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Donnerstag, 13. September 2018, 20:12

Heute lief bei mir, während einer längeren Autofahrt mal wieder ausschließlich Musik von ABBA. :)

Ich hätte es eigentlich kaum für möglich gehalten, da mein heutiger Song ansonsten nicht zu meinen Favoriten zählt.

Doch es ist wie es ist, mein heutiger "ABBA-Song des Tages" ist -> The King Has Lost His Crown.

Hat ja auch etwas, wenn diesem, im Allgemeinen wenig beachteten Song, diese Ehre (kurzfristig) zugesprochenl wird.

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Montag, 17. September 2018, 07:36

Durch einen anderen Thread habe ich gestern wieder mal das deutsche Album von Agnetha angehört und mein Song des Tages ist heute "GEH MIT GOTT"!

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Montag, 17. September 2018, 11:48

Mein ABBA-Song des Tages ist !jeden Tag! auf dem Nachhauseweg The day before you came.
Ich höre ihn bis zum Abwinken immer wieder von vorn. Und ihr werdet mich für verrückt erklären, Agnetha singt den Song mit jedem mal besser. Sie wächst mit jeder Wiederholung über sich hinaus. I love it so.......Ich komme von TDBYC nicht los. Hin und wieder gibt es Tagesausflüge zu Knowing me knowing you oder Slipping through my fingers.....

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Montag, 17. September 2018, 13:13

Ich höre ihn bis zum Abwinken immer wieder von vorn. Und ihr werdet mich für verrückt erklären, Agnetha singt den Song mit jedem mal besser. Sie wächst mit jeder Wiederholung über sich hinaus. I love it so.....


Das kann ich sehr gut verstehen :thumbsup:
Geht mir auch oft so und auch das er immer besser wird :thumbup:

Dann sind wir schon 2 :lol: :lol:

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Montag, 17. September 2018, 15:41

Ohh ja.........THE DAY BEFORE YOU CAME.........Ein Meisterwerk von Agnetha........ich schreib das in diesem Fall ganz bewusst so........Ein Meisterwerk von Agnetha.....

Ich höre es sicher nicht jeden Tag.........aber obwohl es das zeitlich letzte ABBA-Lied ist, das entstanden ist, ist es über die Jahrzehnte wohl das von mir am meisten gehörte ABBA-Lied überhaupt...........

Ein Meisterwerk........

Ich habe über die Jahrzehnte oft an die Atmosphäre und die Szenerie gedacht, wie es mit Agnetha's Gesang entstanden ist.........Die Beschreibung jener Stunden in den Studios gehören zum spannendsten, was ich im Umgang mit den ABBA-Studiosessios jemals erfahren und hören durfte.........Welch eine unglaubliche Atmosphäre muss das gewesen sein.......

Es waren wohl die speziellsten Stunden, die dieses Studio jemals gesehen hat..........

Die Abendstunden hatten schon begonnen...........Benny, Björn und Frida hatten das Studio schon verlassen und waren nach Hause gegangen.........Tagsüber herrschte eine relativ kühle Atmosphäre unter den Vier........Gesprochen wurde nur professionelles miteinander.......

Agnetha war noch alleine da.........gemeinsam mit Micke Tretow.........und sie arbeiteten zu zweit alleine an dem Lied weiter, dass Agnetha auch kreativ unter anderem mit dem sogenannten Aznavour-Refrain so maßgeblich beeiflusst hatte..........

Agnetha wollte an diesem Abend das Lied nochmals mit diesen ganzen Komponenten ihres neuen Arrangements einsingen.......Sie suchte dazu die richtige Atmosphäre dazu......und instinktiv spürte sie, dass diese Frau, über die sie sang, in einer Stimmung war, wo sich dunkle Gedanken um ihr Gemüt und um ihre Seele gelegt hatten, die durch die aufgekommenen Gedanken der Hoffnung immer wieder mitgeweckt wurden........ Sie fühlte die Atmosphäre dieses Liedes........und sie wollte eine andere und für dieses Lied authentische Stimmung dieser seelischen "Dunkelheit" für die Aufnahmen kreieren......

Also kam sie auf die Idee, das Licht im ganzen Studio abzudunkeln, um diese sehr spezielle Atmosphäre aufzubauen, in dem sich dieses Lied befinden sollte und es dann so aufzunehmen.......So begann sie dann, das Lied in diesem abgedunkelten Studio einzusingen..........Agnetha kam in den Flow des Liedes, aber es war ihr noch nicht konsequent genug.........Nein........Agnetha spürte diesen "Flow", aber es musste noch stärker sein, noch kompromissloser..........So begann sie, nach und nach das komplette Licht im Studio zu löschen und nur noch eine kleine Beleuchtung über Mickes Mischpult anzulassen.......

Und so begann Agnetha THE DAY BEFORE YOU CAME neu und ein weiteres Mal einzusingen.......Alles in fast völliger Dunkelheit........weil sie so perfekt in die Atmosphäre und in den Flow dieses Liedes hineinkam, so wie sie sich die Stimmung, die dieses Lied repräsentieren sollte, vorstellte.....

Es muss wirklich eine fast bizarre und sehr denkwürdige Atmosphäre, ja geradezu eine mystische Atmosphäre in diesen Minuten und Stunden im Studio geherrscht haben........

Micke Tretow war von dieser Stimmung sehr beeindruckt und er hat später öfter darüber gesprochen, wie speziell das alles gewesen sei ...........Micke sagte einmal, dass eine Endzeitstmmung am Nachmittag durch die kühle Atmosphäre deutlich zu spüren war.........und dass diese Aufnahmen, ganz alleine mit Agnetha, ein ganz besonderes Zeugnis dieser letzten Tage gewesen sei, dass er nie mehr vergisst

Agnetha selbst hat dieses Endzeitgefühl bei der entsprechenden Aufnahme damals nicht so empfunden, weil sie sich nach ihrer eigenen Aussage bei der Aufnahme in fast völliger Dunkelheit ganz auf die Atmosphäre dieses Liedes und auf die Frau, über die sie sang, konzentrierte......Sie habe sich damals komplett auf diese Stimmung eingelassen......,Sie sei komplett in die Rolle dieser Frau hineingeschlüpft..............

Und ich finde, dass man das in jeder Sekunde dieses Liedes hört.........

......was wohl auch ein Grund ist, dass Menschen....so wie Stef das hier beschrieben hat........den Gesang von Agnetha bei diesem Lied von Mal zu Mal als grandioser empfinden.......weil die künstlerische Authentzität, die diesem Lied gegeben wurde, auch seine wahre Seele ist......

Ich habe schon oft gedacht, dass es eine seltsame "Fügung des Schcksals" war, dass Benny, Björn und Frida diese Stunden nicht miterlebt haben.......Aber es waren eben die Zeichen der Zeit

THE DAY BEFORE YOU CAME:.........Seit 35 Jahren war es schon so oft mein "Lied des Tages"
50 Jahre - Jag Var Så Kär

An einem Tag im Winter 1968, vor 50 Jahren, löste ein 17jähriges blondes Mädchen aus Jönköping mit ihrer allerersten Platte die Beatles von Platz 1 der schwedischen Charts ab

1.Agnetha Fältskog/Jag Var Så Kär
2.The Beatles/Hello Goodbye
3.Georgie Fame/The Ballad of Bonnie and Clyde
4.The Beatles/Magical Mystery Tour
5.The Monkees/Daydream Believer

26

Montag, 17. September 2018, 16:40

THE DAY BEFORE YOU CAME:.........Seit 35 Jahren war es schon so oft mein "Lied des Tages"
Genau so geht es mir auch, Scotty. Eigentlich müsste ich wohl mindestens jeden zweiten Tag THE DAY BEFORE YOU CAME als "ABBA Song des Tages" bezeichnen.
Ein Song, welcher mich gleich beim ersten Mal hören am Radio im Herbst 1982 in den Bann gezogen hat und was bis heute noch anhält.
Keinen ABBA Song habe ich bis heute mehr angehört !
Gruss Charly

*** ABBA Forever ***

27

Samstag, 22. September 2018, 15:17

Ich muss gestehen, dass ich in dieser Woche (bisher) noch gar nicht ABBA gehört habe... .

28

Sonntag, 30. September 2018, 12:25

Mein ABBA-Song des Tages ist "Chiquitita" :thumbup:

Wobei "Song des Tages" diesem wunderbaren Lied eigentlich n keiner Weise gerecht wird, denn für mich ist dieser Song eines der mit Abstand besten Lieder überhaupt und dies nicht nur bzgl. ABBA. :) :thumbup:


Daran wird sich auch vermutlich nie etwas ändern, daher ist dies erneut mein ABBA-Song des Tages. :) :thumbup:

29

Sonntag, 30. September 2018, 16:15

Chiquitita ist auch für mich ein ganz besonderer Song. Seit vielen Jahren DER ABBA Titel, der alles das hat, was einen Klassiker ausmacht. Ich gebe mal ein Zitat von Björn wieder:
"Unsere besten Songs haben eine unwiderstehliche Melodie, einen guten Hook oder Riff, einen eingängigen Titel, einen Text, den man mitsingen kann, ein vertrautes oder interessantes Thema, eine perfekte Einleitung und einen passenden Ausklang. Lässt man eines dieser Elemente weg, haben Sie immer noch einen guten Song, aber keinen Klassiker."
Und genau diese Elemente hat Chiquitita. Eine fesselnde Gitarreneinleitung, dann setzt Bennys Piano ein, gefolgt vom glasklaren Gesang von Agnetha. Und im ersten Teil beschränkt sich alles auf Gesang und Piano - begrenzt auf das Wesentliche und unglaublich wirkungsvoll. In der zweiten Strophe setzt Frida ein, und hier ist er schließlich, der typische, einzigartige ABBA-Sound. Das klingt stimmlich wie eine kristallklare Wasserquelle auf einem samtenen Untergrund. (Ähnlich mit vertauschten Rollen bei Fernando). Schließlich der Refrain, der einen sofort mitreißt. Bei Chiquitita habe ich den Eindruck, dass auf den Refrain ein zweiter aufgesetzt ist (ab 2:15) und alles noch einmal steigert. Da steckt unglaublich viel Energie und eine unwiederstehliche Melodielinie drin. Das sieht man auch bei Benny bei den Konzerten. Für mich unverständlich, dass bei vielen Auftritten nicht die komplette Version gespielt wurde. Denn der zweite Teil ist ebenso einzigartig. Und auch der Songausklang ist bemerkenswert. Der hallende, fesselnde Ausklang der Frauenstimmen und wieder Bennys Piano.
Chiquitita ist für mich also ein Titel, der alles das hat, was die Klasse eines ABBA-Songs in seiner Perfektion beinhaltet.
Übrigens ist für mich der eindrucksvollste Auftritt mit Chiquitita der bei der UNICEF-Gala.

Peter