnethas musikalische Anfänge betrifft in den 60erJahren, so sind das Geschichten und Bilder, die ich im Nachhinein kennengelernt habe, die für mich aber mindestens genauso tiefgehend und beeindruckend sind......

Diese Erfahrung, über diese Zeit und über Agnethas musikalische Anfänge so viel kennengelernt zu haben, als hätte man es selbst damals erlebt.......nicht aus Büchern, denn daran findet man das kaum, sondern von den Menschen selbst........ist eine sehr intensive Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin......

Nehmen wir JAG VAR SA KÄR.....dieses Lied, über das wir hier schon so viel geschrieben haben.........

Es ist unschlagbar in seiner Version, wie es damals in den Phillips-Studios aufgenommen wurde........Mit seinem großartigen Streicherarrangement ......mit Agnethas einzigartiger Stimme.......und mit den Overdubs von Agnethas Stimme im Refrain, wo Agnetha den überraschten KARL-GERHARD LUNDKVIST und SVEN-OVE WALDOFF schon bei ihrer ersten Session sagte, dass das für sie "kein Problem" sei und sie das privat schon selbst gemacht hatte............

Aber wenn man sich dann vorstellt, wie dieses Lied sich VOR dieser denkwürdigen Aufnahme vom Oktober 1967 angehört hat........

....wie es sich angehört hat in den ganzen Monaten vom Spätherbst 1966 bis in den Herbst 1967, wo Agnetha dieses Lied jeden Abend mit der BERNT ENGHARDT-Band gesungen hat,..........so ist das schon eine sehr emotionale und beeindruckende Sache...

Man kann sich dann so richtig vorstellen, wie das damals war.........die blutjunge 16jährige Agnetha auf der Bühne mit den 6 Jungs der Band, wenn sie dieses Lied gesungen hat.....

Es ist sehr spannend, das Ganze nachzuvollziehen..........Wir müssen ja auch sehen, was für eine Zeit das war.......1966......Die Zeit des legendären REVOLVER-Albums der Beatles......Andere legendäre Beatgruppen wie THE KINKS waren en vogue..........Beatballaden und rauhe Beatsongs dominierten die Szene

Agnetha hatte das Lied damals ja ausschliesslich mit ihrem Piano komponiert und es darauf eingespielt..........Dann hat sie es den Jungs der Band vorgespielt und die waren begeistert........Agnetha hat es mit den Jungs einstudiert und hat vor allem mit TOMMIE EDBERG, der unter anderem auch der Saxofonist der Band war, ein wunderbar grooviges und für das späte 1966 auch phantastisch passendes Arrangeement kreiert und einstudiert.......

......und in diesem Kontext kann man sich so wunderbar vorstellen, wie das damals alles war, als Agnetha mit den 6 Jungs auf der Bühne stand......

Ich meine, diese Kreativität eines 16jährigen Mädchens......und vor allem auch die Fähigkeit, das alles in diesem Alter auch in die Tat umzusetzen.....mit diesen 6 deutlich älteren Jungs........das ist beispiellos.......

Es ist die EINE Sache, als junge Künstlerin ein Album aufzunehmen........aber es ist EINE ANDERE Sache, diese Lieder zu schreiben und zu arrangieren und sich dann auch als eine Art Bandleaderin gegen so viele ältere Jungs in einer männerdominierten Welt durchzusetzen.......

Leider gibt es von Agnethas Auftritten mit der Enghardt-Band nur einige private Filmaufnahmen..........Vielleicht erreichen manche irgendwann auch mal das Licht der Öffentlichkeit......

Aber ich empfinde es als ein großes Geschenk, dass wir diese damalige Version von JAG VAR SA KÄR heute hören können..............Diese Version mit denen Agnetha vom Spätherbst 1966 bis in den Spätherbst 1967 durch Schweden gezogen ist und dieses Lied gesungen hat.........so wunderschön groovig........mit diesem coolen Sax-Arrangement, das sie mit der Hilfe des Saxofonisten Tommie Edberg kreiert hat........

Die Aufnahme mit den Streichern von Oktober 1967 ist unschlagbar...........aber diese ursprüngliche groovige Version ist eine tolle Alternative und ist ein phantastisches Zeitdokument.......

......und man kann es sich so wunderbar vorstellen, wie es damals war..........1966 und 1967........in einer so kreativen Zeit.......wenn 6 Jungs und ein ganz junges, blondes Mädchen auf der Bühne gestanden sind........und dieses Mädchen dieses Lied gesungen hat.....

https://www.youtube.com/watch?v=wN4YMxqGoM0

Zeitreisen können etwas wunderbares sein......... :rolleyes:

In Kürze geht's weiter mit der Zeitreise 1967...... :thumbup:

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (4. September 2017, 12:59)


35

Montag, 4. September 2017, 12:51

Im Nachtrag zu meinem soeben geschriebenen obigen Posting wollte ich dies auch noch mit einem Bild ergänzen, weil es gerade thematisch so schön passt........

....und außerdem auch, weil ich einmal die Mitglieder der ENGHARDT-Babd namentlich erwähnen möchte

Denn das haben sie zweifellos verdient.....

Dieses Bild (welches nicht identisch mit jenem ist, das ich hier schon eingestellt habe) ist ein Bild aus dem Herbst 1967 vom ÖSTRA TORGET in JÖNKÖPING.

Nicht auf diesem Bild sind der ursprüngliche Bandleader BERNT ENGHARDT und der Gitarrist BERTIL BODAHL, die zeitweise die Band verlassen hatten und zu diesem Zeitpunkt Mitte/Ende 1967 keine Mitglieder der Band waren und von 2 neuen Musikern ersetzt wurden.......zwei der BJÖRKMAN-Brüder

Der in meinem obigen Posting erwähnte TOMMIE EDBERG, mit dem Agnetha dieses Sax-Arrangement für die urprüngliche Version von JAG VAR SA KÄR kreiert hat, ist der junge Mann, der direkt rechts neben ihr steht.........

Hier das Foto........

Von links nach rechts kann man erkennen.......


NILS-OLOF DAHLSTRÖM...OVE BJÖRKMAN...CONNY SVENSSON...AGNETHA...
TOMMIE EDBERG...OLLE BJÖRKMAN....PUTTE BJÖRKMAN




Ein wunderbares Bild und tolles Zeitdokument

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (4. September 2017, 13:00)


36

Montag, 4. September 2017, 17:11

Diese Demo Version von JVSK hört sich schon so an, wie Agnetha es interpretieren will. Die Endaufnahme stützt sich auf diesem Demo! So hat Agnetha es komponiert, so hat sie es mit dem Bernt Enghardt Orchester live performt und so wurde es im Studio übernommen.
Man hat sich am Original festgehalten und für mich gesanglich kaum verändert!
Ich höre in dem Demo schon, wie es am Ende auch klingt.
Natürlich hört man das Professionelle bei der Studioaufnahme!
Aber das faszinierende ist doch, das sich die bei Cupol am Demoband orientierten und dem Gesang treu blieben.

Was muss das für Agnetha für ein Moment gewesen sein, als sie ihre Melodie im Studio das Allerstemal gehört hatte und es so klang, wie sie sich es immer erträumt hat!
Magisch!

37

Montag, 4. September 2017, 20:47

Was muss das für Agnetha für ein Moment gewesen sein, als sie ihre Melodie im Studio das Allerstemal gehört hatte und es so klang, wie sie sich es immer erträumt hat!
Magisch!

Ganz enfach.....

Es war Agnethas schönster Moment in ihrer Karriere........Zumindest der Moment, der ihr am meisten bedeutet......

Auch heute noch.....

Agnetha wurde ja des Öfteren gefragt, was der schönste Moment mit ABBA gewesen sei und sie hat das ja dann zumeist mit dem ESC-Sieg in Brighton beantwortet....

Aber es gibt diese mindestens zwei Momente aus ihrer ganz frühen Karriere, die ihr noch wesentlich mehr bedeuten als dieser Tag mit ABBA...........

Das ist einmal jener Moment, als sie im Phillips-Gebäude die Treppe herunterging und hörte, wie das Orchester ihr Lied spielte.........Alle kennen diese Geschichte....

Und das war der Moment, als sie zu Hause in Jönköping ihr Lied JAG VAR SA KÄR zum ersten Mal im Radio gehört hat und sofort zu ihren Eltern gerannt ist und es ihnen mitgeteilt hat.......

Das sind bis heute die emotionalsten Momente für Agnetha geblieben, was ihre Musikkarriere betrifft........

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (5. September 2017, 14:35)


38

Montag, 4. September 2017, 21:54

Hier auch noch Agnetha mit BERNT ENGHARDT, der ja auf dem obigen berühmten und von mir beschriebenen Bild von Agnetha mit den 6 Jungs von der Enghardt-Band nicht mehr dabei war.......



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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (5. September 2017, 14:35)


39

Dienstag, 5. September 2017, 00:36

....ich verfolge weiterhin diesen Thread, und möchte gerne eine Kleinigkeit beisteuern.
Für mich ist es nicht immer ganz so einfach ob es Agnetha Bilder aus dem Jahr 67` 68`o. 69´sind.
Agnetha ist ein Phänomen Sie verändert sich nicht...
Hier vermute ich das die Presseartikel bzw. Bilder aus dem Jahr´67 sind.
Diese waren bestimmt hier schon zusehen....aber hier wird ein "anderer" Blickwinkel gezeigt.
Ich habe glücklicherweise Ihre 5 (sw) Studio-Alben als LP, aber ich finde es gut "Inside" zu erfahren.
»Wolf-Moon« hat folgende Bilder angehängt:
  • 6a00d83451741c69e200e54f170a178834-800wi.jpg
  • abba_-67_577310faddf2b31163f3d5b6.jpg
  • agneta3x.jpg
  • Unbenannt.png

40

Dienstag, 5. September 2017, 12:29

Schönes Bild von damals



:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

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