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Stockholm

unregistriert

501

Montag, 16. Oktober 2017, 18:01

Für mich als Fan sind diese ganzen Diskussionen überhaupt nicht nachvollziehbar.
Da Frage ich mich....freut man sich das es von einem ABBA etwas neues gibt....um es dann anschließend tot zu diskutieren??

Natürlich kann man über alles mögliche Anregungen finden und auch führen.....

Aber wer hier nun maßgeblich beteiligt war ist für mich und auch für viele andere nicht der der Kern dieses Albums.

Ich denke manchmal hier wollen einige ihre Doktorarbeit schreiben :lol:


502

Montag, 16. Oktober 2017, 20:16

Ich weiche jetzt vom eigentlichen Thema ab und hoffe, es ist o.k., da es nur ein kurzer Gedanke ist. Ich habe gerade über Highways letzten Post nachgedacht. Was ich mir gut vorstellen könnte, wäre von Agnetha und Frida ganz ruhige Unplugged-Versionen, vielleicht nur von ein oder zwei Instrumenten begleitet, so dass die Stimmen in den Fordergrund stehen. Ich weiß, dass wird leider nie passieren, aber das hätte schon seinen Reiz. Jeweils die wichtigsten Lieder der Solokarrieren und mit Abba. Aber ich schweife ab...... und träume weiter....

503

Montag, 16. Oktober 2017, 20:21

Ich denke manchmal hier wollen einige ihre Doktorarbeit schreiben


Höre ich hier Doktorarbeit? :D Das Fall für SUUPER-Grob... ach egal. Hier geht's ja eher bierernst zu. 8)

Hatte eigentlich Heiner hier schon erwähnt, dass er das "Piano"-Album für genial hält?

Ich weiß ja, dass auf meine audiophilen Macken hier bisher nur selten einer ein geht. Ich hatte wohl schon angemerkt, dass mir der Klang des Flügels einfach hervorragend gefällt. Auch, dass mir lediglich bei "Embassy Lament" zuviel künstlicher Hall hineingemischt erscheint.

Inzwischen habe ich auch den Eindruck, dass man unterschiedliche Aufnahmetechniken, Mikro-Variationen heraushören kann. Ich habe auch das Gefühl, dass die ABBA-Titel mit dem ähnlichen Setting, womöglich auch recht zeinah aufgezeichnet wurden. "En Skrift I Snön" (19) klingt gerade mit Kopfhörern für mich deutlich wärmer als "Happy New Year" (20).
Wenn ich das Album mit recht guten InEar-Kopfhörern linear vom IPod anhöre, höre ich gerade bei den ABBA-Titeln das Treten des Pedals recht deutlich. Auch höre ich bei schnellen kurzen Notenfolgen den Tastaturanschlag der Finger deutlicher. Wohlgemerkt! Beides stört mich in keiner Weise! Solche Nebensounds gehören zum Klang eines mechanischen Instrumentes einfach dazu.

Ich habe mir neulich übrigens wieder einmal Tamás Vásáry mit Rachmaninovs Klavierkonzerten (#2/4) angehört, und das Klavier dort gefällt mir bei weitem nicht so gut, wie der aufgenommene warme Fazioli-Sound von "Piano".

Vielleicht tragen ja neben dem Fazioli auch die verwendeten Mikrofone zum Klangereignis bei. Offensichtlich natürlich auch die Hörtechnik. Da haben InEars, halboffene Sennheiser oder eben alle anderen Lautsprecher, Autoradios und Soundsysteme so ihre besonderen Eigenheiten/Besonderheiten.

Ich bin ja verliebt in den Thread und die tollen Videos zum Rundgang in Bennys Riksmixningsverket-Studio. Na gut, vielleicht auch ein wenig in Linn. ;) Im Interview dort erwähnte Linn das Mikrofon CM402 aus den Händen von Jörgen Thuresson. Auf meiner weiteren Suche nach Einzelheiten fand ich folgende sehr informative Seite zu diesem Technik-Meisterstück "Kondensatormikrofoner - ljudknåp i de högre sfärerna!" - leider in schwedisch, aber die Google-Seitenübersetzung macht selbst mir einen recht guten Zugang zu Einzelheiten möglich.

Ich merke gerade, ich könnte auch etwas zu meinen Vorlieben für klassische Musik schreiben, oder auch über meinen veränderten Musikgeschmack seit den Jahren meiner ABBA-Jugend. Aber dann würde ich hier ja sicher sofort zur Ordnung gerufen und darauf hingewiesen, dass es dafür andere Threads gibt.
Vielleicht schreibe ich da mal noch etwas. Die Themen finde ich jedenfalls sehr spannend.

Aber jetzt überlasse ich Euch meinem audiophilen Geschreibe alleine. Vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein. Womöglich interessiert das hier auch wirklich niemanden.

Dann überlest es einfach und lasst mir meine spleenige Meinung.

:thumbsup:

504

Montag, 16. Oktober 2017, 20:56

Womöglich interessiert das hier auch wirklich niemanden.


Mich interessiert dein audiophiles Geschreibe sehr. :thumbup:

Insbesondere die von dir wahrgenommenen unterschiedlichen Aufnahmetechniken, Mikro-Variationen, die mir bisher noch nicht aufgefallen sind.

Sobald ich dazu Gelegenheit habe, werde ich diesbezüglich eine intensive "Kopfhörersession" starten und berichten....

505

Montag, 16. Oktober 2017, 21:39

Die audiophilen Aspekte sind durchaus interessant. Ich verfolge das ja nicht so bis ins Detail, aber trotzdem schön darüber etwas zu lesen. So kann man dann selbst auch mal genauer hinhören…

Audiophil bin ich dann vielleicht bis zu dem Grad dass ich immer noch die schönen Linn Nexus-Boxen bei mir stehen habe… aus Schottland übrigens…

So ein Zufall, nun haben wir Linn im Riksmixningsverket… :D

506

Montag, 16. Oktober 2017, 23:17

Ich für mich finde diesen Thread auch durchaus interessant, weil hier verschiedene Meinungen aufeinandertreffen und man auch Themen, die am Rande des Piano-Albums verlaufen, austauschen kann.....

Wo ich Heiner zustimmen muss, ist die Tatsache, dass es hier einfach oft viel zu bierernst zugeht .......

Die audiophilen Aspekte sind jetzt nicht unbedingt mein großes Thema, aber ich finde es trotzdem interessant, dass er hier ebenfalls Gegenstand vom Meinungsautausch ist, denn es ist einfach ein weiterer Aspekt der Diskussion....

Und für diejenigen, für die diese Diskussionen nicht nachvollziehbar sind, müssen hier ja nicht mitmachen und können sich dann ganz einfach an der CD erfreuen...... ;)

Interessant ist auch die Aussage von Heiner, dass ihm Tamas Vasarys Klavier nicht so gefallen habe beim Hören von Rachmaninov......

Und dies brachte mich auch noch einmal zu einem ganz anderen und ganz persönlichen Aspekt bei diesem Pianoalbum........Ich habs mir bisher ja nicht gekauft aus rein persönlichen Gründen, habs aber mir schon mal in Gänze angehört.....

Eine Frage, die ich mir dabei noch stellte, war diejenige, ob es jenseits der fehlenden Stimmen und meiner eher etwas fehlenden Begeisterung für klassische Musik noch einen anderen Grund gibt, warum dieses Album nicht wirklich meine Begeisterung weckt..........Denn schliesslich spielt hier ja Benny........Und nur wegen Benny war ich auch schon bei diversen BAO-Konzerten, obwohl mich diese Volksmusik noch viel weniger anspricht als klassische Musik, bei der ich zumindest für einige Werke wie die hier von mir schon beschriebenen Rachmaninov oder Tschaikovskij Interesse zeige......

Und da ist es für mich persönlich einfach auch so, dass mir zu diesem rein auditiven Vergnügen ganz einfach auch der gefühlte Bezug zu Benny fehlt, obwohl er hier ganz alleine am Werk ist............Bei den BAO-Konzerte hatte ich zumindest den visuellen Kontakt

Beispiel......Ich fange mal mit Agnetha an.........Ihre Stimme liebe ich und ich höre ihre Stimme sicher innerhalb einer Sekunde aus Millionen Stimmen heraus........Der Klanggenuss bei einer CD wie "A" oder MCB übernimmt für mich auch sofort den Bezug zu ihrer wunderbaren Stimme...............Niemand anderes auf dieser Welt kann diese Lieder mit einer Stimme wie der ihrigen singen.............Ein Album wie MCB ist für mich Emotion pur mit einem völligen Alleinstellungsmerkmal

Bei Frida wären es vielleicht keine Millionen, ;) , aber sicher würde ich sie auch unter Tausenden raushören............

Oder die ABBA-Lieder allgemein..........Ich kann diese Lieder schon an ihren musikalischen Arrangements sofort mit A+B+B+F verbinden........Ich höre hier sogar heraus, welche Teile des Arrangements in der Hauptsache von Benny und Björn sind und welche Teile des Arrangements in der Hauptsache von Agnetha sind...........Oder ich höre an den Arrangements der B+B-Lieder für Gemini oder Josefin Nilsson heraus, dass da Agnethas Anteil an den Arrangements fehlt und diese hier nur auf B+B basieren........

Das alles hat wohl damit zu tun, dass diese Musik eben mein ganzes Leben begleitet hat und man im Laufe der Jahre im Hören der Lieder, aber auch mit dem Befassen der Geschichten dieser Lieder oder auch mit Gesprächen einiger der Protagonisten von damals ein ganz besoderes Hörvermögen für diese Musik entwickelt hat.....

Bei dem Piano-Album von Benny fehlt mir aber dieser Bezug..............Das ist wie gesagt eine ganz persönliche Empfindung, die ich hier schildere.......Und hier kann natürlich auch Benny nichts dafür, sondern es liegt eben in der Sache an sich selbst begründet......

Ich persönlich glaube nicht, dass wenn man zum Beispiel neben Benny noch 10 andere wirklich gute Pianisten diese Lieder hätte spielen lassen, man dann bei jedem Lied heraushören würde, welches Benny ist........Und zwar nicht deswegen, weil Benny nicht ein hervorragender Pianist wäre, sondern einfach, weil dies bei solch einem Musikinstrument eben in der Natur der Sache liegt........Natürlich gibt es auch bei den großen Pianisten der Welt Unterschiede, und ich selbst habe hier ja einen mit Grigorij Sokolov genannt, der für mich einer der besten der Gegenwart ist, aber ich halte es für kaum möglich, dass man an einem solchen Album mit 21 Liedern diese Individualität so herausarbeiten kann bei einem Piano, dass es zu einem Alleinstellungsmerkmal führen kann.......

Wären diese Melodien also von einem anderen richtig guten Pianisten aufgenommen worden, wäre das für mich zwar zweifellos ein großer emotionaler Unterschied, wie ich dieses Album bewerte, aber keinesfalls ein großer musikalischer Unterschied zu Bennys Album.........

Das ist vielleicht einfach noch einmal ein anderer Aspekt beim Hören dieses Albums, den ich und sicherlich auch noch einige andere Menschen so empfinden.....

Wie gesagt.......das soll jetzt in keiner Wese dieses Album negativ beleuchten, sondern es ist einfach noch einmal eine Schilderung, wie man als ABBA-Fan dieses Album auch empfinden kann......

Diejenigen, die das uninteressant finden oder die Diskussionen in einem Forum wie diesem über ein Album generell unnötig finden, wie hier ja auch schon geschrieben wurde, sind ja nicht gezwungen, hierauf zu antworten....... ;) .......und sollten vielleicht dann einfach das Album weiter in Ruhe genießen.......

Aber das war neben der Tatsache, dass ich eben gerade die ABBA-Lieder vor allem über die Stimmen identifiziere und mich deswegen Instrumental-Versionen eher weniger interessieren, einfach noch einmal ein weiterer Aspekt des Empfindens bei solch einem Album, das ich trotz allem als für durchaus gelungen halte

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (17. Oktober 2017, 06:06)


507

Dienstag, 17. Oktober 2017, 07:34

Audiophil bin ich dann vielleicht bis zu dem Grad dass ich immer noch die schönen Linn Nexus-Boxen bei mir stehen habe… aus Schottland übrigens…
Die darf ich auch mein Eigen nennen. Eine Wohltat jedesmal wenn ich damit Musik höre :)
Zum Klang des Piano Albums werde ich erst etwas schreiben, wenn ich die DLP habe. Als Vinyl-Liebhaber bin ich überzeugt, dass diese noch besser als die CD in meinen Ohren klingen wird.... :rolleyes:
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

Stockholm

unregistriert

508

Dienstag, 17. Oktober 2017, 08:41

@ chabba.....ist die Piano Vinyl eine DLP ??? Hab sie ja auch schon lange geordert.....weil ich auch ein absoluter Vinyl Fan, da ist der Klang nicht so mechanisch als auf diesen kalten sterilen CDs...............aber das ist ja Gott sei Dank auch wieder nur die eigene Meinung.
Jeder hört ja angeblich anders....

Man kann übrigens sehr gut heraus hören WER nun am Piano spielt.....und schon kann man den Bezug zu dem Pianisten herstellen.
Jeder dieser spielt seine Tasten mit dem eigenen Gefühl.....wie er den Song herausstellen will.

Gib nur ein Kuchenrezept 10 verschiedenen Personen, mit den exakt gleichen Mengenangaben und Zutaten.....die Unterschiede sind riesig.

Weil hier auch schon geschrieben wurde.....bei solche einem Album kann man den Bezug zu dem Spieler nicht herstellen, das stimmt so natürlich nicht.

509

Dienstag, 17. Oktober 2017, 08:43

Es ist für mich ein großartiges Album. Punkt.

Jeder empfindet Musik anders. Da helfen auch keine "Fakten"-Aufzähungen und die aus meiner Sicht hier ständig vorgenommenen Vergleiche. Mich interessiert es hier auch nicht, ob dieses Werk besser ist als das von Abba, Agnetha, Frida oder sonst wem. Ich freue mich einfach nur, dass einer von den vieren mal wieder was gemacht hat, noch dazu etwas, was mich bewegt, ohne dass ich den Anspruch habe, dass es anderen genauso geht.

Es ist für mich auch nicht wichtig, ob das jetzt Originale oder Cover sind. Es ist das Ergebnis aus dem. was Benny heute zu seinen Liedern empfindet.
Bevor wir jetzt hier diskutieren, ob es seine Lieder sind.... er hat zumindest den maßgeblichen Einfluß auf die Lieder gehabt, die er hier spielt, ohne die Arbeit aller anderen, die an der Entstehung gearbeitet haben, mindern zu wollen.



Ich empfinde ganz ähnlich...

Habe nun endlich das Album gehört, allerdings nur auf dem iPod und teilweise im Flieger nach Barcelona. Ich hatte Tränen in den Augrn bei „Happy New Year“, selbst bei schlechter Audioqualität und im Lärm eines Flugzeugs... In Ruhe gehört und auch da kräftig Gänsehaut.

Finde das Album also echt schön, Klaviermusik gefällt mir aber sonst nicht immer (obwohl ich 8 Jahre mässig gut gespielt habe)... Für mich also ein absolutes Highlight in vielen Jahren...

Glg aus Barcelona an euch alle,

:love:

510

Dienstag, 17. Oktober 2017, 09:53

Ich hatte Tränen in den Augrn bei „Happy New Year

Das letzte mal Tränen in den Augen wegen einem Lied hatte ich vor einigen Jahren bei SOMETIMES WHEN I'M DREAMING von Agnetha.........auch in Verbindung mit einem Familienereignis.......

Bei Bennys Piano-Versionen kann mir das definitiv nicht passieren...... ;( .......Es sind für mich persönlich halt Instrumentalstücke, die auf ihre bestimmte Art auch auswechselbar sind......

Glg aus Barcelona an euch alle,

Viel Spaß Dir noch auf den Ramblas...... ;) .........oder vielleicht beim Blick vom Montjuic, der ist göttlich...... :rolleyes:
.

511

Dienstag, 17. Oktober 2017, 09:58

@ chabba.....ist die Piano Vinyl eine DLP ???
Ja klar, 21 Titel gehen niemals auf eine einzelne LP. Kuckst du hier:
https://www.amazon.de/Piano-2LP-Vinyl-Be…andersson+piano


Erscheinungsdatum wurde auf 10. November 2017 verschoben...
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

512

Dienstag, 17. Oktober 2017, 10:08

hier mal einige andere kritiken zum piano album


-Sir Lucian Grainge said:
“This new collection of solo piano recordings will reinforce Benny’s
legacy as one of the finest contemporary composers of our time."

-Frank Briegmann said: “Benny‘s songs have revolutionised
pop music. He is an innovator and one of the greatest and most creative
minds of his field. With this album, he presents as clear and
unobstructed a view of his musical universe as never seen before in his
long career. Apart from that, Benny also reveals himself to be an
amazing pianist and these new interpretations offer a whole new
perspective on his work. Benny has wowed and inspired his fans many
times and in many different ways. And now he is doing it again. Together
with everyone at Deutsche Grammophon, I am really looking forward to
this album and I want to congratulate Benny on this wonderful release.”

-Solostücke und ABBA-Klassiker in reduziertem Gewand.

Review von kai butterweck

Anderssons Erfolgsrezept hat nur zwei Zutaten: Erfahrung und Gefühl. Und
diesem Rezept vertraut der Schwede auch heute noch. Auf seinem neuen
Soloalbum "Piano" geht es nur um die Essenz dessen, was ihn in den
Siebzigern zu einem der größten Pop-Songwriter des 20. Jahrhunderts aufsteigen ließ.

Der Titel ist Programm. Kein Gesang, keine anderen Instrumente: Nur
Klavier. Insgesamt 21 Mal trippeln Anderssons Finger wahlweise flott
oder gemächlich über die Tasten eines Fazioli-Pianos. Knapp 80 Minuten
spielt sich Benny die Finger wund und lässt dabei keine Phase
seines bisherigen Musikerlebens aus.

Neben ausgewählten Solostücken und sechs ABBA-Klassikern zieht Benny auch erstmals einem Song aus seinem "Chess"-Musical die Hosen aus. Alles reduziert sich aufs Wesentliche.

Seine Liebe zu Bach, der Hang zur schwedischen Volksmusik ("Midnattsdans", "Flickornas Rum") und das Gespür für poppige Harmonien ("Thank You For The Music", "Happy New Year") verschmelzen auf "Piano" zu einem großen Ganzen. Egal ob das theatralische "I Let The Music Speak", das sensibel schaukelnde "Chess" oder das Trost spendende Funeral-Drama "Tröstevisa": Benny Andersson stellt jeder Stimmung den passenden Kammer-Soundtrack zur Seite.

In Zeiten, in denen die Musikwelt von pumpenden Beats und klinischen
Effekten nur so überschwemmt wird, steht ein schelmisch grinsender
Sound-Rentner auf der anderen Uferseite und beweist, dass zeitlose
Pop-Saat auch im stillen Kämmerlein Früchte trägt.

Jeder Song, egal aus welchem Genre, wachse aus einer Idee heraus, so
Benny. Die Idee sei die Wurzel. Und genau diese Wurzel steht für
Andersson im Herbst 2017 mehr denn je im Fokus. Das Bemühen, zum
innersten Kern der Musik vorzudringen. Die reine, schlichte Melodie
bildet das Fundament. Der Rest ist Erfahrung: "Wenn man seit sechzig Jahren Klavier spielt, wäre es schon komisch, wenn nichts dabei herauskäme", so Benny. Da ist was dran.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ines66« (17. Oktober 2017, 10:22)


513

Dienstag, 17. Oktober 2017, 10:39

produktinfo von klassikakzente



Als Hauptsongwriter für ABBA war er für unzählige Nr.
1-Hits verantwortlich, durch die das Kultquartett in
Rekordgeschwindigkeit zu einer der erfolgreichsten Formationen des 20.
Jahrhunderts avancierte; ein globales Pop-Phänomen, das mit seinen
Evergreens perfekt den Zeitgeist einer Ära einfing und bis heute ganze
Hörer-Generationen rund um den Planeten
begeistert. Nach fast einer halben Milliarde weltweit verkaufter
Tonträger und unzähligen Gold- und Platin- Awards präsentiert sich der
schwedische Musiker, Komponist und Produzent nun auf "Piano" erstmalig
von einer völlig anderen Seite. Neben Solostücken wie "Embassy Lament"
oder "Midnattsdans" entblättert Benny Andersson auch erstmals ein Song
aus seinem "Chess"-Musical sowie ausgewählte Hits aus dem
ABBA-Repertoire bis auf ihre DNA und verleiht Evergreens wie "Thank You
For The Music" oder "Happy New Year" eine nie gekannte, klassische
Strahlkraft. Entstanden sind kleine, elegante Piano-Balladen zwischen
Piano-Bar und Neoklassik, die sowohl die Herzen eingefleischter
Klavierliebhaber, als auch die leidenschaftlicher Popfans höher schlagen
lassen!

514

Dienstag, 17. Oktober 2017, 12:58

Aber jetzt überlasse ich Euch meinem audiophilen Geschreibe alleine. Vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein. Womöglich interessiert das hier auch wirklich niemanden.
Du bist wirklich ein Musikliebhaber ....!!! Toller Bericht eines Experten, was du alles hörst !!!!
.....Muss glaub zum Ohrenarzt , kommst mit Scotty, habe zuviel Agnetha gehört die letzten Jahre, mir fehlt es an einer natürlichen, manuellen erzeugten Tonwahrnehmung :lol: ?

Stockholm

unregistriert

515

Dienstag, 17. Oktober 2017, 12:59

@ ines66,

vielen Dank für diese Einträge....dem ist auch absolut nichts mehr hinzuzufügen!! Danke.

@ chabba....ja, lach....logisch natürlich eine DLP....wie sonst passt alles da drauf.....ist schon was her als ich sie geordert habe....10.Nov. jetzt....na dann.
Ich hab ja bereits Gott sei Dank die CD............. :thumbup:

516

Dienstag, 17. Oktober 2017, 13:11

Jeder Song, egal aus welchem Genre, wachse aus einer Idee heraus, so
Benny. Die Idee sei die Wurzel. Und genau diese Wurzel steht für
Andersson im Herbst 2017 mehr denn je im Fokus. Das Bemühen, zum
innersten Kern der Musik vorzudringen. Die reine, schlichte Melodie
bildet das Fundament. Der Rest ist Erfahrung: "Wenn man seit sechzig Jahren Klavier spielt, wäre es schon komisch, wenn nichts dabei herauskäme", so Benny. Da ist was dran.
Hört auf zu diskutieren.....Mit dem hat Benny alles gesagt :love: !

517

Dienstag, 17. Oktober 2017, 17:01

.....Muss glaub zum Ohrenarzt , kommst mit Scotty, habe zuviel Agnetha gehört die letzten Jahre, mir fehlt es an einer natürlichen, manuellen erzeugten Tonwahrnehmung :lol:

Mensch, BABA......zum Ohrenarzt.......und das in Deinem Alter...... :whistling: :whistling: :whistling: :P

Ich vermute da eher, Du hast zuviel von Matt Pop's Remixen gehört.........Da ist es dann kein Wunder, dass es einem an natürlichen und manuell erzeugten Tonwahrnehmungen fehlt....... :lol: ......

Hättest vielleicht doch NOCH MEHR Agnetha hören müssen..........Denn das ist Natürlichkeit pur in jeder Hinsicht........auditiv und visuell.......... ;)

Oder es vielleicht doch noch mal mit MCB versuchen sollen, .....denn da hätten Deine Ohren erfahren, was man mit Neuinterpretationen WIRKLICH erreichen kann..... :P

Meine Ohren sind jedenfalls gottseidank noch top........Ich hab ihnen mit Agnetha eben immer nur das beste gegönnt.............Und ich hoffe, das bleibt so, denn ich setze sie normalerweise nur sehr selten reinen Pianoalben aus........ :lol:

Noch zu den Kritiken......

Bei diesen Kritiken fällt natürlich wieder mal auf, das die Herren Journalisten das Wort "Recherche" noch nicht wirklich gehört haben und sich ihre Ahnung von der Materie in ganz engen Grenzen hält .........Vielmehr sparen sie sich ihre Zeit eher mit gegeneinander Abschreiben ein.............Denn ansonsten könnte nicht gleich in zwei dieser Kritiken von "EINEM LIED AUS CHESS" geschrieben werden, sondern sie hätten gemerkt, das da gleich 6 von diesen Songs drauf sind...........Irgendwie auch peinlich...........Aber Benny wird's verschmerzen können...... ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (17. Oktober 2017, 17:08)


518

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19:43

Noch zu den Kritiken......

Bei diesen Kritiken fällt natürlich wieder mal auf, das die Herren Journalisten das Wort "Recherche" noch nicht wirklich gehört haben....

In diesem Fall stimme ich dir zu 100% zu.

519

Dienstag, 17. Oktober 2017, 23:45

Ich habe jetzt wirklich etwas gebraucht, um mir eine Meinung über dieses Album zu machen!
Als ich es das erste Mal anhörte, habe ich nebenher noch etwas gearbeitet und musste nach ein paar Liedern abbrechen, weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte und mir die Musik im Hintergrund schlicht weg auf die Nerven ging. Ich muss auch dazu sagen, das ich währenddessen auch ständig gestört wurde.
Auf jeden Fall habe ich dann die CD erst mal auf die Seite gelegt, weil ich mich in meiner momentanen beruflichen Verfassung nicht auf das Album einlassen konnte.
Ich las nun hier von eurer (meist) Begeisterung für das Album und nahm mir fest vor, es in einer ruhigen, nicht störenden Phase, es nochmal anzuhören.
Jetzt war es soweit!
Es sind schöne Melodien dabei, die mich in eine melancholische Stimmung bringen, die auch wunderbar in diese Jahreszeit passen. Man spürt Benny's Begeisterung für seine eigene Kompositionen und ich kann nachempfinden, was es ihm für ein Herzenswunsch war, dies für sich zu erfüllen!
Mir gefallen am besten nun die nicht ABBA Melodien, weil ich da die Stimmen einfach vermisse!
Die anderen Projekte von Benny, sind mir nicht so nah wie ABBA, vielleicht stört mich das deshalb weniger... keine Ahnung!

Das Album mit nur Pianomelodien ist sehr gut, wird zwar jetzt nicht mein Album des Jahres oder eins der Besten in den letzten Jahren, aber es ist eins der persönlichsten Alben und ich bin froh, es gekauft zu haben!

Und ich weiss jetzt auch, in welcher Situation ich es am besten anhöre! In Ruhe, ohne Störungen, vielleicht tatsächlich bei einer Massage, z.B.
Ta det bara med ro

520

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 16:38

ist das nicht ein schönes Bild?

CH Album Charts 15.10.2017
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***