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Mittwoch, 7. Januar 2015, 00:42

Die Musicals von B+B - Wie hoch kann man sie bewerten ?

Eine Frage, über die in meinem Umfeld bei ABBA-Freunden schon des öfteren mal diskutiert wurde, und die ich auch in diesem Forum gerne mal zur Diskussion stellen möchte, ist die Frage.......Wie hoch kann man eigentlich die Musicals von B+B objektiv in einem internationalen Standard bewerten, ohne das jetzt aus der Warte eines ABBA-Fans zu sehen ?

Auch ich halte Chess und Kristina für zwei hervorragende Werke, so wie ich das allerdings auch noch bei einigen anderen Musicals u.a. von Webber/Rice etc. tue. Allerdings läuft diese Musik relativ selten bei mir, ich bin da sehr viel mehr auf Popmusik, Balladen etc. fixiert, Musicals gönne ich mir eher mal an besonderen Tagen als Live-Erlebnis und es besteht die Frage, ob ich jemals überhaupt auf diese Werke aufmerksam geworden wäre, wenn es die Wertschätzung für Benny und Björn nicht geben würde, die allerdings eben aus ABBA-Zeiten und einer völlig anderen Musikrichtung herrührt.

Wenn man mal das Ganze ganz nüchtern versucht zu beurteilen, muss man feststellen, dass B+B bei den Musicals bei aller Wertschätzung bei weitem nicht den internationalen Stellenwert besitzen als es die ABBA-Werke tun
Während ABBA in sämtlichen Listen der besten, erfolgreichsten und berühmtesten Gruppen aller Zeiten auf den Plätzen 2 oder 3 liegt mit klarer Tendenz zu Platz 2 hinter den Beatles, also eine extraorbitante Stellung in der Musikgeschichte besitzt, ist das bei den Musicals nicht annähernd der Fall. In sämtlichen seriösen Listen der berühmtesten oder erfolgreichtsen Musicals taucht weder Chess noch Kristina auf, und wenn man sich genremäßig umhört, haben beide Musicals auch keinen übergroßen Einfluss. Chess ist meiner Meinung ein grossartiges Werk, hatte wirklichen Erfolg aber nur im England der 80er Jahre, im Nachhall der ABBA-Zeit und bis heute noch in Skandinavien, während es in den USA leider chancenlos blieb. Kristina ist praktisch rein auf Skandinavien bezogen und ist außerhalb Skandinaviens nahezu unbekannt.

Das einzige Musical, dem eine starke internationale Bedeutung von B+B zukommt und auch in nahezu allen Bestenlisten vertreten ist, ist........Mamma Mia. Das aber wiederum geht nahezu ausschliesslich auf die Popularität und die Erfolge der Musik von ABBA zurück und vefügt über keine neuen musikalischen Werke.

Die Frage, die mir in ABBA-Kreisen nun bereits mehrfach gestellt wurde ist........Wie lautet eine völlig neutrale und objektive Beurteilung dieser Musicals ?

Nahezu alle ABBA-Fans......so auch ich.......finden diese Musicals toll.........aber finden wir sie toll, weil sie von B+B sind ?.........würden wie sie auch toll finden, wenn sie von Smith oder Jones wären ?........wären wir überhaupt auf sie aufmerksam geworden, wenn sie von jemand anderem wären ?
Können wir als ABBA-Fans sie überhaupt objektiv beurteilen, da wir ja alle im Prinzip nur wegen B+B auf sie aufmerksam wurden und da wir eigemtlich aus einer ganz anderen Musikrichtung kommen, nämlich dem ABBA-eigenen Genre der Popmusik ?
Sind wir, die wir alle Fans der Popballaden und Popsongs von ABBA sind, nun plötzlich auch alle Musical-Fans geworden ???

Eine Menge von vielleicht provokativen Fragen, die aber wie gesagt, in ABBA-Kreisen in D und GB, mit denen ich Verbindung habe, immer mal wieder diskutiert wird
Meine Frage........wie seht ihr das im Forum eigentlich ?
Würde mich freuen, paar Stimmen dazu zu lesen
So long
Wolfgang
För det är du, bara du...JAG VAR SÄ KÄR......What a joy, what a life, what a chance....THANK YOU FOR THE MUSIC.....I'm still alive
No one to hear my prayer..GIMME! GIMME! GIMME!..Sometimes I wish that I could freeze the picture..SLIPPING THROUGH MY FINGERS
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (7. Januar 2015, 00:55)


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Mittwoch, 7. Januar 2015, 09:36

Seltsam!?

Ich verstehe die Fragestellung nicht wirklich: Geschmack steht ja jedem frei, wieso sollte mir etwas gefallen nur weil es von Björn & Benny ist? Oder weil jemand früher mal ABBA Fan war? Ich bin auch ABBA Fan, aber I HAVE A DREAM finde ich so grässlich, dass ich davon rennen könnte ...

Ich bin selbst auch Musical Fan und habe inzwischen 120 Stücke gesehen: für mich ist CHESS nicht wirklich ein Musical in herkömmlichen Sinn, aber es ist schon beachtlich, was hier geschaffen wurde: zwei internationale Nr. 1 ist ... das gibt es selten bei Musicals. Ich persönlich finde es genial, es gefällt mir von A-Z weil es genau meinen Musikgeschmack trifft. Habe es auch dreimal gesehen, aber für mich persönlich zündet es nicht wirklich auf der Bühne, weil das Thema nicht unbedingt soooo interessant ist. Aber die CD höre ich noch heute in Dauerschleife.

Im Bezug auf USA und chancenlos: das rührt daher, dass die Ami's auf Teufel komm raus Änderungen vornehmen müssen, die dem Stück nicht gut tun. Daher ist die Entscheidung von Webber genial, nix ändern zu dürfen. Weil ansonsten würde das Phantom als Tunte herumhüpfen oder bei Les Miz die Miserablen Can Can tanzen. Sah' man ja auch bei TANZ DER VAMPIRE: sie haben ein fantastisches Stück zu einer Farce mit Tunte gemacht, was natürlich niemand sehen will. Sie dachten: Michael Crawford wird's schon richten. Außerdem ist die Masse auf 08/15 Unterhaltung aus (es gibt natürlich wie immer und überall Ausnahmen), wo ein paar dümmliche Blondchen herumtänzeln mit mit quietschenden Stimmchen blöde Sprüche abgeben: siehe Crazy For You, Guys & Dolls, She loves me etc. oder aber die 85. Adaptierung eines Disney Films mit austauschbaren Songs. Oder aber Stücke mit Brachial Humor wie z.B. THE PRODUCERS, wo ich nicht eine Minute lachen konnte, weil ich es einfach nur peinlich fand.

Bei KRISTINA ist es schon anders, weil es sehr schwer ist, sowohl vom Thema als auch von der Musik: habe es leider nie auf der Bühne erleben können, lediglich das Konzert in der Royal Albert Hall. Natürlich gab es ein paar Gänsehautmomente, aber als Ganzes fand ich es eher fad.

Naja und MAMMA MIA als Musical zu bezeichnen ist auch etwas dreist: bestehende Songs wurden um eine banale Story gebastelt. Es ist erfolgreich, wegen der ABBA Songs und weil es gute Laune verbreitet und das ist, was die Leute im Theater sehen wollen.

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Mittwoch, 7. Januar 2015, 10:20

Hallo "Scotty",

ich sage von mir ehrlich, das ich diese Angelegenheit garantiert nicht objektiv bewerten kann! Ich bin ABBA Fan, kenne die Töne der ABBA Songs wie du seit der Kindheit und man kann nicht abstreiten, das auch in den Musicals "Chess" und "Kristina fran Duvemala" diese Töne angeschlagen wurden. Nur mal zwei simple Beispiele: "Heaven help my heard" aus "Chess" und "Hemma" aus "Kristina fran Duvemala"! Ich sage mal so, Benny & Björn bereiteten uns mit "I let the music speak" schon auf diese Ära vor! Ich bin kein Musical-Fan, aber diese Benny & Björn Musicals gefallen mir sehr, 100%-ig von der Musik her und 100%-ig vom Inhalt her! Ich habe beim anhören der Musicals, ob ich es für mich ausblenden will oder nicht, immer ABBA im Hinterkopf! Wie soll ich da objektiv sein können? Es ist die klare Handschrift von Benny & Björn die in den Musicals hörbar ist! Gewiss hätte ich diese fabelhaften Stücke nie gehört, wäre ich kein ABBA Fan! So sehe ich dies!

Ich glaube Björn hat in etwa einmal gesagt: "Wir wollen unsere Musik in einem Zusammenhang bringen, das geht bei Popsongs nicht" und das was sie mit den 2 Musicals getan haben spricht mein Gehör an. Personen die die ABBA Hits nur aus dem Radio kennen, nicht das andere Reportoire von ABBA, können mit den Musicals bestimmt nichts anfangen. Sie kennen sie halt garnicht!!! "One night in Bankgok" jaaaa, das kennen die Leute fast alle und finden es sogar toll, wenn man mit ihnen darüber spricht, aber vom Musical "Chess" haben sie nie etwas gehört! So habe ich es schon des öfteren erlebt!

Vielleicht braucht es noch etwas mehr Zeit, damit die Musicals an Wertschätzung, an Bekanntheitsgrad dazugewinnen. Vielleicht sollten deine Fragen "Scotty" einmal in Musicalforen gestellt werden, nicht bei uns ABBA Fans ;) , dann fallen die Antworten gewiss anders aus!

Deiner Frage, ob wir ABBA Fans nun Musical Fans geworden sind kann ich nur mit einem klaren "NEIN" beantworten! Für mich sind es Benny & Björn Arbeiten die mir superklasse gefallen, aber andere, fremde Musicals sind zwar einmal anhörbar, aber das war es auch schon für mich!

Bin ebenfalls auf die kommenden Antworten gespannt!

VG Cassandrafan
ABBA - You let me be

4

Mittwoch, 7. Januar 2015, 19:25

Ich werde mich auch noch in den nächsten Tagen ausführlich zu diesem interessanten Thema äußern, leider fehlt mir momentan die Zeit dazu....

5

Samstag, 10. Januar 2015, 16:28

Nahezu alle ABBA-Fans......so auch ich.......finden diese Musicals toll.........aber finden wir sie toll, weil sie von B+B sind ?.........würden wie sie auch toll finden, wenn sie von Smith oder Jones wären ?........wären wir überhaupt auf sie aufmerksam geworden, wenn sie von jemand anderem wären ?


Ich habe da meine Zweifel, dass nahezu alle ABBA-Fans auch die Musicals von B+B gut finden. Das mag vielleicht noch auf Mamma Mia oder Chess zutreffen, aber Kristina oder das an dieser Stelle noch nicht erwähnte Musical Hjälp Sökes dürften meiener Einschätzung nach viele ABBA-Fans weder kennen, noch mögen.

Ich kann jetzt nur von mir ausgehen, aber dass mir die Musicals von B+B bis auf Mamma Mia sehr gut gefallen, rührt nicht daher, dass sie von B+B stammen, sondern weil ich die Musik als solche gut finde. Allerdings wäre ich wohl auf Kristina oder Hjälp Sökes eher nicht aufmerksam geworden, wenn diese Musicals von einem mir unbekannten Komponisten stammen würden.

Dass die Musicals von B+B nicht den internationalen Stellenwert besitzen als es die ABBA-Werke tun ist klar, denn die Musik von ABBA war bei aller Wertschätzung schließlich nichts anderes als kommerziell ausgerichtete Popmusik.

Bei Kristina ging es dagegen nicht darum gefällige Popsongs in Form eines Musicals zu präsentieren, sondern um ein anspruchsvolles, klassisch durchkomponiertes Stück, tief verwurzelt in der schwedischen Nationalgeschichte. Dass dieses Werk außerhalb Skandinaviens verhältnismäßig wenig Zuspruch findet war sicherlich auch B+B von vornherein klar.

Ebenso dürfte die Handlung und auch die teilweise an BAO erinnernde Musik von Hjälp Sökes außerhalb Skandinaviens nur auf geringes Interesse stoßen, was auch in diesem Fall sicherlich den Machern von vornherein bewusst gewesen ist.

6

Samstag, 10. Januar 2015, 17:27

@Webmark

sehr Interessanter Standpunkt..........eine Sache sehe ich allerdings anders.......

Dass die Musicals von B+B nicht den internationalen Stellenwert besitzen als es die ABBA-Werke tun ist klar, denn die Musik von ABBA war bei aller Wertschätzung schließlich nichts anderes als kommerziell ausgerichtete Popmusik.


Ganz davon abgesehen, dass Deine Formulierung vermuten lässt, dass Du kommerzielle Popmusik per se als qualitativ etwas geringer ansiehst als Musicalwerke, was ich für mich so nicht bestätigen kann, geht es ja hier nicht darum, die Musicalwerke von B+B mit der......wie Du Dich ausdrückst......kommerziellen Popmusik zu vergleichen, sondern die Vergleiche finden ja vielmehr innerhalb ihrer Genren statt. Und hier muss sich die Popmusik von ABBA mit der anderen vorhandenen, auch kommerziell ausgerichteten, Popmusik messen, und hat dabei eine absolut überragende Stellung innerhalb dieses kommerziéll extrem umkämpften Genres in der Geschichte der Popmusik.

Die Musicals müssen sich wiederum mit den anderen Musicals des Genres messen. Und da ist Chess zwar ein durchaus erfolgreiches (außer USA) aber keinesfalls überragendes Musical, was die allgemeine internationale Anerkennung und Stellung innerhalb der Genre-Hierarchie betrifft.

Insofern ist es somit für diese Vergleich ja nicht entscheidend, dass Popmusik generell als kommerzieller angesehen werden muss als Musicals

Was die schwedischen Musicals betrifft, sehe ich das natürlich genauso, wobei das Thema zB bei Kristina eigentlich für sich alleine noch kein Hinderungsgrund wäre, dass das Musical nicht auch in anderen Ländern bekannt hätte werden können, denn solche sozusagen regionalen oder länderspezifischen Themen gab es ja schon vielfach bei Musicals auch mit großen Welterfolgen....zB "West Side Story"..."Porgy and Bess"...."Dont cry for me Argentina"..."Miss Saigon"...usw.....wenngleich natürlich klar ist, dass Schweden an sich nicht so sehr im Fokus der Weltöffentlichkeit steht. Aber rein theoretsich hätte dies nicht zwangsläufig ein Hinderungsgrund sein müssen. Im Falle der schwedischen Werke war das aber wohl eher nicht der Anspruch von B+B im Gegensatz zu Chess.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (10. Januar 2015, 17:34)


7

Samstag, 10. Januar 2015, 18:36

Ganz davon abgesehen, dass Deine Formulierung vermuten lässt, dass Du kommerzielle Popmusik per se als qualitativ etwas geringer ansiehst als Musicalwerke,


So habe ich das nicht gemeint, es gibt auch im Bereich der Popmusk qualitativ hochwertiges, was u.a. auch bei ABBA der Fall ist.

Ich sehe es nur so, dass B+B die Songs für ABBA im Hinblick auf den größtmöglichen kommerziellen Erfolg geschrieben haben, während die Songs für die Musicals passend zur Handlung geschrieben wurden.

8

Samstag, 10. Januar 2015, 19:18

Chess war durchaus erfolgreich, One Night In Bangkok war ja schließlich ein weltweiter Hit (USA: Platz 3, soweit ich das richtig in Erinnerung habe), I Know Him So Well wurde der 10. Nr. 1 Hit aus der Feder von B&B. Also als kommerziell nicht erfolgreich kann man Chess denke ich nicht abstempeln. Welche Musical-LP verkauft schon vor der Bühnenfassung eine Auflage von über 2 Mio. Stück?

Dass Kristina international noch nicht den Durchbruch fand, liegt sicherlich daran, dass man die lange schwedische Produktion dazu erstmal in ein Format bringen muss, dass sich international produzieren lässt. In den USA räume ich einem Einwanderungsmusical durchaus sehr große Chancen ein, aber das Projekt braucht wohl auch noch etwas.

Man darf nicht vergessen, dass Kristina als erstes und vor allem für Schweden und dementsprechend in schwedisch geschrieben wurde. Bei Chess und Mamma Mia (beide ursprünglich englisch), war das Publikum vorher bewusst viel größer gewählt worden. Warten wir ab, was mit Kristina passiert.


Zu dem Thema insgesamt muss ich natürlich sagen, dass es mich beeinflusst, dass die Musicals aus der Feder von B und B stammen. Ob ich ansonsten auf bestimmte Dinge aufmerksam geworden wäre, weiß ich nicht.

Was ich aber auf jeden Fall noch im Kompf habe, war, dass mir One Night in Bangkok, dass ja auch heute noch ab und an im Radio gespielt wird, schon gut gefiel, bevor ich mich überhaupt für ABBA interessierte. Und auch als ich ABBA entdeckte, wusste ich anfangs nichts von Chess. Erst später kam die Erkenntnis, dass dieses Lied ebenfalls aus der Feder der ABBA-Komponisten stammte. Diesbezüglich kann ich also unvoreingenommen darangehen.

Was Hjälp Söjes angeht, kann ich dazu noch nichts sagen, das habe ich schließlich noch nicht gehört.

Was den Vergleich kommerzielle Pop-Musik und Musicals angeht, denke ich ebenfalls, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen sollte. Qualität kann beides haben, aber einen direkten Vergleich sollte man wohl nicht ziehen. Das hatten wir ja auch in einem anderen Thema schon, wo es um die ersten Werke der Post-ABBA-Zeit ging.

9

Donnerstag, 15. Januar 2015, 16:26

ZItat: denn solche sozusagen regionalen oder länderspezifischen Themen gab es ja schon vielfach bei Musicals auch mit großen Welterfolgen....zB "West Side Story"..."Porgy and Bess"...."Dont cry for me Argentina"..."Miss Saigon"...usw.....wenngleich natürlich klar ist, dass Schweden an sich nicht so sehr im Fokus der Weltöffentlichkeit steht. Aber rein theoretsich hätte dies nicht zwangsläufig ein Hinderungsgrund sein müssen. Im Falle der schwedischen Werke war das aber wohl eher nicht der Anspruch von B+B im Gegensatz zu Chess

Come on Scotty, give me a break ...

Du willst aber jetzt nicht wirklich ein Meisterwerk wie die WEST SIDE STORY mit z. B. CHESS oder KRISTINA vergleichen.

Ich liebe CHESS, aber die WSS ist schon ein ganz, ganz anderes Kaliber.

Und EVITA: da ist eben eine viel interessantere Story als in Chess: armes Mädchen vom Land heiratet den argent. Präsidenten, wird zur Ikone, weil sie den Reichen was nimmt und den Armen gibt und letztendlich selbst sehr jung stirbt.

MISS SAIGON ist an MADAME BUTTERFLY angeleht: Liebe, Drama & Tod: das zieht immer und ist auch wesentlich interessanter als CHESS (vom Thema)

CHESS ist genial, die Musik alleine absolutes Highlight, aber wie schon einmal gesagt, Bühnentechnisch zündet es nicht wirklich.
Und bei KRISTINA fehlen einfach die Ohrwürmer ... und die Story ist einfach lahm.

10

Donnerstag, 15. Januar 2015, 19:07

Zitat Agnetha_4_Ever

"Du willst aber jetzt nicht wirklich ein Meisterwerk wie die WEST SIDE STORY mit z. B. CHESS oder KRISTINA vergleichen.
Ich liebe CHESS, aber die WSS ist schon ein ganz, ganz anderes Kaliber."



genau das wollte ich ja damit sagen.......nämlich dass "Chess" oder "Kristina" großartige Musicals sind, dass sie aber von ihrer Bedeutung bei weitem nicht an genreführende Musicals wie "West Side Story" oder "Evita" herankommen..........

DIe Musik von ABBA jedoch IST genreführend im Bereich der Popmusik........In Bezug auf Verkaufszahlen, Charterfolge und Nachhaltigkeit der Werke ist die Musik von ABBA an der absoluten Spitze des Genres und liegt in allen möglichen Listen auf dem meistens 2. Platz (teilweise auch 3.Platz) im Ranking der bedeutendsten Popgruppen aller Zeiten.

Es ging einfach nur darum, die verschiedene Bedeutung der Musik von B+B innerhalb der jeweiligen Genres klarzumachen.
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Samstag, 11. Juli 2015, 20:42

Ich verstehe die Fragestellung nicht wirklich: Geschmack steht ja jedem frei, wieso sollte mir etwas gefallen nur weil es von Björn & Benny ist? Oder weil jemand früher mal ABBA Fan war? Ich bin auch ABBA Fan, aber I HAVE A DREAM finde ich so grässlich, dass ich davon rennen könnte ...

Ich bin selbst auch Musical Fan und habe inzwischen 120 Stücke gesehen: für mich ist CHESS nicht wirklich ein Musical in herkömmlichen Sinn, aber es ist schon beachtlich, was hier geschaffen wurde: zwei internationale Nr. 1 ist ... das gibt es selten bei Musicals. Ich persönlich finde es genial, es gefällt mir von A-Z weil es genau meinen Musikgeschmack trifft. Habe es auch dreimal gesehen, aber für mich persönlich zündet es nicht wirklich auf der Bühne, weil das Thema nicht unbedingt soooo interessant ist. Aber die CD höre ich noch heute in Dauerschleife.

Im Bezug auf USA und chancenlos: das rührt daher, dass die Ami's auf Teufel komm raus Änderungen vornehmen müssen, die dem Stück nicht gut tun. Daher ist die Entscheidung von Webber genial, nix ändern zu dürfen. Weil ansonsten würde das Phantom als Tunte herumhüpfen oder bei Les Miz die Miserablen Can Can tanzen. Sah' man ja auch bei TANZ DER VAMPIRE: sie haben ein fantastisches Stück zu einer Farce mit Tunte gemacht, was natürlich niemand sehen will. Sie dachten: Michael Crawford wird's schon richten. Außerdem ist die Masse auf 08/15 Unterhaltung aus (es gibt natürlich wie immer und überall Ausnahmen), wo ein paar dümmliche Blondchen herumtänzeln mit mit quietschenden Stimmchen blöde Sprüche abgeben: siehe Crazy For You, Guys & Dolls, She loves me etc. oder aber die 85. Adaptierung eines Disney Films mit austauschbaren Songs. Oder aber Stücke mit Brachial Humor wie z.B. THE PRODUCERS, wo ich nicht eine Minute lachen konnte, weil ich es einfach nur peinlich fand.

Bei KRISTINA ist es schon anders, weil es sehr schwer ist, sowohl vom Thema als auch von der Musik: habe es leider nie auf der Bühne erleben können, lediglich das Konzert in der Royal Albert Hall. Natürlich gab es ein paar Gänsehautmomente, aber als Ganzes fand ich es eher fad.

Naja und MAMMA MIA als Musical zu bezeichnen ist auch etwas dreist: bestehende Songs wurden um eine banale Story gebastelt. Es ist erfolgreich, wegen der ABBA Songs und weil es gute Laune verbreitet und das ist, was die Leute im Theater sehen wollen.Guten Antwort


Sorry, dass ich das jetzt schreibe aber,
So ein Forum lebt von eigenen Beiträgen.
Du darfst das natürlich zittieren, kein Problem, aber du solltest wenigsns dazu schreiben z.B. ja, du hast echt oder so.
Gruß
waterloosingle

Schaut hier The Swinging Sixties vorbei und bewertet mich und meine Musik Auswahl


---------------------------------------------------------------------------------
Wer einen Rechtschreibfehler findet,darf ihn behalten :)

12

Samstag, 11. Juli 2015, 21:08

@Waterloosingle.....

Ignorier ihn einfach......das Ganze ist wohl eine Sache für den Mod....
För det är du, bara du...JAG VAR SÄ KÄR......What a joy, what a life, what a chance....THANK YOU FOR THE MUSIC.....I'm still alive
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13

Samstag, 11. Juli 2015, 21:14

@Waterloosingle.....

Ignorier ihn einfach......das Ganze ist wohl eine Sache für den Mod....


Ok, mach ich
Gruß
waterloosingle

Schaut hier The Swinging Sixties vorbei und bewertet mich und meine Musik Auswahl


---------------------------------------------------------------------------------
Wer einen Rechtschreibfehler findet,darf ihn behalten :)

14

Sonntag, 17. Juli 2016, 13:40

Hmm,

die Qualität der Abba-Musicals versus Westsidestory, Evita etc.?

Also o.k., Chess: die Geschichte ist natürlich überholt aufgrund der veränderten politischen Lage. Aber die Musik? Ich kann nicht erkennen, warum Chess von der Musik her qualitativ schlechter als Evita sein soll ... Ich finde Chess von der Musik her toll. Aber ein Musical lebt ja immer von der Aufführung und da wird Chess einen Nachteil gegenüber den zitierten Musicals haben ...

Kristina fran Duvemala, also das ist, finde ich, Bennys Meisterwerk schlechthin. Sogar mein Vater, der (im Gegensatz zu mir) ein sehr gut ausgebildetes klassisches Gehör hat, und Wagner, Mozart, Bach, Verdi etc. liebt, wurde jedes Mal hellhörig, als ich Kristina fran Duvemala auflegte. Ihm gefällts und das haben bisher von meiner Musik nur Barcelona und interessanterweise Merano geschafft. Ich gehe viel in die Oper und würde die Geschichte von Kristina im Vergleich zum diesem Stoff nicht lahm einschätzen, das gibt schon was her und ist zum Schluss eine wirkliche Tragödie. Endet mit dem für eine Oper notwendigen, traurigen Tod der Heldin ... Und ich denke, die Hits sind da - natürlich keine Hits im Sinne von Pop, Rock oder Hitparaden. Ich wünschte, ich könnte es einmal live erleben! Für eine richtige englische Musicalaufführung von Kristina würde ich weit reisen :-)!

Ich kann nicht qualifiziert die Qualität beurteilen - ich muss nach meinem Geschmack gehen. Aber ich höre viel, Klassik, Rock, Pop - weniger Jazz - und so wie mir wird das vielen Menschen gehen ... Ich glaube, Kristina könnte schon ein Publikum haben als Mittelding zwischen Oper und Musical ...

Liebe Grüße
GreiCat

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GreiCat« (17. Juli 2016, 18:11)


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Freitag, 12. Mai 2017, 16:16

Um zum Thema Musicals zurückzukehren, das in dem Tommy Körberg-Thread begonnen wurde, hier ein paar Gedanken:

Für mich hat es immer den Anschein, dass Bennys und Björns Musicals etwas anders angelegt waren als das was sonst in der Branche üblich war. Chess vielleicht noch nicht so, aber Kristina auf jeden Fall. Manchmal frage ich mich, ist das überhaupt noch ein Musical, oder eigentlich eine Oper? Wie definiert man das? Von früher her hatte ich den Eindruck, dass es da eine Abstufung gab: Oper, Operette, Musical – und zwar je nach Alter und zugleich auch „Seriosität“. Während Opern eben das „Urgestein“ bildeten, mit Mozart, Verdi, Wagner, Strauss, galten Musicals eher als schlagerhaft und eben weit kommerzieller… Und irgendwie wurde durch diese Anschauungsweise auch der Verfall der Kultur generell angedeutet... Zumindest war das mein Eindruck. Vielleicht ist es auch wieder die schwedische Bescheidenheit, die B&B dazu veranlasste, auch Kristina ein Musical zu nennen. Andernfalls hätte ja auch jeder gesagt, seid ihr größenwahnsinnig geworden?

Ich finde dass zumindest Kristina den üblichen Rahmen sprengt, daher tun sich auch viele schwer, so etwas anzunehmen. Und da kann ich mich selbst gar nicht ausnehmen. Vor allem nachdem ja B&B vorher meist Popsongs geschrieben haben. Kristina ist wohl etwas für ein etwas anspruchsvolleres Publikum als den Durchschnitt, das passt zu Schweden, aber vielleicht nicht so sehr für die USA, wo wahrscheinlich ein gewisser Teil der Bevölkerung nicht mal weiß wo Schweden liegt… :)

Aber wenn du sagst, Scotty, Kristina wäre das einzige entsprechende Werk in 30 Jahren von B&B gewesen, stimmt das auch nicht ganz, es gab ja auch Chess, Mamma Mia und Hjälp sökes… Und daneben war ja Benny auch mit seiner Spaßband beschäftigt, was ich aus gewissen Gesichtspunkten auch ganz ok finde… :)
Robert

16

Freitag, 12. Mai 2017, 17:12

Mit der Aussage, dass KRISTINA das EINZIGE Werk in diesem Kontext ist, das von B + B in 30 Jahren erschaffen wurde, und dies daher ganz objektiv betrachtet, ein bisschen zu wenig ist, um sie IN DIESEM GENRE zu den "ganz Großen" dieser Szene zu zählen......

....meinte ich eben die 30 Jahre NACH CHESS......also von 1986 bis 2016.......

MAMMA MIA sehe ich dabei IN KEINER WEISE als ein Musical-Werk von Benny und Björn an..................MAMMA MIA MUSICAL besteht AUSSCHLIESSLICH aus Werken, wofür ABBA und die Damen Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad und die Herren Benny Andersson und Björn Ulvaeus verantwortlich sind mit Liedern, die für das POPGENRE geschrieben, kreiert, arrangiert, gesungen und somit erschaffen wurden....

MAMMA MIA ist also lediglich eine musicalhafte Wiedergabe der ABBA-Werke und hat für die kreativen Meriten von Benny und Björn im MUSICAL-BEREICH absolut keine Relevanz......es enthät keinerlei neue Werke, die explizit für das Musical erschaffen wurden

Und HJÄLP SÖKES ist eben in seiner ganzen Charakteristik nicht wirklich mit KRISTINA zu vergleichen und sicherlich auch nicht auf der gleichen Augenhöhe...

Aber es ist noch etwas anderes, was ich anders sehe, als Du das in Deinem Posting als These aufwirfst, Highway Star.........

Nämlich die These, dass KRISTINA etwas für ein "anspruchsvolleres" Publikum sei............Und dass man B + B als größenwahnsinnig befunden hätte, wenn sie KRISTINA als Oper bezeichnet hätten......

Das alles implementiert, dass es sich bei klassischer Musik um anspruchsvollere Musik als Popmusik handeln würde..........oder dass eine Oper künstlerisch hochwertiger sei als ein Musical........oder dass ein nicht-kommerzielles Werk höher zu bewerten wäre als ein kommerzielles Werk

Dem ist aber rein objektiv nicht so.........und es entspricht eigentlich auch etwas einem Vorurteil oder Klischee, das gerade und speziell von Liebhabern und Verfechtern der klassischen Musik seit Jahrzehnten immer wieder hervorgeholt und gepflegt wurde und wird......

Warum soll zum Beispiel eines der Stücke aus KRISTINA künstlerisch wertvoller sein als ein SOLDIERS ???..............Warum soll ein Werk aus KRISTINA künstlerisch hochwertiger sein in seinem ganzen künstlerischen Kontext als ein THE WINNER TAKES IT ALL in seinem ganzen künstlerischen Kontext ???

Dafür gibt es KEINEN EINZIGEN OBJEKTIVEN Anhaltspunkt oder Beleg, sondern diese Sichtweise ist eben eine rein konservativ-klassische Sichtweise, die von den Vertretern der klassischen Musik gerne immer wieder angewandt wird

Ich denke, früher in der Tat vorhandene Vorurteile und Klischees, was die Bedeutung von Opern, Musicals oder populäre Musik betrifft, sind heutzutage nicht mehr zeitgemäß und objektiv nicht mehr haltbar

Es gibt immer gut und schlecht.....und es gibt immer anspruchsvoll und weniger anspruchsvoll.....aber das ist genreübergreifend überall so und hat etwas mit der Qualität innerhalb des Genres selbst zu tun....

Ich gebe Dir aber in jedem Falle recht, das KRISTINA nicht das typische Musical ist........Ist es eine Oper ???..........Wo liegen da genau die Grenzen ???.......Ich denke, man könnte es als ein sehr klassisches Musical beschreiben........Vielleicht auch als musicalhafte Oper.........Sicherlich ist es aber kein TYPISCHES Musical........Und es kommt in der Tat in einigen Kriterien tatsächlich einer Oper näher als einem Musical

Dies ist aber nach meiner Meinung eine rein genre-hinweisende Beschreibung und hat ausschliesslich mit der Zuordnung zu einem bestimmten Genre zu tun..........Diese Klassifizierung sagt aber per se rein gar nichts über die Qualität eines Werkes aus

Dass in den USA nicht jeder weiss, wo Schweden liegt, hat natürlich eher etwas mit Bildung zu tun und wohl auch etwas mit einer gewissen Überheblichkeit..........das steht dann scherlich wieder auf einem anderen Blatt....

Dass Benny nebenbei noch mit seiner.....ich zitiere Dich jetzt... :D ..."Spaßband" .......beschäftigt war, ist zwar richtig, hat aber jetzt für die Frage der Musicalbewertung eigentlich eher weniger Relevanz, denn man kann die Werke von B+B im Musicalbereich eben nur innerhalb ihres eigenen Genres bewerten.........und 30 Jahre ist ja auch eine sehr lange Zeit

Meine Aussage in dem anderen Thread sollte ja auch keinerlei als Kritik verstanden werden, sondern sie betraf nur eine objektiven Einschätzung von B + B in diesem Bereich
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scotty« (12. Mai 2017, 17:18)


17

Freitag, 12. Mai 2017, 21:02

Scotty,

das ist als ABBA Fan wahrlich schwierig zu beantowrten....würde man diese beiden Musicals überhaupt kennen? Ich denke mal bei CHESS mit Sicherheit, alleine wegen der beiden internationalen Hit Singles.

Kristina das nur im skandinavischen Raum Erfolge feiert....ich denke eher, nein!
Zumal dieses Musical von seiner musiklaischen Art doch schon eher schwere Kost ist....was man so nicht unbedingt unter den Musicals findet.
Die Musik ist gut....sogar sehr....

Da ich aber auch mehr der Pop Fan bin, und auch Balladen die melodisch sind sehr mag, tu ich mir bei Kristina ehrlich gesagt doch schon schwerer.....da fehlt für mich so dieser, ich nenne es mal " Wow "Effekt. Da bin ich mal ganz ehrlich....auch wenn es von B & B stammt.

Das sie großartige Arbeit geleistet haben das steht ja für sich! Aber das war ja nicht die Frage....

Ich hätte davon niemals etwas gehört, wahrgenommen oder gar gekauft....ich habs gekauft weil es von B & B stammt. Ich habe diese Doppel CD, gehört habe ich sie erst zweimal.

Mamma Mia, darüber muss man nicht viel sagen....warum dieses Musical zu einem Monsterhit wurde, ich glaube das wissen wir alle.
Es sind nun einmal diese grandiosen und enzigartigen und unverkennbaren Melodien, Melodien die Millionen verzaubert haben durch hervorragende Kompositionen und niemals mehr wieder erreichbaren Stimmen.........Stimmen die " magisch " eigentlich alle berührten.

Mamma Mia ist kein Musical.....Mamma Mia ist ABBA ! Und auch und nur deshalb zu solch einer Größe geworden.

18

Samstag, 13. Mai 2017, 02:10


MAMMA MIA sehe ich dabei IN KEINER WEISE als ein Musical-Werk von Benny und Björn an.....
Das ist es auch definitiv nicht.

Und HJÄLP SÖKES ist eben in seiner ganzen Charakteristik nicht wirklich mit KRISTINA zu vergleichen und sicherlich auch nicht auf der gleichen Augenhöhe...
Natürlich kann man Hjälp Sökes nicht mit Kristina vergleichen, dennoch beinhaltet auch dieses Musical, nach meiner Ansicht einige ausgeprochen gute Songs.

Kristina ist eben ein sehr anspruchsvolles Musical, an dem ein Fan von Pop Music, abgesehen von einigen Songs, eher weniger Gefallen finden wird.

19

Samstag, 13. Mai 2017, 14:33

Ich muss gestehen....ich kann mit Kristina musikalisch überhaupt nichts anfangen. Ich habe das ganze Werk an einem guten Freund von mir geschenkt.....Er liebt Klassik und ist hin und weg von diesem Werk.
Er ist voll des Lobes.......Ich hingegen frage mich................ warum :rolleyes: ?????

Nur weil Benny und Björn damit zu-tun hat muss es mir ja nicht gefallen.
Das selbe gilt für Agnetha und Frida Alben.

Chess habe ich als Musical gesehen......da hat es schon einige Perlen darunter.
One Night In Bangkok hätte ich mir auch so gekauft, auch wenn ich nicht gewusst hätte das Benny und Björn dahinter stehen.

Mamma Mia ...war am Anfang nur eine kleine Idee von Björn, zum 30 Jährigem. Das daraus so etwas riesiges entstehen würde war sicher auch für ABBA eine Überraschung. Ich habe es auf Deutsch und 2 mal auf Englisch gesehen. Nächstes Jahr kommt es auf Schwiizertüsch auf der Seebühne vom Briezersee....da bin ich gespannt. Ich möchte zur Premiere...und hoffe natürlich auf Björn und Frida :thumbup: :lol: !
Aber langsam aber sicher ist Mamma Mia aus-gelutscht.

Ein neues Musical wäre fällig......ein Musical zu Frida s Leben........Björn spielte schon mit dem Gedanken.

Wäre Benny und Björn nicht die Produzenten von Chess gewesen, wäre ich kaum zu Chess gegangen.

20

Sonntag, 14. Mai 2017, 17:54

Wie bitte, du hast Kristina HERGESCHENKT??? ;(

Na zumindest hast du damit jemand anders glücklich gemacht… :thumbsup:

Ich kann durchaus mit vielen musikalischen Richtungen etwa anfangen, auch mit (echter) Volksmusik und Klassik, es kommt immer nur darauf an ob es gut gemacht ist…

Bei der Klassik hab ich halt oft das Problem dass es schon so uralte Musik ist, so wie man eben vor Jahrhunderten komponiert hat. Zweifellos haben Bach, Beethoven, Mozart, Grieg und andere ganz tolle Kompositionen geschaffen, aber das ist alles so alt und mit wenig Bezug zur Gegenwart…

Und genau da haben B&B mit Kristina etwas Unglaubliches gemacht, ein ähnlich eindrucksvolles Werk, aber eben mitten in unserer Zeit (obwohl inzwischen auch schon fast 22 Jahre alt) und angesichts der Flüchtlingssituation sogar mit einem gewissen Realitätsbezug…

Ich finde Kristina muss man sich immer wieder anhören, dann findet man auch immer wieder neue Seiten darin. Was übrigens in den ABBA-Liedern auch immer wieder der Fall ist, und das macht wohl Bennys Leistung als Komponist aus. Aber da Kristina so komplex ist, muss man es wohl auch noch öfter anhören als ABBA – da geht es ja auch um den ganzen Zusammenhang. Einen WOW-Effekt hatte ich da anfangs nicht, bestenfalls bei Hemma, aber da dachte ich eher: Warum kann nicht die ganze Dreifach-CD so sein? Auch bei Chess ist es ähnlich…

Mamma Mia kann ich da nicht so ganz ernst nehmen, wohl aber Hjälp sökes… Das ist zwar eher nur ein Mini-Musical, aber trotzdem ein sehr schönes Werk mit ganz tollen Liedern. Und wenn dann erst Helen anfängt mit Bortom sol och mane und Svarta silhuetter – wie bei der BAO-Tour 2013, dann ist das nochmals eine Offenbarung – obwohl Sofia Pekkari nicht schlecht war…
Robert

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